Zunächst einmal wollen wir sehen, wie PM 2.5 unser Gehirn schädigt?
· Neben den Auswirkungen auf die Atemwege kann der winzige Staub PM 2.5 auch in den Blutkreislauf eindringen und dem Körper gefährden, indem er die Immunität senkt und den Sauerstofftransport zu den Organen verschlechtert. Dies führt zu einer Zunahme von Herzerkrankungen, sei es ein akuter Herzinfarkt oder ein unregelmäßiger Herzschlag.
· Es entsteht ein Prozess zur Bildung von „chronischen Entzündungsstoffen“, die ins Gehirn eindringen können
· Darüber hinaus gelangen die toxischen Partikel PM2.5 über den Geruchssinn direkt in das Gehirn, der sich oberhalb der Nasenhöhle befindet, was zu Entzündungen im Gehirn führt und verschiedene Gehirnerkrankungen verursacht, die bis zu Lähmungen oder sogar zum Tod führen können. Die Schwere hängt von der Menge der aufgenommenen Partikel und der Dauer des Kontakts ab.
Wir haben festgestellt, dass PM 2.5 schädlich für das Gehirn von Menschen ist, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Bei Kindern, die diesem PM 2.5-Staub ausgesetzt sind, wirkt sich dies auf den Intelligenzquotienten (IQ) aus und führt zu einer Senkung des IQ, einer Erhöhung der ADHS-Rate um etwa 70% und möglicherweise zu einer verlangsamten Entwicklung im Vergleich zu normalen Kindern.
Im Gehirn von Erwachsenen hat sich gezeigt, dass PM 2.5 die Gehirnfunktion oder verschiedene Gehirnerkrankungen folgendermaßen beeinflusst:
1. Weniger weiße Gehirnsubstanz: Studien haben gezeigt, dass Menschen, die in Gebieten mit höheren PM2.5-Werten leben, weniger weiße Gehirnsubstanz haben als diejenigen in Gebieten mit niedrigeren PM2.5-Werten.
Die weiße Gehirnsubstanz besteht aus zahlreichen Nervenfasern und deren Verringerung wurde in den Frontallappen, den Schläfenlappen und im Corpus Callosum beobachtet, welches die Nervenfasern ist, die die linke und rechte Gehirnhälfte verbinden.
2. Zunahme der Demenzerkrankungen oder „Alzheimer“ um das Dreifache
3. Anstieg der Schlaganfall- und Gehirnblutungsrate um etwa 15 %, wobei jeder Anstieg von 10 μg/m3 des PM2.5-Spiegels das Schlaganfallrisiko um etwa 13% erhöht
4. Parkinson-Krankheit oder Bewegungsstörungen bei älteren Menschen, wobei das Risiko um etwa 30% steigt
5. Verschlimmerte Migräne, bei Migränepatienten können schlimmere Kopfschmerzattacken auftreten
Mit besten Wünschen von
Zentrum für neurologische und Gehirnerkrankungen | Bangkok Hospital Chiang Mai
Tel. 052 089 888 oder 1719


