Viele Menschen sehen Bluthochdruck möglicherweise als harmlos an, obwohl er tatsächlich sehr gefährlich ist. Unabhängig davon, ob jemand jung oder alt ist, kann er betroffen sein. Je älter man wird, desto größer ist das Risiko für Bluthochdruck. Alarmierend ist, dass manche Menschen erst bemerken, dass sie Bluthochdruck haben, wenn ihr Körper bereits Komplikationen erlitten hat. Daher sollte man nicht sorglos sein und den Blutdruck auf einem normalen Niveau halten, bevor es zu spät ist.
Verstehen Sie den Blutdruck
Blutdruck ist der Druck, der durch das Pumpen des Herzens erzeugt wird, um Sauerstoff im gesamten Körper zu verteilen. Die gelegentliche Messung des Blutdrucks, auch wenn keine Symptome vorhanden sind, kann vor Bluthochdruck schützen. Der Blutdruck wird unterteilt in
- oberer Wert – der Druck, wenn das Herz pumpt
- unterer Wert – der Druck, wenn das Herz entspannt
Wissenswertes über Bluthochdruck
Bluthochdruck (Hypertonie) tritt auf, wenn der Blutdruck höher als normal ist, also mehr oder gleich 140/90 über einen längeren Zeitraum. Oft zeigt sich Bluthochdruck symptombefrei, aber er schadet den Blutgefäßen und dem Herzen, was zu schweren, lebensbedrohlichen oder behinderten Komplikationen wie Herzkrankheiten, Schlaganfall, Herzmuskelhypertrophie, Aortenaneurysmen oder Nierenversagen führen kann. Es ist wichtig, Bluthochdruck bereits in einem frühen Stadium zu erkennen, um den Blutdruck zu kontrollieren und schwere Komplikationen zu reduzieren.

Blutdruckwerte überprüfen
Der Blutdruck sollte in entspannter Atmosphäre 2 bis 3 Mal gemessen werden, um sicherzustellen, dass die Blutdruckwerte nicht falsch sind.
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Systolischer Wert (mm/Hg) |
Diastolischer Wert (mm/Hg) |
Blutdruckkategorie |
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<120 |
< 80 |
Normal |
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120 – 139 |
80 – 89 |
Prähypertension |
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≥ 140 |
≥ 90 |
Hypertonie Stufe 1 |
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≥ 160 |
≥ 100 |
Hypertonie Stufe 2 |
Risikofaktoren für Bluthochdruck
Bluthochdruck tritt bei etwa 1 von 5 Thailändern auf, aufgrund der altersbedingten Degeneration der Blutgefäße. Wenn der Blutdruck steigt, werden die Blutgefäße härter und steifer. Wenn genetische Faktoren, Diabetes, Fettleibigkeit, eine erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, Alkoholkonsum, der Verzehr von stark gewürzten Lebensmitteln, Stress und wenig Schlaf hinzukommen, steigt das Risiko für Bluthochdruck.
Warnzeichen von Bluthochdruck
- Kopfschmerzen
- Genickschmerzen
- Schwindel

Behandlung und Betreuung bei Bluthochdruck
Wenn ein Patient mit Bluthochdruck noch keine schweren Symptome hat, wird der Facharzt hauptsächlich auf Verhaltensanpassungen achten, wie zum Beispiel
- Gewichtsreduktion auf ein angemessenes Niveau
- Gesunde Ernährung DASH-Diät
- Erhöhung des Verzehrs von Obst und Gemüse
- Einschränkung von Zucker, Fett, Salz
- Regelmäßige Bewegung
- Rauchen einstellen
- Begrenzung des Alkoholkonsums
Zusätzlich könnte der Arzt zur Prävention zukünftiger Komplikationen die Einnahme von Medikamenten empfehlen.
Sport treiben, um den Blutdruck niedrig zu halten
Bei Menschen mit Bluthochdruck sollte das Training auf Bewegung anstelle von Kraftübungen ausgerichtet sein, 150 – 200 Minuten pro Woche. Es sollte vermieden werden, sehr schwere Gewichte zu heben, da dies den Blutdruck in die Höhe treiben könnte. Vorsicht ist geboten, oder lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. Ebenso sollten Ruhetage eingelegt werden, damit sich der Körper regenerieren kann. Intensives Training über die eigenen Grenzen hinaus sollte vermieden werden.
Das frühzeitige Erkennen und die rechtzeitige Behandlung von Bluthochdruck kann das Risiko eines Schlaganfalls um 35 – 40% verringern, das Risiko einer koronaren Herzkrankheit um 20 – 25% reduzieren und das Risiko einer Herzinsuffizienz um mehr als 50% senken. Daher sollte man den Blutdruck regelmäßig messen, um sicherzustellen, dass er im normalen Bereich liegt.






