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    Behandlung und Vorbeugung von Migräne in der neuen Ära mit Anti-CGRP-Medikamenten

    4 Minuten zum Lesen
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    Dr. Kiratikorn Vongvaivanich

    Bangkok International Hospital (Brain x Bone)

    Aktualisiert am: 16 Dez. 2025
    Dr. Kiratikorn Vongvaivanich
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    Bangkok International Hospital (Brain x Bone)
    Behandlung und Vorbeugung von Migräne in der neuen Ära mit Anti-CGRP-Medikamenten
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    Bangkok International Hospital (Brain x Bone)
    Aktualisiert am: 16 Dez. 2025

    Migränkopfschmerzen Viele Leute haben diesen Begriff wahrscheinlich schon gehört oder leiden möglicherweise selbst an dieser Krankheit. Migräne gilt als chronische neurologische Erkrankung und betrifft bis zu 20 % der Bevölkerung. Frauen sind 2-3 mal häufiger betroffen als Männer. Risikofaktoren sind Stress, unzureichender Schlaf, Temperaturschwankungen, der Verzehr von Lebensmitteln, die Tyramin enthalten, wie Käse, Joghurt, koffeinhaltige Getränke oder Alkohol sowie der weibliche Hormonspiegel während der Menstruation. Wenn Migräneanfälle auftreten, führt dies zu starken Kopfschmerzen, meist einseitig, pulsierend im Rhythmus, begleitet von Übelkeit und Erbrechen sowie erhöhter Empfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen, insbesondere hellem Licht, lauten Geräuschen oder intensiven Gerüchen. In einigen Fällen kann es so stark sein, dass man die Arbeit einstellen und sich hinlegen muss.

    Derzeit wurde ein Neuropeptid namens CGRP im Körper entdeckt, das eine Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn verursacht und den Schmerz über die Nerven weiterleitet. Diese Substanz ist bei Menschen mit Migräne in höheren Mengen vorhanden, sodass die Verwendung von injizierbaren CGRP-Inhibitoren eine Wahlmöglichkeit für Migränepatienten darstellt. Sie ermöglicht eine wirksame Vorbeugung und Kontrolle der Migränekopfschmerzen.

    Bei Kopfschmerzen greift man oft zu Schmerzmitteln. Zu den Medikamentengruppen für die akute Schmerzbehandlung gehören nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAIDs), Triptane und Ergotamin-Präparate. Bei Menschen mit Migräne können Kopfschmerzen fast täglich auftreten und Schmerzmittel bringen oft keine Linderung, was die Arbeitsleistung und die Fähigkeit, am sozialen Leben teilzunehmen, beeinträchtigt und die Lebensqualität verschlechtert. Daher ist eine präventive Behandlung bei Patienten mit Migränekopfschmerzen wichtig, insbesondere bei häufigen und intensiven Schmerzen, die nicht auf Schmerzmittel ansprechen oder bei denen Kontraindikationen oder Nebenwirkungen für Schmerzmittel bestehen.

    Aktuell verwendete orale Migräneprophylaxe-Medikamente umfassen Antikonvulsiva, Antidepressiva und Blutdrucksenker. Diese Medikamente wurden jedoch nicht explizit zur Behandlung und Vorbeugung von Migräne entwickelt, können jedoch die Häufigkeit und Schwere von Migräneanfällen verringern. Die Entdeckung des Calcitonin Gene–related Peptides (CGRP), eines Neuropeptids im Körper, wirkt auf die Schmerzwahrnehmung über die Hirnnerven, insbesondere den fünften Nerv, der für die Schmerzweiterleitung im Kopf-, Nacken- und Gesichtsbereich verantwortlich ist.

    CGRP bewirkt auch eine Erweiterung der Hirngefäße. Menschen mit akuten Migränekopfschmerzen haben viel höhere CGRP-Spiegel im Blut als normale Menschen. Diese Entdeckung hat zur Entwicklung von Medikamenten geführt, die CGRP hemmen. Derzeit gibt es zwei Hauptgruppen von CGRP-Inhibitoren: CGRP Monoklonale Antikörper und CGRP-Rezeptor-Antagonisten

    Studien am Menschen haben gezeigt, dass CGRP-Monoklonale-Antikörper die Anzahl der Migränetage verringern und den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren können. Zudem verbessern sie die Lebensqualität der Migränepatienten.

    Studien zu schwer behandelbaren Migränepatienten, wie bei chronischer Migräne, die nicht auf andere vorbeugende Behandlungen anspricht (Prior Preventive Treatment Failure) und bei einer durch Schmerzmittelmissbrauch verursachten Migräne (Medication Overuse Headache), zeigen, dass diese besser auf CGRP-Monoklonale-Antikörper ansprechen als auf andere orale Prophylaxe. Diese Medikamente werden subkutan injiziert und haben den Vorteil, dass eine Injektion ungefähr 1 Monat wirkungsvoll vorbeugt, was das Problem vergessener Medikamenteinnahmen verringert und weniger Nebenwirkungen aufweist als andere Migräneprophylaktika.

    Zu den häufigeren Nebenwirkungen im Vergleich zu Placebo zählen Schmerzen oder Rötungen an der Injektionsstelle, Infektionen der oberen Atemwege und Verstopfung, was milde Nebenwirkungen sind. Langzeitbeobachtungen von Patienten, die das Medikament über 3-5 Jahre verwenden, zeigen, dass CGRP-Monoklonale-Antikörper sehr wenige Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, den Blutdruck und die Herzfrequenz haben und keine Auswirkungen auf die Leberfunktion haben.

    Migräne ist eine schwere Erkrankung, die körperliche, psychische und soziale Aspekte sowie die Lebensqualität beeinträchtigt. Die Behandlung mit Präventivmedikamenten kann die Schwere der Krankheit verringern. CGRP-Monoklonale-Antikörper wirken spezifisch und effizient bei kopfschmerzgeplagten Migränepatienten, besonders bei chronischen Fällen oder denen, die nicht auf andere Präventionsmaßnahmen ansprechen. Langzeitstudien bestätigen die Wirksamkeit und minimale Nebenwirkungen dieser Behandlung.

    Quelle: Reservist Captain Dr. Kiratikorn Vongvaivanich

    Facharzt für Gehirn- und Nervenerkrankungen, Spezialist für Kopfschmerz-Migräne, Bangkok International Hospital

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    Dr. Kiratikorn Vongvaivanich

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