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    Lernen Sie die Gebärmutterhöhlenpolypen kennen – eine der Ursachen für erschwerte Schwangerschaften

    8 Minuten zum Lesen
    Informationen von
    Dr. Rungtiwa Kamondetdecha
    Dr. Rungtiwa Kamondetdecha

    Bangkok Hospital Headquarter

    Aktualisiert am: 16 ก.ค. 2026
    Dr. Rungtiwa Kamondetdecha
    Dr. Rungtiwa Kamondetdecha
    Bangkok Hospital Headquarter
    Lernen Sie die Gebärmutterhöhlenpolypen kennen – eine der Ursachen für erschwerte Schwangerschaften
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    Bangkok Hospital Headquarter
    Aktualisiert am: 16 Juli 2026

    Viele Paare planen ein Kind, aber obwohl sie alles versuchen, lässt das Baby lange auf sich warten. Eine häufige Ursache, die Frauen jedoch übersehen können, sind submuköse Myome (Myome in der Gebärmutterhöhle), die Unfruchtbarkeit begünstigen. Denn das Myom kann die Einnistung des Embryos behindern und das Wachstum der Gebärmutter während der Schwangerschaft beeinträchtigen sowie das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen, da es die Gebärmutterhöhle verformt. Daher sind eine gynäkologische Untersuchung und Ultraschall wichtige Maßnahmen, die nicht übersehen werden sollten.

     

    Uterusmyome kennenlernen (Uterine Fibroids)

    Da die in der Gebärmutter von Frauen gefundenen Knoten sowohl Polypen als auch Myome sein können, sind die häufigsten Befunde Uterusmyome. Man unterscheidet sie nach Lage: Myome an der äußeren Oberfläche der Gebärmutterwand, Myome im Muskelgewebe bzw. in der Gebärmutterwand und Myome in der Gebärmutterhöhle (submukös).

    Submuköse Myome entstehen dadurch, dass ein Uterusmyom in die Gebärmutterhöhle vorwölbt, ohne dass eine eindeutige Ursache bekannt ist. Dadurch können verschiedene Beschwerden auftreten, was zu Unfruchtbarkeit führen kann und das Fehlgeburtsrisiko erhöht. Wichtig ist: Frauen jeden Alters können davon betroffen sein.

    Worin unterscheiden sich Polypen (Polyp) und Myome (Myoma/Fibroid)?

    Viele verwechseln Polypen mit Myomen in der Gebärmutterhöhle. Obwohl beide ähnliche Beschwerden verursachen können, wie starke Monatsblutungen oder Unfruchtbarkeit, unterscheiden sich die beiden Läsionen in ihrem Ursprungsgewebe wie folgt:

    • Endometriumpolyp (Endometrial Polyp): Entsteht durch ein abnormes Wachstum von „Endometriumzellen“ (Zellen der Gebärmutterschleimhaut). Er erscheint häufig als weicher Gewebeknoten, der sich vorwölbt und in die Gebärmutterhöhle hineinragt.
    • Uterusmyom (Fibroid): Entsteht durch ein abnormes Wachstum von „Uterusmuskelzellen“. Es ist meist als festerer, dichterer Knoten tastbar und kann an der äußeren Oberfläche der Gebärmutter wachsen, in die Muskelschicht eingelagert sein oder in die Gebärmutterhöhle hinein vorwölben.

    Ursachen für submuköse Myome

    Obwohl die Medizin die genaue Ursache von Uterusmyomen bislang nicht eindeutig kennt, wurden wichtige, mit der Erkrankung zusammenhängende Faktoren festgestellt:

    • Östrogen (Estrogen): Dieses weibliche Sexualhormon spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung des Wachstums submuköser Myome.
    • Adipositas: Personen mit Übergewicht haben ein höheres Risiko, da Unterhautfett in Östrogen umgewandelt werden kann, was eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut stimuliert.
    • Genetik: Bei Personen mit Uterusmyomen in der Familienanamnese wird diese Erkrankung häufiger festgestellt als üblich.
    • Lebensstil: Der fortgesetzte Verzehr von rotem Fleisch oder fettreichen Speisen sowie anhaltender Stress können das hormonelle Gleichgewicht im Körper beeinflussen.

     

    Unfruchtbarkeit, submuköses Myom, Schwangerschaft​

    Warum führen submuköse Myome zu Unfruchtbarkeit oder erhöhtem Fehlgeburtsrisiko?

