Knochen- und Gelenkerkrankungen bei Kindern
Kinderpatienten werden von Kinderorthopäden betreut, die hochqualifiziert und sehr erfahren sind. Sie haben ein besonderes Verständnis für kindliche Patienten, wodurch die Kinder bei der Behandlung mitarbeiten und die Angst vor einem Krankenhausbesuch vermindert wird. Die Versorgung der Patienten umfasst auch Notfälle, wie verschiedene Verletzungen der Knochen und Gelenke, Infektionen der Knochen und Gelenke, sowie die Betreuung von spezifischen kinderorthopädischen Erkrankungen, dazu gehören Knochen‑ und Gelenkerkrankungen, die bei Kindern von der Geburt bis zum Abschluss des Knochenwachstums auftreten, verschiedene Deformitäten und ungleiche Beinlängen
Bei akuten Zuständen, wie Knochenbrüchen und Verrenkungen, steht das Zentrum für Knochen und Gelenke mit Ärzten bereit, die sofort Hilfe leisten können, und mit modernen Diagnosegeräten. Selbst bei leichten Verletzungen, die auf konventionellen Röntgenaufnahmen nicht erkennbar sind, werden bei Bedarf Computertomographie (CT‑Scan) und Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt. Die Behandlung erfolgt mit geeigneten Methoden, einschließlich Gipsversorgung; der Einsatz eines Fluoroskops (Fluoroscope) bei Operationen reduziert unnötige großflächige offene Eingriffe (MIS: Minimalinvasive Chirurgie).
Eine geeignete Behandlung vermindert Komplikationen, die später auftreten könnten. Das Krankenhaus verfügt außerdem über ein Team von Ärzten der Rehabilitationsmedizin, das für die Rehabilitation bereitsteht, sobald der akute Notfall überstanden ist. Ein weiterer Notfall ist eine Infektion der Knochen und Gelenke: die Ursache kann schnell ermittelt werden. Ein Team von Kinderinfektiologen steht für sofortige Konsultationen zur Verfügung, und wenn eine Operation notwendig ist, um die Zerstörung von Knochen und Gewebe zu verringern, kann diese rasch durchgeführt werden.

Vielfältige Knochen‑ und Gelenkerkrankungen bei Kindern Wenn bereits bei der Geburt diagnostiziert und sofort behandelt wird, sind die Heilungschancen hoch, und eine Operation ist möglicherweise nicht erforderlich, wie z. B. die Behandlung des angeborenen Klumpfußes durch Gipsanlage nach Ponseti (Ponseti) Wenn die Behandlung gleich nach der Geburt beginnt, ist alleinige Gipsbehandlung in bis zu 90 % der Fälle erfolgreich. Eine frühe Diagnose gibt zudem ausreichend Zeit für die Behandlungsplanung, sodass die weitere Therapie reibungslos und optimal auf den Patienten abgestimmt erfolgen kann. Häufig erweitert eine frühzeitige Diagnose die Behandlungsoptionen, senkt die Kosten und reduziert Komplikationen durch bestimmte Behandlungsmethoden.
Deformitäten von Arm und Bein sind ein häufiges Problem. Sie können angeboren sein oder als Folge von Verletzungen oder bestimmter Erkrankungen entstehen. Das Zentrum nutzt kombinierte Techniken zur Behandlung dieser Deformitäten, um Ressourcen zu schonen und gleichzeitig gute Ergebnisse zu erzielen. Es wird das Ilizarov‑Außenfixateur‑System (Illizarov External Fixator) verwendet, ein hervorragendes Instrument, das von einem russischen Arzt entwickelt wurde, um komplexe Deformitäten zu korrigieren. Mit diesem System können Fehlstellungen, Verdrehungen und ungleiche Beinlängen korrigiert werden. Bei bestimmten Arten von Beinkrümmungen kann ein modernes Navigationssystem (Navigator) die Operation unterstützen, um den Eingriff noch präziser auszuführen.
Die Korrektur ungleicher Beinlängen bei Kindern wird mit einer chirurgischen Technik mit kleinen Einschnitten durchgeführt, die es ermöglicht, bereits nach 1 – 2 Tage wieder voll zu belasten. Die Beinlängen gleichen sich allmählich an, und wenn neben der Beinlängendifferenz weitere Probleme vorliegen, gibt es zusätzliche Behandlungen, die andere Deformitäten gleichzeitig mit der Korrektur der Beinlängendifferenz beheben können.