Wie viele bereits wissen, kann die Gesundheit einiger Patienten nach der Genesung von einer COVID-19-Infektion möglicherweise nicht wieder so stark sein wie zuvor. Es können Anomalien in verschiedenen Organen des Körpers auftreten. Einige Menschen könnten eine veränderte Stimme haben, heiser klingen oder leiser sprechen als vor der Erkrankung, oder die Sprache könnte zeitweise stockend sein, wobei das Sprechen Schwierigkeiten bereitet. Ein frühzeitiges Erkennen und Überprüfen kann dabei helfen, sich richtig zu erholen und sich selbst zu versorgen.
Ursachen für abnormale Stimmveränderungen
Abnormale Stimmveränderungen können durch verschiedene Ursachen entstehen, wie zum Beispiel:
- Schwere Entzündung des Rachens und Kehlkopfs während der COVID-19-Infektion
- Häufiger, intensiver oder lang anhaltender Husten
- Heftiges Räuspern und häufiges Auswerfen von Schleim
- Erbrechen
- Mögliche Folgen der Intubation
- Unausgeglichene Lungenfunktion
- Zustände von Müdigkeit und Kraftlosigkeit
Diagnoseuntersuchungen
- Untersuchung des Rachens und Kehlkopfs mittels Endoskopie (Starre Endoskopie, Flexible Endoskopie) zur Beobachtung der Kehlkopffunktion und Erkennung von Anomalien während des Sprechens
- Starre Endoskopie bezieht sich auf die Einführung eines starren Endoskops durch den Mund. Die Spitze der Kamera befindet sich am Gaumenzäpfchen, dann werden die Funktionsbilder des Kehlkopfes aufgenommen und dem Arzt auf dem Monitor zur Beurteilung angezeigt.
- Flexible Endoskopie bezieht sich auf die Einführung eines flexiblen Endoskops durch die Nase in den Rachen oberhalb des Kehlkopfs zur Aufnahme der Kehlkopffunktion und Zeigen der Bilder zur Beurteilung durch den Arzt auf dem Monitor.
- Röntgenuntersuchung der Lungen

Schweregrad der Heiserkeit nach COVID-19
Der Schweregrad der Heiserkeit nach COVID-19 reicht von leicht veränderter Stimme bis hin zu einer starken Heiserkeit, die es den Menschen in der Umgebung schwer macht, zu verstehen, und zu Erschöpfung oder Atemlosigkeit beim Sprechen führt.
Behandlungsmethoden
- Medikamentöse Behandlung, wie z.B. entzündungshemmende Medikamente, abschwellende Mittel, Hustenmittel, schleimlösende Medikamente, Antiemetika, Bronchodilatatoren usw.
- Sprachruhe: Nicht viel sprechen, leise sprechen, Stimme nicht forcieren, nicht singen, bis die Stimme wieder normal ist.
- Stimmtherapie (Sprachtherapie): Richtiges Stimmtraining zur Kräftigung der Stimmbänder
- Lungenphysiotherapie zur Anregung der Lungenfunktion und Erleichterung der Schleimausleitung
- Operation in Fällen von Tumoren oder Narbengewebe durch Intubation, da diese in einigen Fällen nicht medikamentös behandelt werden können
Sich selbst richtig pflegen
Grundlegende Selbstpflege nach der COVID-19-Genesung umfasst:
- Ruhepausen einlegen, keine schwere Arbeit leisten, keine intensiven Übungen nach der Genesung von COVID-19 machen.
- Die Stimme nicht übermäßig beanspruchen
- Mindestens 8 Gläser (2 Liter) zimmerwarmes Wasser pro Tag trinken
- Die vom Arzt verschriebenen Medikamente einnehmen
- Den Arzt nach Terminaufschlag konsultieren
- Sich selbst auf Anzeichen von Abnormalitäten überwachen
- Bei anderen auftretenden Komplikationen, wie Bluthusten, Schluckproblemen oder Atembeschwerden beim Sprechen, schnell ärztlichen Rat einholen
Wenn nach der COVID-19-Genesung abnormale Stimmveränderungen auftreten, sollte der Patient die Symptome beobachten und umgehend einen Facharzt aufsuchen, um eine schnelle Genesung des Körpers zu fördern.





