Die herkömmliche Art des Trainings mag für die neue Generation, die aufregende und grenzenlose Erlebnisse sucht, nicht mehr ausreichend sein. Deshalb sind Extreme Sports bei Menschen im Zeitalter des „New Normal“ beliebt, die nach neuen Erfahrungen streben und nicht an herkömmliche Spielweisen gebunden sein wollen. Die Kombination aus Neuheit, Spaß, Spannung, Geschwindigkeit, Höhe und Herausforderung für Umwelt und Zuschauer zieht an, obwohl man anerkennen muss, dass Verletzungen oder gar tödliche Unfälle nicht vermieden werden können.
Kennen Sie Extreme-Sportarten
Extreme Sports, auch als X – Treme bekannt, sind spannende Aktivitäten für die X-Generation, die nicht nur Fett verbrennen und die Muskelkraft steigern, sondern auch das Adrenalin in die Höhe treiben. Sie umfassen sportliche Aktivitäten zu Lande, in der Luft und im Wasser und lassen sich unterteilen in:
- Extreme Land Sports am Land, wie Klettern, BMX, Mountainbiking, Surfskateboarding, Free Running oder Parkour und verschiedene Hindernissportarten.
- Extreme Water Sports im Wasser, wie Jetski, Wakeboard, Kiteboard/Surfing, Flyboarding usw.
- Extreme Sky Sports in der Luft, wie Fallschirmspringen, Base Jumping, Wingsuit Fliegen, Bungee Jumping, Ziplining, Canyon Swinging, Klippenspringen usw.
Gefahren von Extreme-Sportarten
Verletzungen durch Extreme-Sportarten lassen sich in zwei Typen unterteilen:
- Leichte Verletzungen (Common Sports Injury), die häufigsten Verletzungen in Extreme-Sportarten, umfassen Blutergüsse, Schürfwunden und Muskelverletzungen.
- Schwere Verletzungen (Serious Sports Injury), oft plötzliche Verletzungen durch Stöße, Stürze oder von großer Höhe Fallen, die schnell auftreten und sehr ernst sein können, einschließlich Knochenbrüche, Verrenkungen oder Sehnenrisse.
Lebensbedrohliche Verletzungen, wie Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, sind selten, aber möglich.

Extreme-Sportarten erfordern besondere Vorsicht
Zwei Gruppen von Athleten neigen zu Verletzungen bei Extreme-Sportarten: Anfänger, die sich beim Einstieg verletzen, und Profis oder erfahrene Sportler, die sich bei dem Versuch, schwierigeres Terrain zu meistern, verletzen. Besonders bei riskanteren Sportarten mit Sprüngen und schnellen Drehungen besteht ein deutlich höheres Risiko für Verletzungen oder sogar tödliche Unfälle im Vergleich zu anderen Sportarten, darunter:
1) Berg oder Felsklettern (Climbing), das erhebliche Arm- und Beinmuskelkraft erfordert und zunehmend schwieriger wird. Häufige Verletzungen entstehen durch Anstrengung der Arme, Schultern, Handgelenke und Finger, um zu greifen, zu ziehen und das eigene Gewicht zu halten, wie:
- Muskel- und Sehnenverletzungen im Schulterbereich
- Sehnenscheidenentzündung an den Fingern
- Entzündungen an den Schulter-, Ellbogen- und Handgelenkssehnen
Die Häufigkeit von Verletzungen beim Klettern hängt mit der Höhe, Häufigkeit und Umgebung zusammen, z. B. durch Erdrutsche oder Risse im Gestein, was direkt zu Verletzungen oder Tod durch Sturz führen kann, wobei Stürze der häufigste Mechanismus für akute Verletzungen sind.
