Die Schilddrüse ist wichtig für die Anregung der Funktionen verschiedener Organe, daher reguliert der Körper die Funktion der Schilddrüse, um den Schilddrüsenhormonspiegel im normalen Bereich zu halten. Im Fall einer Schilddrüsenentzündung kann diese in Form einer subakuten oder chronischen Entzündung auftreten. Eine chronische Schilddrüsenentzündung aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems wird Hashimoto-Thyreoiditis genannt. Obwohl sie nicht häufig vorkommt, besteht die Möglichkeit zu erkranken. Daher ist es wichtig, darüber informiert zu sein und sowohl sich selbst als auch seine Mitmenschen sorgfältig zu beobachten.
Verstehen von HASHIMOTO’S THYROIDITIS
Die Hashimoto-Thyreoiditis, eine chronische Schilddrüsenentzündung durch das Immunsystem, ist die häufigste Ursache für einen niedrigen Schilddrüsenhormonspiegel. Sie entsteht, wenn das Immunsystem des Körpers die Schilddrüse kontinuierlich entzünden lässt und dadurch deren Funktion stark vermindert wird. Pathologisch betrachtet sind Lymphozyten, eine Art von Entzündungszellen, überall im Schilddrüsengewebe eingelagert.
Krankheitsursache
Die Ursache der Hashimoto-Thyreoiditis liegt in genetischen Faktoren der Schilddrüsenerkrankung und kann durch externe Faktoren ausgelöst werden. Diese Art der Schilddrüsenerkrankung tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf, und die Häufigkeit steigt mit dem Alter, kann jedoch auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.
Symptome, auf die man achten sollte
Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis können, müssen aber nicht, ein Kropf (goiter) haben. Meist haben sie keine Schmerzen im Bereich der Schilddrüse. Einige Patienten können Symptome eines reduzierten Schilddrüsenhormonspiegels aufweisen, darunter:
- Gewichtszunahme
- Schwellung
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Verstopfung
- Trockene Haut
- Kälteempfindlichkeit
- Krämpfe
- Heisere Stimme
*** Bei einigen Patienten können abnormale Schilddrüsenhormonwerte durch Blutuntersuchungen festgestellt werden, ohne dass Symptome oder Anzeichen auftreten (Subklinische Hypothyreose).

Krankheitsdiagnose
Die Diagnose der Hashimoto-Thyreoiditis kann durch folgende Methoden erfolgen:
- Blutuntersuchung zur Bestimmung des Schilddrüsenhormonspiegels. Bei Patienten mit früher Hashimoto-Thyreoiditis kann allein ein erhöhter TSH-Spiegel (Thyroid Stimulating Hormone) festgestellt werden. Später können niedrige T4-, freies T4- und T3-Spiegel festgestellt werden.
- Bestimmung der Schilddrüsenautoantikörper-Levels wie Anti-Thyroglobulin-Antikörper (Anti Tg) und/oder Anti-Schilddrüsenperoxidase-Antikörper (Anti TPO) sind erhöht.
Behandlung von HASHIMOTO’S THYROIDITIS
Die Behandlung der Schilddrüsenerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis mit niedrigem Schilddrüsenhormon erfolgt durch die Gabe von Schilddrüsenhormonersatz, um den normalen Schilddrüsenhormonspiegel zu halten und die Größe der Schilddrüse bei Patienten mit Kropf zu reduzieren.
Bei Patienten ohne Symptome (Subklinische Hypothyreose) oder bei Patienten mit Kropf und normalen Schilddrüsenhormonwerten können die Symptome und Hormonwerte regelmäßig von einem Arzt überwacht werden. Schilddrüsenhormonersatz wird bei Indikationen verabreicht. Die Prognosen für diese Krankheit sind sehr gut, wenn die Patienten Medikamente regelmäßig einnehmen und ihre Symptome überwachen lassen. Die Patienten können ein normales Leben führen.






