Ein Schlaganfall oder eine Gehirnblutung mag unbekannt erscheinen, aber wenn man von Lähmung spricht, kennen viele Menschen dieses Phänomen gut. Dies liegt daran, dass es in der heutigen wirtschaftlichen Stresssituation immer häufiger vorkommt. Eine Lähmung kann aus verschiedenen Ursachen hervorgehen, aber der Hauptgrund, warum die Statistik von Schlaganfallpatienten weltweit heutzutage so stark ansteigt, ist der Blutmangel im Gehirn, der durch eine Verstopfung der Blutgefäße verursacht wird, die das Blut zu den verschiedenen Teilen des Gehirns transportieren. Dies führt zu Lähmungen in unterschiedlichen Stadien, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung.
Symptome eines zerebralen Blutmangels
Die Symptome der Krankheit sind unterschiedlich schwer und können in drei Stufen unterteilt werden:
- Leichte Symptome: Bei dieser Gruppe haben kleine Blutgefäße des Gehirns Risse oder Verengungen, es kommt jedoch noch nicht zu einer Zerstörung der Gehirnzellen in diesem Bereich. Das Gehirn leidet kurzzeitig unter Blutmangel, was Symptome verursacht, die Sekunden, Minuten oder Stunden, aber nicht länger als 24 Stunden andauern. Die Symptome umfassen eine Muskelschwäche, die auf einen Arm, ein Bein oder das Gesicht beschränkt ist. Die Bewegungen werden langsamer, das Gesicht zeigt hängende Mundwinkel, es ist nicht möglich, Wasser im Mund zu halten, es kommt zu vorübergehendem Gedächtnisverlust, Unklarheiten im Denken oder undeutlicher Sprache.
- Mittelgradige Symptome (Parese): In dieser Gruppe sind die Gehirnzellen teilweise, aber nicht vollständig beschädigt. Nach der Behandlung können sich die Symptome innerhalb von 3-6 Monaten stetig verbessern. Die Symptome treten plötzlich auf. Neben Muskelschwäche verliert der Patient vorübergehend das Gleichgewicht, hat verschwommene Sicht auf einem Auge oder eine einseitige Erblindung und leidet unter Gedächtnisverlust, verminderten Denkfähigkeiten, Entscheidungsfindung und oft auch unter emotionalen Symptomen wie Depression oder Reizbarkeit.
- Schwere Symptome (Paralyse): In dieser Gruppe sind die Gehirnzellen dauerhaft geschädigt. Es kommt zu einer Schwäche der Arme und Beine, sodass diese selbst nicht mehr bewegt werden können. Der Patient verliert das Gleichgewicht, kann nicht sprechen oder einen Laut aus dem Hals hervorringen, die Gesichtsmuskeln arbeiten ungleichmäßig, die Augenlider hängen herab, die Augen können nicht bewegt werden, das Schlucken ist schwierig, die Reaktionszeit verlangsamt sich, es kommt zu Gedächtnisverlust usw.

Risikofaktoren für einen zerebralen Blutmangel
- Bluthochdruck: Personen mit einem Blutdruck höher als 140 – 80 Millimeter Quecksilbersäule (normaler Wert: 140 – 80 mmHg) können eine Fehlfunktion des Gehirns entwickeln oder es kann zu einem Bruch oder einer Verengung der Gehirnblutgefäße kommen.
- Diabetes: Verursacht eine Verhärtung der Blutgefäße, die zu einer Verstopfung der Blutgefäße führen kann, die das Gehirn versorgen, was eine Lähmung zur Folge haben kann. Wenn der Blutzuckerspiegel vor der Mahlzeit mehr als 110 Milligramm pro Deziliter bei mehr als zwei Gelegenheiten beträgt, kann Diabetes vermutet werden.
- Hohe Blutfettwerte: Diese führen zu einer Verstopfung der Blutgefäße, die das Gehirn versorgen, was später zu einer Lähmung führt.
- Rauchen: Je mehr man raucht, desto größer ist das Risiko, da einige Substanzen im Tabak die Innenwände der Blutgefäße reizen und zu Verengungen führen können.
- Mangel an körperlicher Betätigung
- Stress: Kann zu einem plötzlichen Bruch oder einer Verengung der Gehirnblutgefäße führen.
- Adipositas
Untersuchung auf zerebralen Blutmangel
Es gibt verschiedene Methoden, um das Risiko eines zerebralen Blutmangels zu diagnostizieren. Neben der Untersuchung der roten Blutkörperchen zur Bestimmung der Blutkonzentration und der Überprüfung auf Gefäßentzündungen können der Blutzucker- und Fettgehalt im Blut überprüft werden. Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für zerebralen Blutmangel kann zusätzlich eine Gehirn-CT oder -MRT durchgeführt werden, darunter:
- Computertomografie des Gehirns (CT): Diese Untersuchung prüft, ob es im Gehirn zu Rissen oder Verengungen der Blutgefäße kommt.
- MRT des Gehirns: Diese Magnetresonanzbildgebung liefert detaillierte Bilder des Gehirns, ermöglicht die Untersuchung von Gefäßverengungen bereits im Frühstadium und kann auch andere Anomalien wie Tumoren feststellen.
- Carotid-Duplex-Ultraschall: Untersucht die Verstopfung der Halsschlagader und den Blutfluss im Bereich des Halses, welches die wichtige Arterie ist, die das Gehirn versorgt. Mit Hilfe von Hochfrequenzwellen wird nach Größe und Dicke der Gefäßwände sowie der Blutfluss in die Gehirn durch diese Arterien untersucht.
Eine Lähmung kann verhindert werden, wenn man beginnt, auf seine Gesundheit und die der nahen Angehörigen zu achten und regelmäßig die jährlichen medizinischen Untersuchungen durchzuführen, um Anomalien im Körper frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
MAGIC NUMBER 4.5 und Behandlung der zerebrovaskulären Insuffizienz
Rehabilitation von Schlaganfallpatienten



