Die Schwellung des Arms nach der Brustkrebsbehandlung kann während des gesamten Lebens von Brustkrebspatientinnen auftreten, und es ist nicht vorhersehbar, ob und wann sie auftritt. Daher hilft ein frühzeitiges Wissen darüber, dass Brustkrebspatientinnen nicht in Panik geraten und richtig damit umgehen können.
Verstehen der Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung
Die Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung (Lymphödem und Brustkrebs) ist eine Schwellung des Arms, die nach einer Brustkrebsbehandlung, sei es durch Operation oder Strahlentherapie, auftritt. Sie kann sofort oder sogar erst Jahre nach der Behandlung auftreten und betrifft den Arm auf der gleichen Seite wie der Brustkrebs. Die Schwellung kann von den Fingerspitzen bis zum Oberarm auftreten und kann sich auf bestimmte Bereiche wie die Hand oder den gesamten Arm ausdehnen. Wenn die Schwellung gering ist, kann der Arm normal genutzt werden, aber bei starker Schwellung kann der Arm unbrauchbar werden. Eine sofortige Behandlung kann dabei helfen, die Symptome zu verbessern und eine starke Schwellung, die die Armnutzung einschränkt, zu verhindern.
Ursachen der Krankheit
Die Ursachen für die Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung (Lymphödem und Brustkrebs) umfassen:
- Operation zur Entfernung von Lymphknoten in der Achselhöhle zur Brustkrebsbehandlung Je mehr Lymphknoten entfernt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Armschwellung. Wenn das Gewebe im Operationsbereich vernarbt, kann dies zu einer Verstopfung der Lymphwege führen und den Arm anschwellen lassen.
- Strahlentherapie im Achselhöhlen- oder Brustbereich kann nach der Operation zu einer Vernarbung der Lymphknoten und Lymphwege führen, was ebenfalls eine Verstopfung der Lymphwege im Arm und somit eine Schwellung verursachen kann. Wenn Patienten sowohl Lymphknotenoperationen als auch Strahlentherapie erhalten haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Armschwellung erhöht.
- Arminfektionen Durch die Brustkrebsbehandlung mittels Operation und Strahlentherapie kann es zu einer Ansammlung von Lymphflüssigkeit kommen, was das Risiko von Arm-Infektionen erhöht. Bei einer Infektion und deren Abheilung kann das Narbengewebe im Arm zunehmen, was die Lymphwege weiter verstopft und die Schwellung vergrößert. Da Infektionen häufiger vorkommen können, bleibt das Problem bestehen.
- Wiederkehrender Krebs kann dazu führen, dass sich Krebszellen in die Lymphknoten in der Achselhöhle oder über dem Schlüsselbein ausbreiten und dadurch die Lymphwege im Arm verstopfen, was ebenfalls eine Schwellung verursachen kann.

Symptome der Erkrankung
Symptome der Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung (Lymphödem nach der Brustkrebsbehandlung) umfassen:
- Arm-Schwellung
- Schmerzen, Taubheit, Schwäche
- Eingschränkte Beweglichkeit des Arms
- Verdickte, unebene Haut
- Druckgefühl durch Kleidung oder Schmuck
Diagnostische Untersuchung
Die diagnostische Untersuchung der Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung (Lymphödem nach der Brustkrebsbehandlung) wird in der Regel von einem Facharzt etwa 6 Monate nach der Brustkrebsoperation durchgeführt, da die meisten Patienten zu diesem Zeitpunkt Symptome zeigen. Die Untersuchung erfolgt durch Fotografie, Messung des Armumfangs über dem Ellenbogen, Volumenmessung des Arms (Perometer) sowie weitere Untersuchungen wie ein Lymphangiogramm, Ultraschall, ICG-Lymphographie, Lymphszintigraphie, MRT, CT-Scan je nach Ermessen des Arztes.
Behandlungsmethoden
Die Behandlung der Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung (Lymphödem und Brustkrebs) umfasst:
- Reduzierung der Schwellung durch die Einhaltung der ärztlichen Anweisungen zur Verhinderung und Verschlimmerung der Symptome, wie z.B.
- Vermeidung von Infektionen in Schnittwunden am Arm. Bei kleinen Wunden müssen diese immer mit Alkohol gereinigt werden, bevor ein Mittel aufgetragen wird. Bei großen oder tiefen Wunden sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Darüber hinaus sollten sanfte Pflegeprodukte verwendet werden, um die Haut feucht zu halten und Infektionen zu vermeiden.
- Vermeidung von Verletzungen an Hand und Arm. Es sollte kein Blut abgenommen, keine Injektionen oder Impfungen am operierten Arm vorgenommen werden, und beim Hausputz sollten Gummihandschuhe getragen werden.
- Keine engen Armummantelungen oder enger Kleidung tragen, die den operierten Arm einschränkt
- Vermeidung von Muskelkontraktionen. Keine schweren Gegenstände heben oder Arme über längere Zeit fordern.
- Vorsicht bei zu heißem Duschen oder übermäßiger Wärmeexposition, da dies die Lymphstauung verschlimmern kann.
- Bei längerem Sitzen sollten die Arme über Herzniveau gehoben werden.
- Gewichtskontrolle zur Vermeidung von Übergewicht, da dies Schwellungen begünstigt.
- Tragen einer Kompressionsmanschette für den Arm zur Lymphdrainage.
- Lymphdrainage-Massage des Arms
- Lasereinsatz zur Anregung des Blut- und Lymphflusses.
- Regelmäßige Beobachtung des operierten Arms. Bei Schwellung oder anderen Anomalien sofort den Arzt aufsuchen.
- Operation zur Behandlung der Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung kann erfolgen durch:
- Chirurgische Verbindung von Lymphkanälen mit Venen, um den Lymphfluss über die Venen zu ermöglichen.
- Lymphknoten-Transplantation zur Stimulierung der Neubildung von Lymphkanälen.
- Entfernung von überschüssigem Gewebe oder Fettabsaugung bei Patienten, die durch die Armschwellung unter zusätzlichem Fettansatz leiden.
Die Armschwellung nach der Brustkrebsbehandlung kann auftreten, wobei die Prävention einer Schwellung entscheidend ist, indem Risikofaktoren vermieden werden. Wenn Symptome auftreten, die auf eine Armschwellung hinweisen, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, um eine Diagnose und frühzeitige Behandlung sicherzustellen, um das beste Behandlungsergebnis zu erzielen. Zudem sollten Patienten die Schwellung und Infektionen vermeiden. Bei Rötung, Wärme, Schmerzen oder Fieber im Bereich des geschwollenen Arms sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden.





