Eines der Gesundheitsprobleme, das älteren Menschen im Leben massiv belastet, ist eine Knochenfraktur. Meistens wird dies durch „Osteoporose“, eine stille Bedrohung, verursacht, da die Patienten nicht wissen, dass sie an Osteoporose leiden, da es keine Symptome gibt. Sie werden sich dies erst bei einem Sturz und einem Knochenbruch bewusst.
Gefahren der Osteoporose
Osteoporose entsteht durch den altersbedingten Rückgang der Knochendichte und Knochenmasse, was zu brüchigen Knochen und leichten Frakturen führt. Wenn ältere Menschen mit Osteoporose stürzen, wird die Behandlung schwierig. Wichtig ist, dass die meisten älteren Menschen, die einmal gestürzt sind, oft erneut stürzen. Durch Stürze können die Wirbelsäule einbrechen oder Handgelenksfrakturen auftreten, die nicht lebensbedrohlich sind. Bricht jedoch die Hüfte, müssen sich 95% der Patienten einer Operation unterziehen.
Bei älteren Menschen mit Hüftfrakturen ändern sich innerhalb des ersten Jahres der Gesundheitszustand, das Sterblichkeitsrisiko liegt bei 20%, die Behinderungsrate bei 30%, 40% können nicht mehr selbständig gehen und bei 80% geht mindestens eine Körperfunktion dauerhaft verloren. Daher ist das erste Jahr besonders wichtig, da langfristig nur etwa 20% der älteren Menschen nach einer Hüftfraktur wieder normal leben können. Zudem können, während sie ruhig liegen, bestehende Krankheiten wieder aufflammen, das Herz kann schwächer arbeiten, die Lungenkapazität sinkt, der Urin kann nicht richtig fließen, und wenn ein Katheter eingesetzt wird, besteht Infektionsgefahr. Langes Liegen ohne Bewegung kann Druckgeschwüre verursachen. Einige, die krank im Krankenhaus liegen, verlieren die Orientierung und wenn es schlimmer wird, kann dies zu Verwirrung führen. Nach der Genesung fallen sie oft erneut und erleiden wieder einen Knochenbruch.

Vorbeugung von Osteoporose
Knochenbrüche durch Osteoporose sind ein wichtiges Thema, das im Voraus verhindert werden kann, zum Beispiel:
- Vermeiden Sie das Risiko von Osteoporose, indem Sie Risikofaktoren vermeiden, wie die langfristige Einnahme von Steroiden, unzureichende Ernährung, körperliche Inaktivität, Alkoholkonsum, Rauchen usw.
- Regelmäßige Messungen der Knochenmasse 1-2 Mal pro Jahr. Bei Osteoporose sollten sie einen Arzt für Behandlungen aufsuchen, wie Kalzium-, Vitamin-D-Ergänzungen oder die Verwendung von Parathyroidhormonspritzen, die helfen, die Knochenmassebildung anzuregen und zu verdichten.
Sturzrisikofaktoren für ältere Menschen
- Interne Faktoren umfassen Krankheiten, die Schwäche verursachen, wie Arthritis, neurologische Krankheiten oder Medikamente, die Benommenheit verursachen.
- Externe Faktoren sind Umweltrisiken im Haus, die Stürze oder Ausrutschen verursachen können, wie Teppichkanten ohne Übergang, rutschiger oder nasser Boden. Es sollten Haltegriffe vom Bett bis zum Badezimmer vorhanden sein, ausreichende Beleuchtung für klares Sehen beim Gehen. Oft stürzen Patienten, wenn sie nachts aus dem Bett aufstehen, um ins Badezimmer zu gehen.

Chirurgische Behandlung von Knochenfrakturen mittels U-Bahn-Technik (MIPO: Minimally Invasive Plate Osteosynthysis)
Ältere Menschen mit Knochenbrüchen sollten innerhalb von 48 Stunden operativ behandelt werden, um das Risiko einer venösen Thrombose und Infektionen sowie anderer Komplikationen zu verringern. Bei der Entwicklung von Operationstechniken zur Knochenfixierung mit kleinen Wunden, die Komplikationen verringern, haben Orthopäden die Technik der „minimal-invasiven Knochenfixierung“ oder der „U-Bahn-Operation“ eingeführt. Dabei werden spezielle Instrumente genutzt, um eine Platte unter die Muskelhülle in der Bruchstelle einzuführen und die Platte über dem Knochen zu platzieren. Anschließend wird eine kleine Öffnung geschaffen, um den Knochen mit Schrauben oberhalb und unterhalb der Bruchstelle zu fixieren. Diese minimal-invasive Technik ermöglicht es, lange Schnitte zu vermeiden, was das darunterliegende Gewebe, die Muskulatur und das Blutsystem minimal traumatisiert. Die Patienten erholen sich schneller und die Knochenheilung erfolgt rascher, was Infektionsrisiken verringert. Außerdem verwenden Ärzte den „ARTIS pheno Roboter-Arm Röntgen-Fluoroskop (Fluoroscope)“, um während der Operation Röntgenbilder zur genauen Ausrichtung und Platzierung der Fixierungsmaterialien sofort verfügbar zu machen und so das Risiko während der Operation zu minimieren.
Grundsätze der chirurgischen Behandlung von Knochenbrüchen
Die fünf wichtigen Grundsätze bei der operativen Behandlung von Knochenbrüchen sind:
- Knochenanpassung gemäß anatomischer Struktur.
- Stabile Befestigung der Knochen mit festen Materialien.
- Durchführung der Operation ohne Schädigung der umgebenden Blutgefäße oder Gewebe.
- Einsatz geeigneter Prothesen in bestimmten Fällen von Hüftfrakturen.
- Schnelle Mobilisierung der Patienten nach der Operation, ohne Gips.