    In der Medizin gelten submuköse Myome als wichtiges Hindernis für die Fruchtbarkeit aus folgenden Hauptgründen:

    • Behinderung der Einnistung: Ein befruchteter Embryo muss in der Gebärmutterhöhle einen geeigneten Bereich zur Einnistung finden. Blockiert ein Myom die passende Stelle, kann die Einnistung scheitern.
    • Verformung der Gebärmutterhöhle: Mit zunehmender Größe kann das Myom die Gebärmutterhöhle verziehen oder verengen, wodurch der Platz für das Wachstum des Babys nicht ausreicht und das Fehlgeburtsrisiko steigt.
    • Konkurrenz um Blut und Nährstoffe: Auch der Myomknoten benötigt Blut für sein Wachstum. Dadurch kann die Blutmenge, die die Gebärmutterwand oder den Embryo versorgen sollte, abnehmen und die Entwicklung des Embryos beeinträchtigen.
    • Schaffung ungünstiger Bedingungen in der Gebärmutter: Myome können eine chronische Entzündung der Gebärmutterschleimhaut begünstigen, was die Einnistung und das Überleben des Embryos erschwert.

    Welche Symptome verursachen submuköse Myome?

    Bei vielen Frauen kann diese Erkrankung unbemerkt bestehen. Deshalb ist es wichtig, auf körperliche Auffälligkeiten zu achten. Typische Symptome, die als Warnzeichen gelten und einen Arztbesuch nahelegen, sind:

    • starke Monatsblutungen
    • Blutklumpen während der Menstruation
    • Menstruation länger als 1 Woche oder ungewöhnlich lang
    • starke Regelschmerzen
    • ungewöhnliche Blutungen außerhalb der Menstruation
    • häufiges Wasserlassen

    *Bei einigen Patientinnen treten keine Symptome auf.

    Diagnostik submuköser Myome

    Um Lage und Größe des Myoms klar zu erkennen, setzt der Arzt wirksame diagnostische Verfahren ein, darunter:

    • Gynäkologische Untersuchung und transvaginaler Ultraschall: Eine Erstuntersuchung, die Myome in der Gebärmutter gut sichtbar macht. Besonders in der Phase, in der die Eizelle heranreift, aber noch nicht gesprungen ist (etwa am 12. Zyklustag), können die Befunde noch klarer sein.
    • Gebärmutterspiegelung (Hysteroscopy): Diese Methode ist sehr wichtig, da der Arzt mit einer kleinen Kamera den Innenraum der Gebärmutterhöhle beurteilen kann, um Läsionen zu diagnostizieren und den richtigen Behandlungsplan zu erstellen.
    • Einbringen von Kontrastmittel oder Kochsalzlösung in die Gebärmutterhöhle: Dies erweitert die Gebärmutterhöhle, sodass die Begrenzung des Myoms im Ultraschall deutlicher erkennbar ist.

    Unfruchtbarkeit, submuköses Myom, Schwangerschaft​

    Sind submuköse Myome gefährlich?

    Im Allgemeinen sind Uterusmyome gutartige Tumoren (keine bösartigen Tumoren). Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich zu Krebs entwickeln, ist sehr gering. Die Gefährdung entsteht meist durch Beeinträchtigungen im Alltag und der allgemeinen Gesundheit, z. B. durch starken Blutverlust während der Menstruation bis hin zu Blutarmut (Anämie), starke Bauchschmerzen oder sehr große Myome, die auf benachbarte Organe drücken und deren Funktion stören.

    Schweregrad submuköser Myome

    Der Schweregrad wirkt sich direkt auf das Fortpflanzungssystem und die Schwangerschaft aus. Wenn man es unbehandelt lässt und nicht frühzeitig therapiert, kann es zu folgenden Zuständen kommen:

    • erschwerte Schwangerschaft (schwer schwanger zu werden)
    • erhöhte Fehlgeburtsneigung
    • Frühgeburt
    • Fehllage der Plazenta (falsche Einnistung)
    • Nachblutung nach der Geburt

    Behandlung submuköser Myome

    Submuköse Myome können mittels endoskopischer Entfernung über die Scheide operiert werden. Dank moderner minimalinvasiver Chirurgie (MIS – Advanced Minimally Invasive Surgery) muss man sich heute nicht mehr vor einer offenen Bauchoperation sorgen. Das Infektions- und Komplikationsrisiko wird reduziert, die Erholung erfolgt schneller, und die Rückkehr in den Alltag ist innerhalb von 1–3 Wochen möglich. Nach der Operation sollten Patientinnen mindestens 1 Monat lang verhüten, bevor sie wieder versuchen, schwanger zu werden.