2) Klippenspringen (Cliff Jumping) / Fallschirmspringen (Skydiving) / Base Jumping (B.A.S.E. Jumping) / Wingsuit Flying, Bungee Jumping, gehören zu den mutigsten Sportarten und sind äußerst gefährlich. Mit einer Höhe von über zehntausend Fuß springen Athleten von Gebäuden, Antennen, Brücken oder Klippen und ziehen den Fallschirm kurz vor der Landung oder verwenden einen Wing Suit, um länger in der Luft zu bleiben. Oder sie knüpfen ein Seil um ihre Knöchel und springen kopfüber, schwingen wie ein Pendel beim Canyon Swinging. Bereits ein kleiner Fehler kann zu schweren Verletzungen führen, da der Athlet beim Aufprall auf den Boden mit hoher Geschwindigkeit fällt.
Besonders gefährlich ist Cliff Jumping, bei dem man ohne Schutz von der Klippe ins Wasser springt, was zu den riskantesten Extrem-Sportarten gehört. Der hohe Sprung kann Verletzungen hervorrufen, und wenn das Wasser nicht tief genug ist oder unbekannte Objekte unter Wasser verborgen sind, muss man mit schwerwiegenden Konsequenzen und der Gefahr des Ertrinkens rechnen.
Häufige Verletzungen sind:
- Schürfwunden
- Risswunden
- Verstauchungen
- Muskelentzündungen
- Verletzungen des Rückens und der Wirbelsäule
- Verletzungen des Kopfes, Gehirns und der Halswirbelsäule
3) Mountain-Biking (Mountain Biking) / Rennradfahren (Road Bike) / BMX Freestyle / Motocross (Cycling / Motorsport), bei denen es häufig zu Stürzen, Aufprällen und Muskelanspannungen kommt. Techniken wie das Fahren auf einem Rad, Balancieren, Gleiten auf Geländern oder Treppen oder das Fahren auf steilen Hängen bei hoher Geschwindigkeit und Kraft führen zu Verletzungen wie:
- Schürfwunden
- Risswunden
- Schulterverrenkungen
- Schlüsselbeinbrüche
- Chronische Handgelenkentzündungen
- Rückenschmerzen
- Knieschmerzen
- Chronische Beinmuskelprobleme
4) Surf Skateboard konzentriert sich auf schnelle Bewegung, was das Risiko von Unfällen erhöht. Nahezu alle Verletzungen entstehen durch Stürze oder Stöße. Wenn es auf befahrenen Straßen, steilen Abhängen oder Hochhäusern gespielt wird, können ernsthafte Gefahren bis hin zum Tod eintreten.
Häufige Verletzungen sind:
- Schürfwunden
- Risswunden
- Verstauchungen
- Muskelentzündungen
- Verrenkungen
- Sehnenrisse
- Handgelenksbrüche
- Gesichtsknochenbrüche
- Verletzungen des Kopfes, Gehirns und der Halswirbelsäule
Weitere Informationen : https://www.bangkokhospital.com/th/bangkok/content/surf-skate-injuries

5) Jetski (Jet Ski) / Kitesurfen / Wellenreiten Wakeboard (Wakeboard), diese aufregenden Wassersportarten mögen bei Stürzen im Wasser harmlos erscheinen, doch sind die Verletzungen tatsächlich vergleichbar mit Stürzen auf festem Boden. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h kann ein Unfall durch Drehungen oder schnelle Überschläge dazu führen, dass man hart auf die Wasseroberfläche oder Unterwasserfelsen aufschlägt. Zudem könnten Kollisionen mit Schnellbooten tödliche Folgen haben durch Verletzungen oder Ertrinken.
Häufige Verletzungen sind:
- Prellungen
- Rückenverletzungen
- Verletzungen des Kopfes, Gehirns und der Halswirbelsäule
6) Ski (Skiing) / Snowboard (Snowboarding), diese Extremsportarten umfassen Ausbildungsprogramme sowie Schutz- und Routenhinweisschilder, die das Unfallrisiko verringern. Andererseits kann die schnelle Bewegung auf glattem Untergrund das Unfallrisiko erhöhen. Häufige Verletzungen sind Aufprall- und Verdrehungsverletzungen an Fingern, Handgelenken, Schultern, Knien und Knöcheln, z.B.:
- Knieschmerzen
- Knieverstauchungen
- Verletzungen der Kniebänder
- Schlüsselbeinbrüche
- Armknochenbrüche
- Unterschenkelknochenbrüche
- Risse an der Daumenbasis (Skier’s Thumb)
Bewertung von Verletzungen bei Extremsportarten
Bei einem Unfall beim Extremsport sollte man sofort pausieren und die Verletzungen beobachten, insbesondere:
- Wenn der Verletzte nicht allein stehen oder gehen kann, sollte er sich ausruhen oder hinlegen.
