„Zervikale Spondylose“ Wenn Sie den Kopf drehen, knackt es im Nacken oder es treten Nackenschmerzen und Muskelverspannungen auf, die sich verschlimmern, wenn Sie den Nacken bewegen. Diese Symptome sind Warnsignale, die auf das Auftreten der Zervikalen Spondylose hindeuten, einer Erkrankung, die mit dem Alter und dem körperlichen Verfall verbunden ist. Je länger Sie die Behandlung hinauszögern, desto schwieriger ist es, sie zu behandeln. Die beste Methode ist, frühzeitig vorzubeugen.
Zervikale Spondylose
Zervikale Spondylose aus medizinischer Sicht bedeutet, dass die Halswirbelsäule im Allgemeinen mehr als 600 Bewegungen pro Stunde ausführt. Außerdem muss sie Druck, Verdrehung und Belastung standhalten, die durch die alltäglichen Bewegungen entstehen, was zur Zervikalen Spondylose führt. Diese Erkrankung tritt häufig bei älteren Menschen auf, kann jedoch bereits im Alter von 35 bis 40 Jahren auftreten. Die Bewegungsfähigkeit der Gelenke nimmt allmählich ab, was zu Steifheit führt, wenn man den Kopf dreht, um nach hinten zu schauen. Bei Menschen über 60 Jahren kommt es oft zu Bewegungseinschränkungen, wenn sie den Kopf mehr als 90 Grad drehen müssen. In schweren Fällen können Schmerzen vom Nacken bis in die Arme, Hände und Finger ausstrahlen. Bei starkem Knochenwachstum können Taubheitsgefühle in den Fingern oder Armen auftreten, und die Arme und Hände können schwächer werden.
Behandlung der Zervikalen Spondylose
Es gibt mehrere Behandlungsmethoden für die Zervikale Spondylose, wie etwa physikalische Therapie, schmerzlindernde Massagen oder der Einsatz von Hilfsmitteln zur Entlastung der Nackenmuskulatur. Bei schweren Symptomen sollte man sich ärztlich beraten lassen, um entzündungshemmende Injektionen in den Nacken zu verabreichen. Besonders wenn Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Armen auftreten, ist es ein Warnsignal, das detailliert mit einem MRT-Scan untersucht werden muss, um die richtige Diagnose zu stellen. Bei starker Taubheit oder Schwäche der Arme sollte in Erwägung gezogen werden, operativ einzugreifen, um die Nervenkompression durch Knochenwachstum zu behandeln.

Vorbeugung der Zervikalen Spondylose
Die beste Möglichkeit, die Zervikale Spondylose zu vermeiden, besteht darin, frühzeitig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, bevor die Erkrankung auftritt. Dazu gehört ein regelmäßiges Training zur Stärkung des Nackens, um die Spannung in Sehnen und Muskeln zu reduzieren. Drehen Sie den Kopf im Uhrzeigersinn dreimal und dann dreimal in die entgegengesetzte Richtung. Lassen Sie bei jeder Drehung das Gewicht des Kopfes vollständig nach unten fallen. Dann neigen Sie den Kopf nach vorne, ohne die Schultern zu bewegen, und neigen Sie ihn nach rechts und links sowie maximal nach hinten. Wiederholen Sie dies zehnmal, und richten Sie den Kopf dann gerade. Drehen Sie den Kopf langsam nach rechts und links, zehnmal und steigern Sie das Tempo.
Es ist auch notwendig, die täglichen Gewohnheiten anzupassen:
- Sitzen Sie nicht zu lange in derselben Position; ändern Sie regelmäßig Ihre Haltung.
- Tragen Sie keine zu engen Kleidungsstücke.
- Schlafen Sie nicht auf einer zu weichen Matratze.
- Die Höhe des Kissens sollte zum Nacken passen, um die Belastung zu reduzieren. Sie können ein kleines Kissen unter den Nacken legen.
- Vermeiden Sie es, direkt unter der Klimaanlage oder einem Ventilator zu schlafen.
- Halten Sie den Kopf sowohl beim Gehen als auch beim Stehen gerade, ohne den Kopf zu neigen oder zu senken.
- Neigen Sie den Kopf nicht beim Lesen, um eine Überbelastung der Nackenmuskulatur zu vermeiden. Heben Sie das Buch auf Augenhöhe an, indem Sie es auf einen Stapel Bücher oder eine Kiste legen.
- Beim Autofahren sollten Sie den Oberkörper nahe an das Lenkrad heranbringen, nicht zu weit entfernt.
- Entspannen Sie die Nackenmuskulatur täglich, indem Sie regelmäßig ein in heißem Wasser getränktes Tuch auf den Nacken legen.
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