3 Handerkrankungen treten häufig aufgrund von beruflichen Tätigkeiten auf, darunter:
1) Schnappfinger (Trigger Finger)
Ursache: Entsteht durch übermäßigen Gebrauch oder unsachgemäßen Gebrauch der Hände, wie z.B. durch langes Greifen oder Anspannen der Finger, was zu einer Entzündung an der Fingerbasis führt. Die Ursache liegt in der Entzündung der Sehnen und der Sehnenscheiden, die für das Beugen der Finger verantwortlich sind. Wenn die Sehnenscheiden entzündet sind, kommt es zu einer Verengung, die die Sehnen in der Sehnenhülle blockiert, wodurch die Finger nicht mehr gebeugt oder gestreckt werden können.
Behandlung: In der Anfangsphase der Schnappfingerbehandlung wird der Arzt die Entzündung mit Medikamenten oder Injektionen lindern, um eine Operation zu vermeiden. Wenn jedoch der Zustand fortschreitet und die Finger stark schmerzen, nicht mehr gebeugt oder gestreckt werden können und Injektionen nicht wirken, kann der Arzt eine Operation zur Erweiterung der problematischen Sehnenscheiden in Betracht ziehen, um die Funktion wiederherzustellen.

2) Karpaltunnelsyndrom (Entzündung des Handgelenksnervs oder Fasziennervsyndrom)
Ursache: Im Handgelenkbereich gibt es begrenzten Raum und einen großen Nerv. Bei Menschen, die ihre Handgelenke stark beanspruchen, kann die Sehnenscheide entzündet werden, was dazu führt, dass Narbengewebe den Handgelenksnerv drückt. Hierdurch können drei Symptome auftreten: Schmerzen, Taubheit in der Hand und Schwäche. Bei schweren Symptomen kann eine Verkümmerung des Muskelhügels (auf dem Daumenballen) beobachtet werden, was zu Taubheit im Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie teilweise im Ringfinger führt.
Behandlung: In der Anfangsphase, bei leichten Schmerzen und Taubheit, kann der Arzt mit Injektionen oder einer Handgelenkschiene behandeln und die Nutzung des Handgelenks reduzieren, ohne eine Operation durchzuführen. Wenn jedoch starke Narbengewebe den Nerv drücken, verkümmert und verschwindet der Muskelhügel, was das Greifen unmöglich macht. Die Operation in diesem Fall verwendet eine minimalinvasive Technik zur Erweiterung des Nervenkanals. Der Eingriff dauert etwa 10–15 Minuten und wird unter Lokalanästhesie durchgeführt. Nach der Operation kann der Patient nach Hause gehen, ohne im Krankenhaus bleiben zu müssen. Nach der Operation sollte die Wunde 7 Tage lang nicht nass werden, wonach die Fäden entfernt werden. Danach kann die Hand wie gewohnt verwendet werden.

3) Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk (De Quervain’s Tenosynovitis)
Ursache: Diese Erkrankung tritt häufig bei Menschen auf, die ihre Hände stark beanspruchen, was zu einer Entzündung der Sehnen am Handgelenk auf der Rückseite, nahe dem Daumen, führt. Schmerzen treten beim Heben des Daumens auf.
Behandlung: Die anfängliche Behandlung umfasst häufige Kaltkompressen, gefolgt von vorsichtigem Bewegen zur Dehnung der Sehne. Eine starke Beanspruchung sollte vermieden werden, zusammen mit einer Ruhepause der betroffenen Hand.
Die Behandlung von Nervenstumoren an der Hand erfolgt, wenn der Patient mit einem Knoten am Handgelenk zu einem Arzt kommt. Diese Empfindungen können als elektrischer Schock, Taubheit oder Schmerz wahrgenommen werden, da der Nerv eingeklemmt ist. Zwar erscheint der Nerv äußerlich als großer Strang, tatsächlich befinden sich jedoch hunderte kleiner Nervenstränge innerhalb. Daher erfordert die Chirurgie dieser Tumore an den Nerven die Mikrochirurgie mit extrem feinen Instrumenten, um Tumore oder Zysten vom Nerv zu trennen und die kleinen Nerven zu erhalten. Wenn die Nerven während der Operation beschädigt werden, könnte der Patient das Gefühl in der Hand verlieren.





