Das Alter bringt sowohl physische als auch psychische Veränderungen mit sich, die zahlreiche Gesundheitsrisiken bergen. Dazu gehören eine verminderte Immunität und die altersbedingte Degeneration von Organen, was das Risiko von Stürzen im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen erhöht. Vorbeugung und Pflege sind daher wichtig und sollten nicht vernachlässigt werden.
Stürze bei älteren Menschen
Stürze sind ein weiteres Risiko, das zu Verletzungen führen kann und bei älteren Menschen häufig vorkommt. Jedes Jahr erleidet ein Drittel der älteren Menschen einen Sturz, und die Hälfte davon stürzt mehr als einmal. Wenn ältere Menschen stürzen und sich Knochen brechen, kann ein Fünftel nicht mehr gehen und einige benötigen lebenslänglich einen Rollstuhl. Dies führt dazu, dass ältere Menschen ihre Fähigkeit zur Selbstpflege verlieren und rund um die Uhr Betreuung benötigen. Verwirrtheit, Bewegungsprobleme und Depressionen können folgen.
Risikofaktoren für Stürze bei älteren Menschen
Stürze haben zwei wesentliche Risikofaktoren:
- Faktoren, die durch körperliche Veränderungen und altersbedingte Pathologien verursacht werden
- Umweltfaktoren wie unordentliche Möbel und Hindernisse in Gehwegen, glatte Böden, unzureichende Beleuchtung, Schlafmittel, Antidepressiva usw.
Strategien zur Sturzprävention bei älteren Menschen
Es gibt viele wissenschaftliche Beweise, die die Reduzierung von Sturzfaktoren und die Sturzprävention beschreiben, die wie folgt zusammengefasst werden können:
- Förderung der Gesundheit, einschließlich richtiger Gehübungen und des Tragens geeigneter Schuhe, sowie Krafttraining zur Stärkung der Muskulatur und Gleichgewichtsübungen
- Förderung einer guten Ernährung und einer ausgewogenen Ernährung oder ärztlicher Rat bei der Einnahme von Medikamenten
- Verwendung von Geh-Hilfen wie Rollatoren oder Gehstöcken
- Änderung persönlicher Gewohnheiten, wie langsames Aufstehen, um plötzlichen Blutdruckabfall oder Schwindel zu vermeiden, und die Suche nach Haltegriffen beim Gehen
- Bewertung der Medikamenteneinnahme, Vermeidung unnötiger oder übermäßiger Medikation; ärztlicher Rat bei Einnahme mehrerer Medikamente, die zu Stürzen führen können
- Änderung der Umgebung:
– Keine unordentlichen Gegenstände
– Ausreichende Beleuchtung, insbesondere an Treppen
– Installation von Lichtern in dunklen Ecken mit leicht erreichbaren Schaltern
– Notwendige und stabile Möbel, die leicht zu sehen und nicht häufig zu verschieben sind
– Optimale Höhe von Betten, Stühlen und Toiletten, nicht zu niedrig
– Handläufe entlang von Gehwegen und Treppen, gleichmäßige Stufen
– Gleichmäßige und rutschfeste Böden, insbesondere im Badezimmer
– Gleiche Ebene an Raumübergängen
– Vermeidung von Türschwellen
– Keine unordentlichen Gegenstände wie Fußmatten oder Kabel
Stürze sind ein bedeutendes Problem bei älteren Menschen und haben zahlreiche Auswirkungen. Durch die Prävention von Stürzen kann die Lebensqualität älterer Menschen gesteigert werden.




