Wie als Nachricht über den plötzlichen Herztod berichtet wurde, sterben in Thailand laut Statistik etwa 50.000 Menschen pro Jahr plötzlich an Herzerkrankungen. Der Hauptgrund ist ein plötzliches Zusetzen der Herzkranzarterien, was zu einem Herzmuskelinfarkt und anschließendem Herzstillstand führt. Dies tritt bei etwa 40% der Patienten mit akutem Herzinfarkt und akuter Myokardnekrose auf, das heißt, wenn 100 Patienten betroffen sind, sterben 40 sofort nach Auftreten der Symptome. Dies geschieht aufgrund eines Verschlusses der Herzkranzgefäße, wodurch das Herz nicht mehr ausreichend durchblutet wird, was zu einem Herzstillstand oder Herzflimmern und schnellem Tod führt. Andere bedeutende Herzkrankheiten sind beispielsweise die hypertrophe Kardiomyopathie, die ein plötzlicher Herztod bei jungen Menschen und Sportlern verursachen kann, und das plötzliche Herztodsyndrom, das durch eine elektrische Fehlfunktion des Herzens verursacht wird.
Warnsignale erkennen
Plötzlicher Herzstillstand zeigt meistens Warnzeichen, die von Patienten oft übersehen werden, wie z.B.
- Erschöpfung
- Müdigkeit
- Brustenge bei Stress oder bei Anstrengung, die sich mit Ruhe bessert
Risikofaktoren
Risikofaktoren für plötzlichen Herzstillstand bei jungen Menschen sind unter anderem:
- Rauchen
- Unzureichender Schlaf
- Fettreiche Ernährung
- Vorhandensein anderer Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes
- Plötzlicher Herztod bei Eltern oder Geschwistern in der Vorgeschichte

Was tun bei starker Brustenge
- Bei starken Symptomen einen Krankenwagen rufen oder die 1669 anrufen
- Patienten mit bekannter Herzerkrankung sollten bei Symptomen Nitroglyzerin unter der Zunge einnehmen. Falls eine Tablette nicht wirkt, nach 5 Minuten eine zweite Tablette nehmen. Wenn keine Besserung eintritt oder Unsicherheit besteht, sofort ins Krankenhaus gehen.
- Schnelles Aufsuchen des nächstgelegenen Krankenhauses bei Notwendigkeit. Bei Ankunft werden Ärzte ein EKG durchführen, um festzustellen, ob eine akute oder schwerwiegende koronare Herzkrankheit vorliegt. Bei positiver Diagnose erfolgt eine Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten oder eine Ballonerweiterung.
- Danach benötigt der Patient einen Krankenhausaufenthalt von etwa 3 bis 5 Tagen zur Anpassung der Medikamente und Behandlung der Risikofaktoren.
- Vor der Entlassung werden Anleitungen zur Rehabilitation von Ärzten, Krankenschwestern und Physiotherapeuten gegeben.
- Kontinuierliche Kontrolle und Einnahme der Medikamente sind lebenslang erforderlich, da die Krankheit unheilbar ist.
Präventive Untersuchungen
- Empfehlung einer jährlichen Gesundheitsuntersuchung, um Risikofaktoren zu erkennen
- Bei ungewöhnlicher Erschöpfung, Brustenge oder abnormalen EKG-Werten wird empfohlen, einen Kardiologen zur Untersuchung und Beratung aufzusuchen.
- Kontrolle, Behandlung und Prävention von Risikofaktoren einschließlich:
- Bluthochdruck Kontrolle des Blutdrucks auf etwa 130/80 oder 140/90 mmHg
- Diabetes Blutzuckerkontrolle im akuten Zustand nicht über 170 mg/dl und langfristig auf 110 bis 130 mg/dl
- Hohe Cholesterinwerte LDL sollte nicht über 70 mg/dl liegen
- Rauchen Vollständiger Verzicht auf Zigaretten
- Mangel an Obst und Gemüse Täglicher Verzehr von Obst und Gemüse wird empfohlen
- Körperliche Inaktivität Empfehlung, wöchentlich 150 Minuten zu trainieren
- Unzureichender Schlaf Empfehlung, 6 bis 8 Stunden pro Nacht zu schlafen, ausreichende Erholung und Stressvermeidung
Kardiovaskuläre Risikobewertung
- Untersuchungen für Personen über 40 Jahre oder mit Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Röntgen der Lunge und des Herzens, EKG, Herzbelastungstest auf dem Laufband (Exercise Treadmill Stress Test), Echokardiographie während des Belastungstests (Echo Stress Test), Koronarkalkmessung. Bei Verdacht auf Myokardischämie sind eine koronare Angiographie per CT (Computerized Coronary Angiography) oder invasive Koronarangiographie durch Katheteruntersuchung im Leistengebiet oder am Handgelenk notwendig. - Untersuchungen für Personen unter oder bis 40 Jahren ohne Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Röntgen der Lunge und des Herzens, EKG, inklusive Holter-EKG zur Diagnostik von Arrhythmien, sowie Echokardiographie zur Bestimmung angeborener Herzerkrankungen.

3 Schritte bei Herzstillstand
- Hilfe rufen, ob jemand in der Lage ist, Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen
- Personen mit Kenntnissen in Erster Hilfe oder Defibrillator (AED) sollen sofort mit der Wiederbelebung beginnen, da das Überlebensrisiko signifikant steigt
- Krankenwagen rufen oder die 1669 anrufen






