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    CKM-Syndrom Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankung – die stille Gefahr der modernen Menschen

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    Dr. Chayapon Cheetanom

    Bangkok Hospital Headquarter

    Aktualisiert am: 25 Mar 2026
    Dr. Chayapon Cheetanom
    Dr. Chayapon Cheetanom
    Bangkok Hospital Headquarter
    CKM-Syndrom Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankung – die stille Gefahr der modernen Menschen
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    Bangkok Hospital Headquarter
    Aktualisiert am: 25 März 2026

    Derzeit hat die Medizin einen wichtigen Zusammenhang zwischen chronischen Krankheitsgruppen entdeckt, von denen viele Thailänder betroffen sind, darunter Adipositas, Diabetes, Nierenerkrankungen und Herzerkrankungen. Es wurde festgestellt, dass diese Erkrankungen nicht isoliert auftreten, sondern in einem tiefgreifend verknüpften System zusammenhängen, das als CKM-Syndrom (Cardiovascular – Kidney – Metabolic Syndrome) bezeichnet wird. Es gilt als eine stille Gefahr, die die Gesundheit der modernen Menschen bedroht.

     

    CKM-Syndrom – was ist das

    CKM-Syndrom ist eine Gruppe zusammenhängender Störungen von 3 Hauptsystemen im Körper, nämlich:

    1. Herz-Kreislauf-System (Cardiovascular) einschließlich koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Schlaganfall
    2. Nierensystem (Kidney) chronische Nierenfunktionsstörung, die die Filterung von Abfallstoffen sowie die Aufrechterhaltung des Wasser- und Elektrolythaushalts beeinträchtigt
    3. Metabolisches System (Metabolic) Stoffwechselsystem des Körpers wie z. B. abdominelle Adipositas Diabetes Bluthochdruck und erhöhte Blutfette

    Dieser Zustand beginnt häufig mit „kleinen Dingen“, wie z. B. einer übermäßigen Fettansammlung im Bauchraum, die zu einer chronischen niedriggradigen Entzündung und Insulinresistenz führt. Dies wirkt sich in der Folge auf Blutgefäße, Nieren und Herz aus – in Form eines sich gegenseitig verstärkenden Kreislaufs, der zunehmend schlimmer wird.

    CKM-Syndrom – wie gefährlich ist es

    Gefährdungsmechanismus des CKM-Syndroms bei unbemerkter Organverschlechterung: Das Besorgniserregendste am CKM-Syndrom ist, dass Organe bereits geschädigt sein können, obwohl bei den Betroffenen noch keine eindeutigen Symptome sichtbar sind. Die Verknüpfung der einzelnen Systeme lässt sich wie folgt erklären:

    • Vom Stoffwechsel zum Herzen: Chronisch erhöhter Blutzucker durch Diabetes schädigt die Gefäßwände, lässt die Gefäße verhärten und verengen und erhöht das Risiko eines Herzinfarkts.
    • Vom Blutdruck zu den Nieren: Unkontrollierter Bluthochdruck schädigt die feinen Blutgefäße in den Nieren, wodurch sich die Nierenfunktion schneller verschlechtert.
    • Von den Nieren zum Herzen: Wenn die Nierenfunktion nachlässt und Wasser oder Abfallstoffe nicht mehr normal ausgeschieden werden können, muss das Herz deutlich härter arbeiten, um Blut zu pumpen, was zu akuter Herzinsuffizienz führen kann.
    • Von den Fetten zum Gesamtsystem: Erhöhte Blutfette lagern sich an den Gefäßwänden im gesamten Körper an, einschließlich der Herz-, Hirn- und Nierengefäße, und verursachen Verengungen und Entzündungen.

    CKM Syndrome

    Stadieneinteilung des CKM-Syndroms und Behandlungsansätze

    Die American Heart Association (AHA) hat die Schwere des CKM-Syndroms in 5 Stadien (Stage 0 – 4) eingeteilt, um Prävention und Behandlung angemessen planen zu können, wie folgt:

    Stadium

    Merkmale des Zustands

    Betreuungs-, Behandlungs- und Präventionsansatz

    Stadium 0

    Normal (No Risk): keine Risikofaktoren; Herz, Nieren und Stoffwechsel funktionieren normal.

    Fokus auf primäre Prävention, Beibehaltung gesunder Verhaltensweisen, um die Gesundheit langfristig zu erhalten.

    Stadium 1

    Beginnender Fettüberschuss (Early Risk): abdominelle Adipositas, Übergewicht oder beginnender Prädiabetes (Prediabetes)

    Lebensstil anpassen, um das Gewicht um mindestens 5 – 10% zu reduzieren, Ernährung kontrollieren, regelmäßig trainieren, um die Wahrscheinlichkeit chronischer Erkrankungen zu senken.

