Meningitis (Meningitis) ist eine der schweren Erkrankungen, die nicht übersehen werden sollte, da sie lebensbedrohlich sein kann. Eine engmaschige Überwachung, das rechtzeitige Erkennen von Warnzeichen und Symptomen, Behandlungs- und Pflegeansätze sowie Prävention wie Impfungen erhöhen nicht nur die Überlebensrate, sondern reduzieren auch Komplikationen, die die Gesundheit langfristig und schwerwiegend beeinträchtigen.
Was ist Meningitis?
Meningitis (Meningitis) ist eine Infektion und Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, die eine wichtige Rolle beim Schutz des zentralen Nervensystems spielen. Die Entzündung kann durch Viren, Bakterien, Pilze und verschiedene andere Ursachen ausgelöst werden. Man sollte so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen, um eine Behandlung einzuleiten, bevor Komplikationendurch eine Enzephalitis wie eine Blutstrominfektionoder Hörverlust auftreten, die lebensbedrohlich sein können.
Wodurch entsteht Meningitis?
Meningitis kann durch mehrere Ursachen entstehen, darunter:
- Virusinfektion Die Symptome reichen von mild bis sehr schwer.
- Kann nach einer Erkältung auftreten; die Symptome sind meist nicht schwer und klingen häufig innerhalb von 7 – 10 Tagen von selbst ab
- Durch den Verzehr von halb rohen/halb gegarten Speisen können Parasitenlarven ins Gehirn gelangen; die Symptome sind meist subakut und dauern etwa 2 – 4 Wochen.
- Bakterieninfektion Am gefährlichsten, da sie zu Behinderung oder Tod führen kann. Eine schnelle Diagnosestellung und rechtzeitige Antibiotikagabe helfen, den Schweregrad der Erkrankung zu reduzieren.
- Pilzinfektion Tritt häufig bei Patienten mit schwachem Immunsystem bzw. Immundefekten auf, nach Kontakt mit Pilzquellen wie z. B. Taubenkot. Obwohl selten, ist sie sehr schwerwiegend.
- Tuberkuloseinfektion Führt zu neurologischen Störungen, wenn sich die Tuberkulose verursachenden Bakterien zu den Hirnhäuten ausbreiten und eine tuberkulöse Meningitis verursachen.
- Andere Ursachen wie Chemikalien, Kopfverletzungen, Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen – erfordern die schnellstmögliche Behandlung.
Wie äußern sich die Symptome einer Meningitis?
- Plötzliches hohes Fieber
- Starke Kopfschmerzen
- Übelkeit, Erbrechen
- Nackensteifigkeit, Schmerzen im Nackenansatz und Hinterkopf
- Verwirrtheit
- Lichtempfindlichkeit
- Krämpfe, Benommenheit, Bewusstlosigkeit
Wer gehört zur Risikogruppe für infektiöse Meningitis?
- Personen, die keine Impfung gegen Meningitis erhalten haben
- Kleinkinder unter 5 Jahren
- Jugendliche oder junge Erwachsene unter 20 Jahren
- Personen, die in großen Gruppen zusammenleben, z. B. in Schulen, Wohnheimen
- Personen mit geschwächtem Immunsystem, einschließlich Schwangeren
- Personen mit Immundefizienz, z. B. AIDS-Patienten, Personen, die immunsuppressive Medikamente einnehmen müssen
Wie wird Meningitis diagnostiziert?
- Anamnese, körperliche Untersuchung
- Laboruntersuchungen
- Blutuntersuchung zur Anzucht (Kultur) der Erreger von Meningitis
- CT des Gehirns (Computerized Tomography: CT Scan)
- MRT des Gehirns (Magnetic Resonance: MRI)
- Lumbalpunktion (Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit), um Meningitis so eindeutig wie möglich zu beurteilen
Behandlungsansatz bei Meningitis
Die Behandlung von Meningitis unterscheidet sich je nach Art der Infektion. Ärzte empfehlen den stationären Aufenthalt im Krankenhaus zur engmaschigen Überwachung und zur Vorbeugung von Komplikationen einschließlich:
- Virusinfektion: Behandlung mit symptomlindernden Medikamenten, fiebersenkenden Mitteln, reichlich Flüssigkeitszufuhr und ausreichender Ruhe
- Bakterieninfektion: Behandlung mit intravenösen Antibiotika in Kombination mit entzündungshemmenden Medikamenten nach ärztlicher Empfehlung
- Pilzinfektion: Behandlung vorwiegend mit Antimykotika
Welche Komplikationen können bei Meningitis auftreten?
- Blutstrominfektion; möglich sind Schock und Versagen verschiedener Organe
- Enzephalitis: Schädigung des Nervensystems, Muskelschwäche, Verlust der Muskelkontrolle
- Hörverlust durch Schädigung des Hörnervs
- Krämpfe und Epilepsie infolge entzündlicher Schädigung des Gehirngewebes
Wenn eine infektiöse Meningitis schwer verläuft und nicht rechtzeitig behandelt wird, kann sie bis zum Tod führen.
Wie kann man Meningitis vorbeugen?
- Impfung gegen Meningitis
- Menschenansammlungen vermeiden, Maske tragen, Abstand halten
- Keine persönlichen Gegenstände mit anderen teilen, z. B. Löffel und Gabel, Zahnbürste, Trinkglas
- Auf ungewöhnliche körperliche Symptome achten; bei Symptomen sofort einen Arzt aufsuchen
- Einegesunde Ernährung einhalten
- Ausreichend schlafen und sich erholen
- Regelmäßig Sport treiben
- Rauchen und Alkoholkonsum vermeiden
Welches Krankenhaus ist auf die Behandlung von Meningitis spezialisiert?
Das Zentrum für Gehirn und Nervensystem, Bangkok Hospital International steht bereit für Untersuchung und Beurteilung, Diagnosestellung, Therapieplanung und Betreuung von Patienten mit Meningitis sowie für korrekte Beratung und Empfehlungen – mit einem Team spezialisierter Ärzte und einem erfahrenen interdisziplinären Team, damit Patienten wieder zu einer guten Lebensqualität zurückkehren können.
Ärzte, die auf die Behandlung von Meningitis spezialisiert sind
Dr. Sarinporn Manitsirikul Tipudom Fachärztin für Neurologie Gedächtnis- und Alzheimerbereich, Bangkok Hospital International
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