COVID-19-Patienten mit schweren Symptomen, die während der Behandlung längere Zeit intubiert werden müssen, können nach Genesung von COVID-19 eine Verletzung des Kehlkopfs erleiden, was zu Schwellungen, Blutergüssen, Entzündungen oder Wunden führen kann. Es ist wichtig, sich selbst zu beobachten, und bei Auffälligkeiten sofort einen Arzt aufzusuchen.
COVID-19-Patienten und das Einsetzen eines Beatmungsschlauchs
Bei COVID-19-Patienten mit schwerer Lungenentzündung, die zu Atemversagen führt und die natürliche Atmung erschwert, ist der Einsatz eines Beatmungsgeräts (Ventilator) erforderlich, um die medizinische Versorgung zu unterstützen und die Überlebenschancen der Patienten zu erhöhen. Dies erfordert die Intubation (Endotracheale Intubation) durch den Mund zum Kehlkopf und weiter zur Luftröhre. Dieser Schlauch leitet den Sauerstoff vom Beatmungsgerät in die Lunge, um deren Funktion zu verbessern, und erfordert eine relativ lange Behandlungsdauer, bis die Genesung eintritt. Der Schlauch kann die Gewebe im Kehlkopf reizen und Schwellungen, Blutergüsse, Entzündungen, Wunden oder in einigen Fällen Geschwülste oder Narben verursachen, was zu einer abnormen Kehlkopffunktion führen kann.

Kehlkopfkrämpfe
Kehlkopfkrämpfe (Laryngospasmus) können durch Einsetzen und Entfernen des Beatmungsschlauchs auftreten und sind Reaktionen auf Reizstoffe in den Atemwegen, während die Kehlkopfmuskeln noch nicht vollständig entspannt sind, was zu Muskelkrämpfen des Kehlkopfes und Stimmbänder führt und den Sauerstofffluss in die Lunge blockiert.
Kehlkopfentzündung
Die Kehlkopfentzündung (Laryngitis) kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, wie beispielsweise
- Erreger wie Viren, Bakterien, Pilze, Tuberkulose
- Übermäßiger Gebrauch des Kehlkopfs wie lautes Sprechen, langes Sprechen, falscher Gesang, starkes oder chronisches Husten, häufiges Räuspern usw.
- Reizstoffe im Kehlkopf wie das Einatmen von Luftverschmutzung, Rauchen, Verschlucken von Speisen, Erbrechen, saurer Reflux usw.
- Äußere Verletzungen des Kehlkopfs wie Unfälle, bei denen harte Gegenstände gegen den vorderen Hals schlagen usw.
- Innere Verletzungen des Kehlkopfs wie das Einsetzen eines Beatmungsschlauchs zur Anästhesie oder zur Sauerstoffversorgung von kritischen Patienten, die nicht selbständig atmen können
Behandlung einer Kehlkopfentzündung
Die Behandlung der Kehlkopfentzündung (Laryngitis) umfasst folgende Maßnahmen
- Medikamentöse Therapie, wobei der Arzt je nach Ursache der Erkrankung die entsprechenden Medikamente wie Entzündungshemmer, Antibiotika, Hustenstiller oder Medikamente gegen sauren Reflux verordnet
- Schonung der Stimme für mindestens 2 Wochen durch wenig Sprechen, kein Schreien, kein Singen
- Verzicht auf übermäßigen Koffeinkonsum und keine alkoholischen Getränke
- Chirurgischer Eingriff im Falle von Tumoren oder Narben im Kehlkopf, bei dem ein Schlauch durch den Mund eingeführt wird und mit speziellen Instrumenten unter mikroskopischer Überwachung (Mikroskop) operiert wird, um Schäden oder Verletzungen des umliegenden Gewebes zu vermeiden und die Operationswunde so klein wie möglich zu halten. Der Patient hat nach der Operation keine Wunden an der Haut des Halses, sollte jedoch mit dem Sprechen für mindestens 2 Wochen oder bis zur vollständigen Heilung der Operationswunde vorsichtig sein.
Für COVID-19-Patienten, die basierend auf ärztlichem Rat mit einem Beatmungsgerät und Schlauch beatmet werden müssen, können nach der Genesung von COVID-19-Komplikationen auftreten. Die ärztlichen Anweisungen sollten streng befolgt werden.