    Stadium 2

    Deutliche Risikofaktoren (Metabolic/Kidney Risk): Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder frühes Stadium einer Nierenfunktionsstörung

    Medikamente zur Blutdruckkontrolle einsetzen (<130/80 mmHg), Statine zur Lipidkontrolle verordnen, bei Diabetes den Einsatz herz- und nierenschützender Medikamente erwägen, z. B. SGLT2-Inhibitoren oder GLP-1RAs

    Stadium 3

    Organschäden beginnen, aber noch ohne Symptome (Silent Organ Damage): z. B. Proteinverlust im Urin, nachgewiesene hohe Verkalkung der Koronararterien (CAC Score 100 – 400)

    Medikamentöse Therapie intensivieren, um koronare Herzkrankheit zu verhindern, bei Hochrisikopatienten Aspirin erwägen und Herz- sowie Nierenfunktion engmaschig überwachen.

    Stadium 4

    Manifest erkrankungsbedingt (Clinical Disease): Herzinsuffizienz, Schlaganfall, chronisches Nierenversagen oder periphere arterielle Verschlusskrankheit

    Behandlung nach Krankheitsstandard (GDMT) z. B. Basistherapie bei Herzinsuffizienz, Dialyse bei Nierenversagen und interdisziplinäre Versorgung zur Senkung der Sterblichkeit

    Wer gehört zur Risikogruppe für das CKM-Syndrom

    Personen mit den folgenden Faktoren sollten eine Untersuchung zur Risikobewertung für das CKM-Syndrom durchführen lassen

    • Adipositas oder Übergewicht (BMI ≥ 25 oder bei Asiaten ≥ 23)
    • Abdominelle Adipositas (Taillenumfang Männer ≥ 90 cm, Frauen ≥ 80 cm)
    • Personen mit Diabetes oder Prädiabetes
    • Personen mit Bluthochdruck oder erhöhten Blutfetten
    • Personen mit chronischer Nierenfunktionsstörung
    • Personen mit Fettleber
    • Personen ab 40 Jahren
    • Personen mit familiärer Vorgeschichte von Herz- oder Nierenerkrankungen

    CKM Syndrome

    Proaktiver Behandlungsansatz für das CKM-Syndrom – gleichzeitiger Schutz mehrerer Systeme

    Der Kern der Behandlung des CKM-Syndroms in der heutigen Zeit ist nicht nur die Behandlung einzelner Krankheiten nacheinander, sondern eine Betreuung als „Continuum of Care“ bzw. kontinuierliche Versorgung – umfassend und ohne Unterbrechung – mit Fokus auf 4 Hauptbereiche, nämlich:

    1. Verhaltensänderung (die wichtigste Grundlage) Ernährung kontrollieren, weniger Süßes, Fettiges und Salziges, und mindestens 150 Minuten pro Woche sportlich aktiv sein
    2. Behandlung mit modernen Medikamenten (Multi – Organ Protection) Ärztinnen und Ärzte können neue Medikamentengruppen erwägen, die mehrere Systeme gleichzeitig unterstützen, z. B. Medikamente, die Zucker über den Urin ausscheiden und dadurch das Herz entlasten und die Verschlechterung der Nierenfunktion verlangsamen, oder Medikamente, die Gewicht reduzieren und gleichzeitig die Blutgefäße schützen
    3. Nierenfunktion regelmäßig überwachen eGFR (eGFR) und Proteinverlust im Urin regelmäßig kontrollieren und nierenschädigende Medikamente vermeiden
    4. Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen Herzgesundheit gemäß ärztlicher Empfehlung untersuchen lassen und Lipid- sowie Blutdruckwerte streng kontrollieren

    Krankenhaus mit Expertise in der Behandlung des CKM-Syndroms

    Die Klinik für Innere Medizin des Bangkok Hospital steht bereit, um Patientinnen und Patienten mit CKM-Syndrom zu versorgen – durch ein spezialisiertes interdisziplinäres Ärzteteam (Multidisciplinary Team) aus Kardiologie, Nephrologie und Endokrinologie, das gemeinsam eine vertiefte Risikobewertung durchführt, individuelle Behandlungspläne erstellt und moderne Behandlungstechnologien einsetzt, um die Krankheit zu kontrollieren, die Organverschlechterung zu verlangsamen und die Lebensqualität langfristig zu verbessern.

    Warten Sie nicht, bis deutliche Symptome auftreten, denn CKM-Syndrom
    ist eine stille Gefahr, die verhindert werden kann, wenn man bereits ab heute damit beginnt, sich zu kümmern.

    Ärztinnen/Ärzte mit Expertise in der Behandlung des CKM-Syndroms

    Dr. Chayapon Cheetanom Facharzt für Innere Medizin Bangkok Hospital

    Sie können hier klicken, um selbst einen Termin zu vereinbaren.


    Literatur:

    • Ndumele CE, et al. A Synopsis of the Evidence for the Science and Clinical Management of Cardiovascular-Kidney-Metabolic (CKM) Syndrome: A Scientific Statement From the American Heart Association. Circulation. 2023.

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