Die transkranielle Magnetstimulation (Transcranial Magnetic Stimulation) oder häufig TMS genannt, ist eine neue Form der Behandlung von Gehirn- und Nervensystemerkrankungen, die breite Akzeptanz gefunden hat, da sie ohne Operation oder Medikamente auskommt. TMS kann zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt werden, die mit Gehirn und Nervensystem zusammenhängen, wie z.B. Schlaganfall, Depression, Zwangsstörung, Parkinson-Krankheit sowie mit dem Gehirn verbundenen Schmerzen.
Grundlagen der TMS-Behandlung
Das Prinzip der transkraniellen Magnetstimulation (Transcranial Magnetic Stimulation) oder TMS besteht darin, ein Gerät zu verwenden, das ein starkes Magnetfeld erzeugt, und mit diesem Magnetfeld Teile des Gehirns zu stimulieren, die die Erkrankung verursachen. Zum Beispiel wird bei Depressionen der vordere linke Gehirnbereich (Dorsolateraler präfrontaler Cortex) stimuliert. Studien haben gezeigt, dass diese Methode Patienten helfen kann, deren Depressionen nicht auf eine medikamentöse Behandlung ansprechen. Beim Schlaganfall, bei dem der Patient halbseitig gelähmt ist oder Sprachprobleme hat, wurde festgestellt, dass die Gehirnstimulation in geeigneten Bereichen in Kombination mit Physiotherapie zu besseren Ergebnissen führt als die alleinige Physiotherapie. Studien haben auch gezeigt, dass die Magnetstimulation des Gehirns Patienten mit Gedächtnisproblemen helfen kann.

TMS-Behandlungsprozess
Ein Facharzt für Gehirn und Nervensystem bewertet die geeignete Stelle zur Stimulation des Gehirns bei jedem Patienten und ermittelt die geeignete elektrische Energie für die Behandlung (Motorische Schwelle). Danach wird das TMS-Stimulationsgerät an dieser Stelle positioniert und die Stimulation rhythmisch durchgeführt. Das Stimulationsgerät erzeugt ein Klickgeräusch, und die Haut unterhalb des Geräts fühlt sich leicht berührt an, es entsteht jedoch kein Schmerz. Nach jeder Behandlung kann der Patient seinen normalen Alltagsaktivitäten oder seiner Arbeit nachgehen. Jede Behandlung dauert etwa 30-60 Minuten. In der Regel ist eine mehrfache Behandlung erforderlich, wobei die Anzahl der Sitzungen von der zu behandelnden Krankheit abhängt.
TMS am Bangkok International Hospital
Das elektromagnetische Stimulationsgerät für das Gehirn, oder TMS, am Zentrum für Gehirn und Nervensystem des Bangkok International Hospital, ist ein Modell mit hohem Behandlungspotential. Es kann das Gehirn von niedriger Frequenzstimulation (Low Frequency Stimulation) bis hin zu sehr hoher Frequenz (Theta Burst Stimulation) stimulieren, was die Behandlung einer Vielzahl von Gehirn- und Nervensystemerkrankungen ermöglicht. Zudem kann die Behandlung sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden, und bei Bedarf direkt am Bett, falls der Patient nur schwer verlagert werden kann, z.B. bei Lähmungen.
Auch wenn die Behandlung mit transkranialer Magnetstimulation oder TMS effektiv ist, sollten die Patienten kontinuierlich von einem Facharzt für Gehirn und Nervensystem betreut und die Behandlungsergebnisse überwacht werden, um unter internationalen Krankenhausstandards ein gutes langfristiges Leben zurückzuerlangen.