- Wenn Hilfe nötig ist, sollte vorher gefragt werden, ob Bewegung den Schmerz verstärkt.
- Bei starken Schmerzen, die Bewegung verhindern, könnte ein Knochenbruch, eine Verrenkung oder eine schwere innere Verletzung die Ursache sein. In solch einem Fall sollte umgehend ein Krankenwagen gerufen oder Rettungskräfte kontaktiert werden.
Erste Hilfe bei leichten Verletzungen bei Extreme-Sportarten
Bei leichten Verletzungen wie Schürfwunden, Blutungen, Prellungen oder Schwellungen kann schnell Erste Hilfe geleistet werden:
- Schürfwunden mit Schmutz sollten mit sauberem Wasser ausgespült werden, z.B. indem Wasser aus einer Flasche über die Wunde gegossen oder gesprüht wird, usw.
- Bei stark blutenden Wunden sollte durch Druck mit den Fingern auf die Blutungsstelle die Blutung gestoppt werden.
- Prellungen oder Schwellungen an Armen oder Beinen sollten ruhen, hochgelagert und gekühlt werden.

Wann bei Verletzungen bei Extreme-Sportarten ein Arzt aufgesucht werden sollte
Wenn Symptome auftreten, die gefährlich sein könnten, sollte umgehend Hilfe in Anspruch und ein Arzt konsultiert werden, wie beispielsweise:
- Ohnmacht, Bewusstlosigkeit oder Gedächtnisverlust bezüglich des Ereignisses
- Starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen
- Starke Schmerzen im Nackenbereich, an der Wirbelsäule oder Taille
- Starke Schmerzen, Schwellungen oder Deformationen am verletzten Arm oder Bein
- Große oder stark blutende Wunden
- Brustschmerzen oder Atembeschwerden
- Starke Bauchschmerzen oder Spannungsgefühl
- Schwindel, Ohnmachtsanfälle, und keine Besserung nach Ruhe
Techniken zur Behandlung von Knochenbrüchen bei Extremsportarten
Wie bekannt führen Extreme-Sportarten häufig zu schweren Verletzungen an verschiedenen Körperteilen. Fast alle Arten dieser Sportarten führen zu Unfällen mit Knochen- und Gelenkschäden unterschiedlicher Schwere, abhängig von der Art und dem Ausmaß der Gewalteinwirkung, von Sehnenrissen bis zu Knochenrissen, -verrenkungen und -brüchen. Häufige Frakturstelle sind unter anderem Schlüsselbein, Fuß und Knöchel, Schulter, Arm und Becken.
- Schlüsselbeinfrakturen sind häufig, da sie bei Stößen leicht verletzt werden können, entweder durch direkte Einwirkung oder indirekt durch Schulter oder Armbewegungen. Die Verletzung kann beim Sturz mit ausgestrecktem Arm oder beim Schulteraufprall auftreten. Die Therapie von Schlüsselbeinfrakturen unterteilt sich in:
- Konservative Behandlung, speziell bei Patienten ohne wesentliche Knochenverschiebung. Hierbei wird ein Armunterstützung für 4 bis 6 Wochen in Kombination mit Schulterbewegungseinschränkungen in den ersten zwei Wochen empfohlen. Allgemein verbindet sich der Knochen innerhalb 6 – 8 Wochen. Eine konservative Behandlung kann jedoch das Risiko von Knochenfehlverbindungen oder Heilungsdefiziten tragen, insbesondere bei großen Verschiebungen.
