Behandlungsprogramm
Wirbelsäulenzentrum Bangkok Hospital International ist bereit, Patientinnen und Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen zu behandeln, einschließlich aller Arten von Wirbelsäulentumoren in jedem Krankheitsstadium – von der Diagnose bis zur Therapie. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit des Ärzteteams, das aus Neurochirurgen, Wirbelsäulenchirurgen, Rehabilitationsmedizinern, Fachärzten für Onkologie, Strahlentherapeuten und Anästhesisten besteht, um die bestmöglichen Behandlungsergebnisse für die Patienten zu erreichen.

Nicht-chirurgische Behandlung
Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, bei dem Fachärzte verschiedener Disziplinen als Team zusammenarbeiten: Anamnese, körperliche Untersuchung sowie Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans werden durchgeführt, um Informationen für die Planung von Schmerzinterventionen (Pain Intervention) zu sammeln. Diese können je nach Behandlungsstufe unterschiedlich sein, z. B. spezifische medikamentöse Therapie, Bettruhe, gezielte entzündungshemmende Injektionen usw. Jeder Behandlungsschritt hängt vom Schweregrad des Problems ab. Die Ärzte ermitteln die Ursache und behandeln gezielt die betroffenen Stellen, sodass Patientinnen und Patienten nicht zwingend eine konventionelle Operation benötigen. Weitere Informationen
- Medikamentöse Behandlung
- Ergotherapie
- Interventionelle Schmerzbehandlung der Wirbelsäule (Interventional Spine Pain Management)
- Injektion von Knochenzement (Vertebroplastie / Kyphoplastie / Stentoplastie)
- Injektionen zur Reduktion von Entzündungen an den Spinalnerven und Steroidinjektionen in den Wirbelkanal
Chirurgische Behandlung
Wirbelsäulenoperationen MIS SPINE – kleine Wunde, schnelle Genesung reduzieren die Schädigung der Rückenmuskulatur, führen zu geringerem Blutverlust und haben eine niedrige Infektionsrate. Patientinnen und Patienten benötigen kürzere Erholungszeiten und können schneller wieder in den Alltag zurückkehren. Die normale Wirbelsäulenstruktur wird dabei nicht zerstört; der Schwerpunkt liegt darauf, die Beweglichkeit der Wirbelsäule so weit wie möglich zu erhalten. Details zu MIS SPINE – kleine Wunde, schnelle Genesung
- Mikrochirurgische Entfernung eines Bandscheibenvorfalls (Mikrodiscektomie)
- Austausch der Halswirbelscheibe und vordere Fusion
- Operation bei Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule mit Nervenkompression
- Laminektomie zur Erweiterung der Nervenkanäle in der Lendenwirbelsäule
- Lumbale Wirbelsäulenfusion über einen posterioren Zugang im Bereich der Bandscheibe (PLIF)
- Lumbale Wirbelsäulenfusion über einen lateralen Zugang (Open-TLIF)
- Lumbale Wirbelsäulenfusion über einen lateralen minimal-invasiven Zugang (MIS-TLIF)
- Lumbale Fusion über einen seitlich-ventralen Zugang (OLIF) – Die minimalinvasive seitliche Zugangstechnik OLIF (Oblique Lumbar Interbody Fusion) ist eine neue Methode zur Ergänzung der Bandscheibe über einen kleinen lateralen Schnitt, ohne die Rückenmuskulatur zu durchtrennen. Dabei wird ein Stützimplantat anstelle der erkrankten Bandscheibe eingesetzt, wodurch das betroffene Wirbelsegment stabilisiert und die Belastbarkeit verbessert wird. Dies reduziert Rückenschmerzen, führt zu kleinen Wunden, geringerer Muskelverletzung und weniger Blutverlust und erzielt bessere Fusionsraten als herkömmliche Verfahren. Patientinnen und Patienten erholen sich schneller, chronische Rückenschmerzen und Narbenbildungen an Nerven werden reduziert, und die postoperative Komplikationsrate ist gering.
- Vordere lumbale Bandscheibenaugmentation ohne Durchtrennung der Muskulatur (ALIF) – Technik zur vorderen Ergänzung der Bandscheibe, ohne die Rückenmuskulatur zu schädigen (Anterior Lumbar Interbody Fusion: ALIF) für Patientinnen und Patienten mit degenerativen Bandscheibenveränderungen, Wirbelsäulenfehlstellungen und Wirbelsäulentumoren.
- Korrektur der Wirbelsäulenverkrümmung mit der DLIF-Technik (DLIF) – Die minimalinvasive seitliche Technik DLIF (Direct Lateral Interbody Fusion) ist ein neues Verfahren zur Behandlung von Rückenschmerzen und ausstrahlenden Beinschmerzen durch Nervenkompression, sowie bei Wirbelsäulenverkrümmung. Vorteile sind: keine Zerstörung der Rückenmuskulatur, geringer Blutverlust, kleine Inzision und schnelle Genesung.
- Endoskopische Behandlung einer Spinalkanalstenose
- Wirbelsäulenversteifung (Fusion)