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    Pflege älterer Menschen

    3 Minuten zum Lesen
    Informationen von
    Bangkok Hospital Headquarter
    Aktualisiert am: 16 Jan. 2026
    Pflege älterer Menschen
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    Bangkok Hospital Headquarter
    Aktualisiert am: 16 Jan. 2026

    Menschen entwickeln sich optimal im Alter von 20 – 25 Jahren. Danach beginnen die Leistungsfähigkeit des Körpers und der Organe abzunehmen, was im höheren Alter deutlich wird. Dies führt zu gesundheitlichen Problemen bei älteren Menschen, sowohl körperlich als auch psychisch, und zu häufigeren Krankheiten als in anderen Altersgruppen.


    Häufige Probleme bei älteren Menschen

    1. Kognitive Beeinträchtigungen
    Da die Menge der Gehirnzellen abnimmt und die Effizienz durch verringerte Durchblutung und einen Mangel an bestimmten Nährstoffen und Vitaminen leidet, können ältere Menschen Gedächtnisverlust, Vergesslichkeit und Schlaflosigkeit erleben. Demenz kann zu weiteren Problemen führen, wie zum Beispiel Verwirrung, Unfälle, Mangelernährung, Infektionen etc.


    2. Depression
    Depression ist ein häufiges Problem bei älteren Menschen, insbesondere bei denen mit chronischen körperlichen Erkrankungen, verminderter Leistungsfähigkeit und mangelnder familiärer Unterstützung. Die Symptome können Schlafstörungen, Verlust des Interesses, Schuldgefühle, Konzentrationsmangel, Appetitlosigkeit und in schweren Fällen Suizidgedanken umfassen.


    3. Inkontinenz
    Entzündungen der Harnwege, Vaginalverengungen oder -entzündungen sowie Nebenwirkungen von Medikamenten und Behandlungen für verschiedene Krankheiten, wie beispielsweise Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder bestimmte Blutdruckmedikamente, Diuretika, können zu vermehrtem Harndrang führen und die Blasenkapazität überfordern. Chronische Harnverhaltung ist ebenfalls ein häufiges Problem, das aus Harnwegsanomalien resultiert.


    4. Stürze
    Insbesondere bei Frauen liegt die Sturzrate bei 30% pro Jahr und steigt mit dem Alter an. Gleichgewichtsverlust kann zu häufigeren Stürzen bei älteren Menschen führen. Ursachen für Stürze können verminderte Durchblutung des Gehirns, Lähmungen, Lungenentzündungen, Herzinsuffizienz, Umweltveränderungen wie rutschige Böden, und Drogen- sowie Alkoholanhaftung sein. Schlaflosigkeit, unangemessene Blase und Fußprobleme können ebenfalls dazu beitragen.

    Der wichtigste Grund ist der Gleichgewichtsverlust und die Angst vor Stürzen. Abnormales Gleichgewicht kann durch altersbedingten körperlichen Abbau, Erkrankungen des Nervensystems, wie z. B. Lähmungen, autonomes oder peripheres Nervensystem, Diabetes, Alkohol, Unterernährung oder Gehirnstörungen, die das Gleichgewicht steuern, verursacht werden. Blutdruckabfall, ausgelöst durch bestimmte Medikamente oder nach langem Liegen, sowie psychische Zustände wie Stress oder Depression, können ebenfalls eine Rolle spielen.

    Stürze sind eine Hauptursache für Behinderungen bei älteren Menschen und können zu Komplikationen führen, die lebensbedrohlich sein können. Die Sturzprävention durch die Anpassung der häuslichen Umgebung, die Verwendung geeigneter Mobilitätshilfen, die Behandlung von Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie die Behandlung anderer körperlicher Probleme, die zu Stürzen führen können, ist entscheidend. Alle älteren Menschen sollten regelmäßig hinsichtlich ihres Sturzrisikos bewertet und bei Bedarf für die Verwendung von Gehhilfen trainiert werden.


    5. Schwierigkeiten bei der Bewegung
    Schmerzen, Schwäche, Gleichgewichtsverlust und psychische Probleme können ältere Menschen dazu bringen, bewegungslos im Bett zu bleiben. Unterernährung, Elektrolytstörungen, Anämie, neurologische oder muskuläre Probleme können eine Rolle spielen und bilden zusammen mit Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Gicht, Parkinson und psychopharmakologischen Medikamenten sowie vielfältigen Schmerzursachen Bewegungsbarrieren für ältere Menschen.


    6. Nebenwirkungen von Medikamenten
    Viele ältere Menschen haben ein höheres Risiko für Nebenwirkungen von Medikamenten als die allgemeine Bevölkerung. Aufgrund verlangsamter Ausscheidungsprozesse durch altersbedingte Nieren- und Leberfunktionsstörungen reagieren sie anders auf Medikamente, wie zum Beispiel empfindlicher auf Opioide und Antikoagulanzien. Bei älteren Patienten kommen rezeptpflichtige und frei verkäufliche Medikamente häufig zusammen, was das Risiko für Nebenwirkungen erhöht. Eine gerechte und rationale Auswahl der notwendigen Medikamente ist daher wichtig, um diese Risiken zu vermeiden.

     

    Häufige Erkrankungen bei älteren Menschen

    • Fettleibigkeit
    • Diabetes
    • Bluthochdruck
    • Hyperlipidämie
    • Arthrose
    • Herzinsuffizienz
    • Demenz
    • Depression
    • Angstzustände und Schlafstörungen
    • Gastrointestinale Probleme, Blähungen, Verstopfung


    Es ist offensichtlich, dass ältere Menschen gesundheitliche Probleme haben, die Aufmerksamkeit erfordern. Daher sollten ältere Menschen regelmäßig einer geriatrischen Untersuchung und Gesundheitsüberprüfung unterzogen werden. Bei der Diagnose von Krankheiten oder Anomalien sollten gleichzeitig kontinuierliche Behandlung und Pflege erfolgen, um eine gesundheitsgerechte Alterung zu gewährleisten.

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