- Chirurgische Behandlung in Fällen mit bedeutender Knochenverschiebung, wie Verkürzungen oder Abweichungen über 2 cm. Eine chirurgische Metallstabfixierung erhöht die Heilungswahrscheinlichkeit und minimiert Fehlverbindungen. Gegenwärtig wird die Minimalinvasive Technik MIPO (Minimally Invasive Percutaneous Plate Osteosynthesis) verwendet, bei der kurze Schnitte von ca. 2-3 cm gemacht werden, dann wird der Metallstab unter der Haut platziert und mit Schrauben fixiert, ohne die komplette Länge des Schlüsselbeins freizulegen. Diese Technik reduziert Gewebe- und Nervenschäden sowie Schmerzen, sodass Patienten schneller genesen und früher zum Alltag zurückkehren können.
- Fuß- und Knöchelfrakturen: Neben Schlüsselbeinfrakturen können auch Fußbereichsverletzungen bei Extreme-Sportarten vorkommen, die direkt oder indirekt, durch Schlag auf den Boden, starkes Aufkommen oder Verdrehen, auftreten. Die Schwere und Art der Frakturen hängt vom Verletzungsmechanismus und der Knochenstärke ab. Folgende Behandlungen sind möglich:
- Konservative Behandlung bei Rissen oder Brüchen ohne Verschiebung, welche die Lebensführung des Patienten nicht beeinflussen. Mittels Gips oder Schienen werden Bewegungen eingeschränkt sowie das Gewicht auf das Bein reduziert, bis zum Knochenheilung in 6-8 Wochen, wie bei Schlüsselbeinfrakturen.
- Operative Behandlung, bei Frakturen mit Gelenkverschiebungen oder Unmöglichkeit das Sprunggelenk zu gipsen, heute werden Knochen operativ fixiert, mit Schrauben und/oder Metallplatten fixiert, oder mit Draht verbunden, um die ideale Knochenstellung zu gewährleisten.
Komplexe Frakturen werden heute auch mit Roboter- und C-Arm-unterstütztem Röntgen, wie dem Artis Pheno, behandelt, für sehr genaue 3D Bilder während Operationen. So sind Fixierungen effizienter, und Komplikationen können minimiert werden.
Weitere Informationen :
https://www.bangkokhospital.com/th/bangkok-bone-brain/content/reboot-your-step-safe-your-feet
https://www.bangkokhospital.com/th/bangkok-bone-brain/content/fractured-clavicle-from-accident
Sportmedizin bei Extremsportarten
Verletzungen durch Extreme-Sportarten können zu ernsthaften Schäden an Bändern, Muskeln und verschiedenen Gelenken führen, wie an Schulter, Ellbogen, Hüfte, Knie und Knöchel. Das Ergebnis sind Schmerzen, Entzündungen, Bänderrisse und bis zu Gelenkverschleiß. Die Instabilität der Gelenke kann langfristige Probleme verursachen, welche das erneute Ausüben von Extremsportarten oder Alltagsaktivitäten beeinträchtigen könnten.
Arthroskopische Eingriffe (Arthroscopic Surgery) sind eine populäre Behandlungsmethode, die kleinste Eingriffe ermöglichen und Probleme in den Gelenken exakt und sicher lösen können. Mit fortschrittlicher minimalinvasiver Chirurgie und moderner Sportmedizin-Technologie können Extremsportler ihre körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit erhalten und schnell wieder voll durchstarten. Unter professioneller Betreuung, Rehabilitation und Präventionsmaßnahmen bietet das SPORTS PERFORMANCE Programm individuelle Diagnosen und Fitnesspläne für spezifische Sportarten zur Verletzungsprävention und individuellen Leistungssteigerung. Die Betreuung durch Spezialisten für Sportmedizin der Sportmedizin- und Trainingsmedizinischen Institution oder BASEM, ein von der FIFA anerkannter Fußball-Kompetenzzentrum in Thailand, garantiert höchste Standards.

