Pinguecula (Pinguecula) und Pterygium (Pterygium) sind erhabene Gewebewucherungen auf der Bindehaut neben der Hornhaut. Befinden sie sich nur auf der Bindehaut (Conjunctiva), werden sie als Pinguecula (Pinguecula) bezeichnet. Wenn sie jedoch in die Hornhaut (Cornea) eindringen, spricht man von Pterygium (Pterygium). Ein Pterygium erscheint als dreieckige Gewebewucherung, deren Spitze auf der Hornhaut zu sehen ist. Es handelt sich bei diesem Gewebe um Bindegewebe mit Blutgefäßen, die zur Hornhaut führen können. Die Größe kann variieren und die Rötung hängt von der Anzahl der Blutgefäße ab. Sowohl Pinguecula als auch Pterygium befinden sich meist im inneren Augenwinkel nahe der Nase, können aber auch gleichzeitig im inneren und äußeren Augenwinkel auftreten.

(Pinguecula)

(Pterygium)
Ursachen von Pinguecula und Pterygium
Pinguecula und Pterygium entstehen durch anhaltende Exposition gegenüber ultraviolettem Licht (UV). UV ist ein Bestandteil des Sonnenlichts und häufig bei Menschen mit Pterygium zu finden, die in heißen Klimazonen leben oder im Freien arbeiten oder leben, wo sie starker UV-Strahlung ausgesetzt sind. UV-Strahlung kann in großen Mengen auch von einigen Arten künstlicher Beleuchtung erzeugt werden.
Symptome von Pinguecula und Pterygium
Bei Patienten mit Pinguecula und Pterygium, die noch in einem frühen Stadium sind, treten meist keine Symptome auf. Es ist lediglich eine abnormale Gewebewucherung auf der Bindehaut zu sehen. Bei einer Entzündung oder bei verstärktem Wachstum können jedoch Augenschmerzen, Augenreizung, Juckreiz, Brennen, tränende Augen und Rötung auftreten. Es kann auch das Gefühl entstehen, als wäre ein Fremdkörper im Auge. Starker Wind, Staub, Rauch und regelmäßiger Kontakt mit Sand können zu mehr Entzündungen führen als normal.
Betroffene Patienten erleben möglicherweise verschwommene Sicht und können Astigmatismus entwickeln, da das Pterygium die Hornhaut zieht und ihre Krümmung verändert. Wenn das Pterygium weit in die Mitte der Hornhaut hineinwächst und die Sicht beeinträchtigt, kann es ein- oder beidseitig auftreten und Menschen jeden Alters betreffen, jedoch seltener Kinder, da sie noch nicht so viel UV-Licht wie Erwachsene ausgesetzt sind.
Behandlung von Pinguecula und Pterygium
Die Behandlung von Pinguecula und Pterygium hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Wenn nicht schwerwiegend, d. h. wenn das Pterygium klein ist, der Patient keine Reizung verspürt und die Sicht normal bleibt, sollte die Erkrankung in diesem Stadium behandelt werden, indem verhindert wird, dass sie sich verschlimmert. Der Patient sollte seine Augen rigoros vor UV-Strahlung schützen, indem er regelmäßig eine Sonnenbrille trägt, um das Wachstum des Pterygiums zu verhindern.
Bei einer Entzündung wird der Arzt empfehlen, Augentropfen zu verwenden, um die Symptome von Reizung und Entzündung zu lindern.
Wenn das Pterygium weit auf die Hornhaut vorgedrungen, groß und chronisch entzündet ist, könnte der Augenarzt empfehlen, das Pterygium operativ zu entfernen, um das Gewebe von der Bindehaut und der Hornhaut zu entfernen.
Pterygium ist eine Erkrankung mit hohem Wiederholungsrisiko, besonders bei jüngeren Patienten und solchen, die kontinuierlich UV-Licht ausgesetzt sind. Um ein erneutes Auftreten zu vermeiden, führen Ärzte oft eine Operation mit Gewebetransplantation durch, wobei die eigene Bindehaut des Patienten oder speziell aufbereitete Fruchtblase des Thailändischen Roten Kreuzes verwendet wird. Je nach Situation kann Fibrinkleber verwendet oder in einigen Fällen wird während der Operation Mitomycin C eingesetzt, um das Risiko eines erneuten Auftretens zu verringern. Normalerweise ist dies ein ambulanter Eingriff, der nur 30-40 Minuten dauert. Nach der Operation erholt sich der Patient kurz im Krankenhaus, bevor er nach Hause gehen und einen Nachsorgetermin vereinbaren kann.
Prävention von Pinguecula und Pterygium
- Vermeiden Sie Sonnenlicht, indem Sie einen Hut tragen und immer eine Sonnenbrille mit UV-Schutzgläsern im Freien tragen. Auch bei fehlendem Sonnenlicht sollten Sie eine Brille gegen Wind und Staub tragen.
- Vermeiden Sie Umgebungen mit Staub, Rauch, trockener Luft und Wind, da diese Reizungen, Entzündungen und Rötungen verursachen können.
- Wenn Sie bereits Pinguecula oder Pterygium haben, beobachten Sie regelmäßig Farbe, Form und Größe der Gewebeveränderung. Bei Veränderungen sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen.
- Auch nach der Entfernung eines Pterygiums sollten Sie vorsichtig sein und UV-Strahlung vermeiden, um das Risiko eines erneuten Auftretens zu vermindern.






