Sportverletzungen können auftreten, insbesondere beim Volleyball, bei dem sowohl Profisportler als auch Laien verletzt werden können. Daher hilft es, die häufigen Verletzungssymptome beim Volleyballspielen zu kennen, um vorsichtiger zu sein und schnell reagieren zu können, falls unerwartet Verletzungen auftreten.
Sportverletzungen
Es gibt 3 Arten von Sportverletzungen, nämlich:
- Verletzungen nach der Dauer unterteilt, einschließlich
- Akute Verletzungen, die plötzlich auftreten und nicht länger als 3 Wochen dauern
- Subakute Verletzungen, die 3 Wochen bis zu 3 Monate dauern können
- Chronische Verletzungen, die langanhaltend sind und länger als 3 Monate andauern und nicht abheilen
- Verletzungen durch direkte Aufprallkräfte, genannt schwere Verletzungen (Makrotrauma), wie z.B. Verstauchungen, Luxationen, Frakturen usw.
- Wiederholte, jedoch nicht schwerwiegende Verletzungen, genannt geringe Verletzungen (Mikrotrauma), die durch wiederholte oder übermäßige Nutzung der Muskeln verursacht werden (Überlastungsverletzung), diese neigen dazu, chronisch zu sein.
Verletzungsmuster im Volleyball
Verletzungsmuster bei Volleyballspielern wurden in einer Studie, die im Timisoara Physical Education and Rehabilitation Journal veröffentlicht wurde, untersucht und Daten von 1984 – 2015 gesammelt, die 5 häufige Verletzungen beim Volleyball spielen zusammengefasst haben, einschließlich:
- Verstauchung des Sprunggelenks (Ankle Sprain) Dies ist die häufigste Verletzung bei Volleyballspielern und tritt bei ca. 32% der Fälle auf. Meistens passiert sie in der Nähe des Netzes beim Spiking, wenn der Ball stark über den Kopf kommt, oder beim Blocken. Sie tritt auf, wenn man beim Landen auf den Fuß eines Gegners tritt, der die Mittelmarkierung auf dem Volleyballfeld überschreitet, oder sogar aus Versehen auf den Fuß eines Teamkollegen tritt, was zu einer Verstauchung führen kann.
- Zerrungen der Kniebänder (Knee Sprain & Strain), die etwa 17% der Fälle betreffen. Diese chronische Entzündung der Patellasehnen tritt häufig bei Nationalteams auf, wo Spieler über 10 Jahre hinweg 2 Millionen Mal springen, was durchschnittlich 500 Sprünge pro Tag bedeutet, was Verletzungen in den Beinen begünstigt.
- Fingerverrenkungen (Fingers Joint Sprain), sie kommen bei etwa 13% der Fälle vor, z.B. beim Springen, um schnelle Angriffe von über 100 km/h abzufangen, oder beim Aufschlag. Schwache Finger können verrenkt oder deformiert werden, besonders bei Anfängern im Volleyball. Profispieler sichern ihre Finger mit speziellem Tape, um Verlagerungen zu verhindern, und stärken die Finger- und Sehnenmuskeln, um einem Ball von über 100 km/h standzuhalten.
- Schmerzen im unteren Rückenbereich (Lower Back Pain), die etwa 12% der Fälle betreffen. Es kann zu Wirbelbrüchen oder übermäßigen Bewegungen der Wirbelsäule bei Setzern kommen, die häufig den Rücken beugen müssen. Auch Angreifer, die oft mit gebeugtem Rücken springen, riskieren Wirbelverlagerungen oder Verletzungen durch Stürze auf den Boden.
- Entzündung oder Riss der Schulternsehnen (Shoulder Strain & Sprain), ca. 12% der Fälle, da Volleyball eine kraftvolle Armnutzung voraussetzt. Jede Spielsaison, die 2 bis 3 Monate dauert, führt zu etwa 40.000 Schlägen pro Saison mit dem rechten oder linken Arm. Bei schwacher oder verletzter Schulter kann dies zu Instabilität führen.
Behandlung von Volleyball-Verletzungen
Die Behandlung von Volleyball-Verletzungen richtet sich nach dem Schweregrad und wird unterteilt in
- Leichte Verletzungen (Mild Degree) können durch Kühlung, Ruhe und Medikamente behandelt werden
- Mäßige Verletzungen (Moderate Degree) erfordern Physiotherapie und Trainingspausen
- Schwere Verletzungen (Severe Degree) können Risse oder komplette Spielinkompetenz verursachen und weitere Tests wie Ultraschall oder MRT erfordern, um genauere Diagnosen zu stellen und möglicherweise chirurgische Eingriffe zu planen
Erste Hilfe bei Sportverletzungen
Die Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Sportverletzungen folgen dem Price Prinzip, das Folgendes beinhaltet:
- P (Protection) Schutz vor erneuter Verletzung, z.B. durch Schienen, Krücken usw.
- R (Rest) Ruhe zur Vermeidung weiterer Verletzungen
- I (Ice) Kühlen zur Schwellungs- und Entzündungshemmung und zur Reduzierung von Muskelspannungen
- C (Compression) Wickelverbände zur Vermeidung von Schwellungen
- E (Elevation) Erhöhung des verletzten Bereichs über Herzhöhe, um Schwellungen zu vermindern
Erste Hilfe für Profisportler
Die Erste-Hilfe-Maßnahmen in der Profisportwelt folgen dem neuen Police Prinzip, welches beinhaltet:
- P (Protection) Schutz des verletzten Bereichs zur Vermeidung weiterer Schäden
- O/L (Optimal Loading) Überwachung und Anpassung der Belastung, damit die verletzte Stelle optimal belastet wird, um die Gewebereparatur zu fördern, wobei die Eingabe von Spezialisten erforderlich ist.
- I (Ice) Kühlung zur Schwellungs- und Entzündungshemmung, ohne direkten Hautkontakt um Ice Burn zu verhindern
- C (Compression) Wickelverbände zur Reduzierung von Schwellungen
- E (Elevation) Erhebung des verletzten Bereichs über Herzniveau zur Schwellungsreduktion
Ungeachtet der Notwendigkeit, Sportverletzungen zu verhindern, wird empfohlen, regelmäßige Gesundheitskontrollen durchzuführen, das Aufwärmen vor und nach dem Training nicht zu vernachlässigen und im Falle einer Verletzung umgehend einen Arzt aufzusuchen.