Hirnverletzungen bei Extremsportarten
Laut Statistiken sind 10% bis 20% der Personen mit Hirnverletzungen bei Sport oder Freizeitaktivitäten betroffen, insbesondere bei Extremsportarten. Die Schwere der Verletzungen korreliert mit der Geschwindigkeit der ausgeführten Aktion, von Verletzungen ohne äußere Wunden bis zu Bewusstlosigkeit oder gar Todesfällen. Leichte Schädel-Hirn-Traumata heilen meist von selbst, doch mittlere bis schwere Fälle erfordern sofortiges Eingreifen durch Fachpersonal, um Schäden an Gehirn oder Rückenmark zu verhindern. Die Notwendigkeit einer Computertomographie hängt von der Schwere der Verletzung ab, um mögliche Komplikationen wie Schädelbrüche, Nacken- oder Wirbelsäulenverletzungen oder Blutungen im Kopf aufzudecken. Starke Fälle, die eine Operation nötig machen, wie Hirnblutungen oder Rückenmarksverletzungen, sollten so schnell wie möglich operieren, um bleibende Schäden zu minimieren. Anschließende Rehabilitationen von Gehirn und Nervensystem helfen, die Körperfunktionen so weit wie möglich zu regenerieren.
Techniken zur Behandlung von Kopfverletzungen
Die heutige Technologie ermöglicht präzisere Behandlungen bei Kopfverletzungen, durch weiterführende Methoden wie Magnetresonanztomographie (MRI), wodurch Schäden oder Läsionen deutlicher sichtbar werden, was zu genaueren Diagnosen und effizienteren Behandlungen führen kann. In schweren Fällen könnten Chirurgen sich für computergestützte stereotaktische Eingriffe entscheiden, um Operationsbereiche vorab punktgenau festzulegen. Dabei wird der Patient gescannt, um ein 3D-Bild des Gehirns zu erstellen, das zur Planung der Operation genutzt wird, einschließlich genauer Positionierung der Schnitte auf der Kopfhaut. Dies reduziert die Wundgröße und Risiken im Vergleich zur herkömmlichen offenen Schädeloperation. Teilweise kann die Operation durch lediglich 1-2 cm große Schnitte erfolgen, was die Genesung beschleunigt und Komplikationen vermindert, sowie das Risiko von Behinderungen oder tödlichen Verletzungen senkt.
Prävention schwerer Kopfverletzungen
Zur Prävention oder Minimierung schwerer Kopfverletzungen wird empfohlen, immer Helme oder Schutzausrüstung bei folgenden Sportarten zu tragen:
- Baseball oder Softball (beim Schlagen)
- Radfahren
- American Football
- Hockey
- Reiten
- Skateboarding/Scootern
- Skifahren
- Snowboarden
- Ringen
- Kampfsport
- Stabhochsprung
- Motorsport
Vorsicht bei Extremsportarten
- Die ausgeübte Sportart sollte den Gesundheitszustand des Spielers berücksichtigen
- Sichere Sportumgebungen entsprechend der ausgeübten Sportart wählen
- Kleine Kinder sollten ständig beaufsichtigt und von altersunangemessen Geräten oder Sportarten ferngehalten werden
- Halten Sie alle Regeln in Wasserparks und Pools ein
- Tragen Sie geeignete Sportkleidung
- Vermeiden Sie Kleidung, die die Sicht behindert
- Kein Sport treiben bei Krankheit oder extremer Müdigkeit
- Verkehrsregeln beachten und Vorsicht walten lassen beim Radfahren, Skateboarden oder Rollschuhlaufen
- Unebene Flächen beim Radfahren, Skateboarden oder Rollschuhlaufen meiden
- Sicherheitsinspektionen von Sportarealen, Spielplätzen und deren Ausstattung regelmäßig durchführen.