    Auch nach einer Operation können submuköse Myome erneut auftreten. Daher sollten Frauen mit Kinderwunsch eine transvaginale Ultraschalluntersuchung bei einer Frauenärztin/einem Frauenarzt durchführen lassen, um submuköse Myome in der Phase zu überprüfen, in der die Eizelle heranreift, aber noch nicht gesprungen ist – also am 12. Zyklustag, gerechnet ab dem ersten Tag der Menstruation –, um ein eindeutigeres Ergebnis zu erhalten. Wichtig ist außerdem, die jährliche gynäkologische Vorsorge ernst zu nehmen, insbesondere Frauen ab 40 Jahren sollten dies keinesfalls vernachlässigen.

    Selbstfürsorge zur Verringerung des Risikos für submuköse Myome

    Auch wenn sich nicht alles vollständig verhindern lässt, können Verhaltensanpassungen helfen, das Risiko zu senken oder die Schwere der Erkrankung zu verlangsamen:

    • Gewichtskontrolle: Im Normalbereich halten, um die Fettansammlung zu reduzieren, die in Östrogen umgewandelt werden kann.
    • Gesunde Ernährung: Schwerpunkt auf Gemüse, Obst und Vollkornprodukten; fettreiche Speisen und zu große Mengen an rotem Fleisch vermeiden.
    • Regelmäßige Bewegung: Zur Unterstützung eines ausgeglichenen Hormonsystems.
    • Jährliche gynäkologische Untersuchung: Insbesondere für Frauen ab 40 Jahren oder für Frauen mit Kinderwunsch, damit Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und im Anfangsstadium behandelt werden können.

    Kinderwunschzentrum, Bangkok Hospital – bereit, alle Anliegen der Frauengesundheit zu betreuen

    Frauen gesundheitliche Probleme und Unfruchtbarkeit erfordern eine einfühlsame Betreuung. Das Kinderwunschzentrum des Bangkok Hospital ist darauf vorbereitet, Diagnostik, Kinderwunschplanung und die umfassende Behandlung gynäkologischer Erkrankungen anzubieten – einschließlich der endoskopischen Operation bei submukösen Myomen. Mit einem Team erfahrener Fachärztinnen und Fachärzte für Geburtshilfe und Gynäkologie sowie medizinischer Technologie nach Standards liegt der Fokus auf wirksamer Behandlung, damit alle Frauen gesund sind und bereit für eine Schwangerschaft.

    Zusammenfassung des Artikels

    Submuköse Myome sind eine wichtige Ursache für Unfruchtbarkeit und erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt. Daher ist es notwendig, die Ursachen zu verstehen, ungewöhnliche Symptome zu beobachten und regelmäßig diagnostische Untersuchungen durchführen zu lassen. Eine frühe Entdeckung ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten, einen passenden Behandlungsplan zu erstellen, die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen und das Fehlgeburtsrisiko in Zukunft zu senken.


    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu submukösen Myomen

    1. Können submuköse Myome zu Krebs werden?

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Uterusmyome zu Krebs werden, ist sehr gering; meist handelt es sich um gutartige Tumoren. Wenn jedoch festgestellt wird, dass ein Myom ungewöhnlich schnell wächst, wird der Arzt weitere detaillierte Untersuchungen zur Sicherheit in Betracht ziehen.

    2. Wenn ein Myom vorhanden ist, aber keine Symptome bestehen: Muss operiert werden?

    Wenn das Myom klein ist und Gesundheit oder Alltag nicht beeinträchtigt, kann der Arzt empfehlen, die Entwicklung zu beobachten und in regelmäßigen Abständen Ultraschallkontrollen durchzuführen. Bei Frauen mit Kinderwunsch kann jedoch eine Entfernung in Betracht gezogen werden, um das Fehlgeburtsrisiko zu senken und die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

    3. Wie lange dauert die Erholung nach einer hysteroskopischen Operation bei submukösen Myomen?

    Patientinnen erholen sich nach endoskopischen Eingriffen in der Regel schnell und können innerhalb von 1 Woche wieder in den Alltag zurückkehren. In der Anfangszeit sollte jedoch das Heben schwerer Lasten vermieden werden, und es sollte gemäß der ärztlichen Vorgabe verhütet werden, bevor eine Schwangerschaft begonnen wird.

    4. Kann man mit submukösen Myomen Sport treiben?

    Sport ist grundsätzlich wie gewohnt möglich, und Bewegung hilft zudem, das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen. Ausnahme: Bei starken Bauchschmerzen oder sehr starken, ungewöhnlichen Blutungen sollte eine Ärztin/ein Arzt konsultiert werden, um passende Empfehlungen zum Belastungsniveau zu erhalten.

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    Dr. Rungtiwa Kamondetdecha

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