Prävention
Da Schlaganfälle weder Geschlecht noch Alter auswählen und bei Personen, die bereits einen Schlaganfall hatten, ein Rückfall möglich ist, sollten bei vorhandenen Risikofaktoren die Gesundheit gepflegt werden, z. B. eine ausgewogene Ernährung mit allen fünf Nährstoffgruppen, Bewegung, um Übergewicht zu vermeiden, jährliche ärztliche Untersuchungen, Blutdruckmessung, Kontrolle auf Diabetes und ein EKG. Wenn in der Familie jemand an arteriellen Aneurysmen, koronarer Herzkrankheit, schlaffen Lähmungen oder Schlaganfällen gelitten hat, besteht ein gewisses Risiko. Eine Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße kann zeigen, ob sich Fettablagerungen gebildet haben oder die Gefäße verengt sind. All dies dient dazu, Schlaganfälle von uns fernzuhalten.
Überprüfung der Durchblutung der Gehirngefäße
Die Untersuchung der Blutströmung in den Hirngefäßen ermöglicht eine zeitnahe Überwachung und Nachverfolgung von Gefäßveränderungen im Gehirn, dazu gehören:
- Untersuchung Transkranieller Doppler-Ultraschall (TCD) ist eine Untersuchung der Blutströmung in den zerebralen Arterien mittels hochfrequenter Schallwellen, die durch den Schädel zu den Hirnarterien geleitet werden, um Emboli wie Blutgerinnsel, Fett usw. zu erkennen. Wenn das TCD-Signal auf ein Hindernis trifft, entsteht ein Geräusch in einem charakteristischen Frequenzbereich, das auf dem Bildschirm angezeigt und als Graph dargestellt wird. Hohe Werte deuten darauf hin, dass viele Emboli im Blutkreislauf des Gehirns vorhanden sind und die Gefahr besteht, dass sie verschließen und die Blutversorgung des Gehirns unzureichend wird, was zu Sauerstoffmangel, bleibenden Schäden oder im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Niedrige Werte weisen auf ein geringeres Schlaganfallrisiko hin.
- Untersuchung Carotis-Duplex-Ultraschall ist die Untersuchung der beiden Halsschlagadern, um die großen Arterien Carotis (vordere Arterie) und Vertebral (hintere Arterie) mittels hochfrequenter Schallwellen zu beurteilen. Sie dient dazu, die Blutversorgung des Gehirns zu prüfen und Kalk- oder Fettablagerungen (Plaque) an den Gefäßwänden zu erkennen. Dabei können die Wandstärke der Gefäße und die Blutflussgeschwindigkeit gemessen und als Graph dargestellt werden. Wenn die Halsgefäßwand verdickt ist oder Kalkablagerungen die Halsschlagader verengen, kann die Blutversorgung des Gehirns unzureichend werden und im schlimmsten Fall zu Lähmungen führen.