- Beschädigte Sportausrüstung oder Schutzkleidung entsorgen und ersetzen
Vorbeugung von Verletzungen bei Extremsportarten
Die Vermeidung von Verletzungen steht beim Ausüben von Extremsportarten an erster Stelle:
- Training mit erfahrenen Trainern oder Mentoren
- Tragen von geeignete Schutzausrüstung für die jeweilige Sportart wie Schutzhelme, Schutzbrillen, Handschuhe, Protektoren, Schwimmwesten, Kleidung und Schuhe
- Warmes Aufwärmen und Dehnen vor der sportlichen Betätigung
- Keine waghalsigen oder übermäßig riskanten Aktionen ohne Übung
- Budddy-System nutzen, also immer einen Partner dabei haben, um bei Bedarf zu helfen oder in Notfällen Unterstützung zu bieten
- Bei Sturz seitlich oder mit der Hüfte aufprallen lassen, um den Aufprall abzufangen und Kopf und Nacken zu schützen
- Bei Sturz während schneller Bewegung, treiben lassen oder mitrollen, ohne sich anzuspannen.
- Sofortiges Aufhören bei Schmerzen oder Erschöpfung
- Regelmäßiges Trinken zur Vermeidung von Dehydrierung und Überhitzung
- Überprüfung der Umgebung, des Wetters und der Wasserbedingungen auf Sicherheit für die Sportart
- Prüfen Sie auf Warnungen in der Umgebung, z.B. starke Wellen, Stürme, usw.
- Tragbare Kommunikationsmittel zur Notrufveranlassung bei Bedarf
Schnelle Benachrichtigung für zügige Behandlung
Prävention ist unverzichtbar, dennoch sollten erlittene Unfälle sofort angemessen, korrekt und schnell behandelt werden. Der Zentrale Notdienst verfügt über medizinische Fachkräfte und Rettungsfahrzeuge, die reaktionsschnell Hilfe, Transport und Überweisung der Patienten ermöglichen, etwa durch die nationale Notrufnummer 1669 oder den BDMS Medevac Center unter der Nummer 1724. Erste Hilfe kann auf den Notfall abgestimmt bereitgestellt werden, inkl. einem medizinischen Expertenteam zur Verlegung bei Bedarf, rund um die Uhr. Ein Anruf beim Notdienst sollte so schnell wie möglich erfolgen, um frühzeitig geeignete medizinische Versorgung sicherzustellen. Unwissenheit beim Bewegen eines Verletzten könnte zu Behinderungen oder gar zum Tod führen.
Im Fall eines Unfalls agieren das Trauma Center des Bangkok Hospitals und das BDMS Medevac Center als zentrale Koordinationsstellen für Hilfeleistungsorganisation und Bereitstellung der Rettung zum und vom Unfallort. Mit einer Rufbereitschaft rund um die Uhr können sie unter der Nummern 1724 oder 1719 erreicht werden. Die Versorgung erfolgt durch Spezialisten rund um die Uhr.
Auch wenn Extremsportarten risikoreich sind, können die positiven Effekte auf das Herz und die Durchblutung bei guten Fähigkeiten und geeigneter Vorbereitung erheblich sein. Die Sicherheitsvorkehrungen sollten stets höchste Priorität haben. Besonders Anfänger sollten sich über Spielregeln informieren, Ausrüstung gut vorbereiten und die häufigsten Verletzungsarten kennen zur Risikominderung bei maximalem Spaß- und Sicherheitsfaktor.
Referenzen
-
Laver, L., Pengas, I.P. & Mei-Dan, O. Injuries in extreme sports. J Orthop Surg Res 12, 59 (2017).
-
McIntosh A, Fortington L, Patton D, et al EXTREME SPORTS, EXTREME RISKS. FATALITIES IN EXTREME SPORTS IN AUSTRALIA British Journal of Sports Medicine 2017;51:360.
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https://www.rgare.com/knowledge-center/media/articles/extreme-sports-extreme-underwriting
-
https://www.iii.org/fact-statistic/facts-statistics-sports-injuries








