Herzinsuffizienz oder Herzinfarkt kann unerwartet sowohl bei einem selbst als auch bei nahestehenden Personen auftreten. Wichtig ist, dass es in jedem Alter und bei jedem Geschlecht vorkommen kann. Daher ist es wichtig, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen, um richtig und frühzeitig handeln zu können.
Herzinsuffizienz kann auftreten
Herzinsuffizienz (HEART FAILURE) ist ein Zustand, bei dem das Herz nicht richtig funktioniert, was dazu führt, dass das Herz nicht in der Lage ist, Blut im normalen Maße durch den Körper zu pumpen und zurück ins Herz zu transportieren. Dies führt zu Müdigkeit , Erschöpfung und möglicherweise Schwellungen aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen im Körper, was je nach Gesundheitszustand des Einzelnen lebensbedrohlich sein kann.
Kinder und Herzinsuffizienz
Kinder können bereits als Feten an Herzinsuffizienz leiden, verursacht durch schlecht funktionierende Herz- und Kreislaufsysteme. Dies kann so schwerwiegend sein, dass es zu Behinderungen oder Tod führen kann, wenn nicht schnell eine korrekte Diagnose und Behandlung erfolgt. Kinder mit Herzinsuffizienz wachsen oft langsamer, haben Nährstoffmangel, schwitzen stark, haben kalte und feuchte Haut, schnellen Herzschlag, schnelles Atmen, vergrößertes Herz und Leber. Diese Probleme resultieren meist aus Herzmuskelproblemen oder angeborenen Herzfehlern. Daher ist eine schnelle Diagnose durch einen Kardiologen entscheidend, wobei der Arzt in der Regel Elektrokardiogramme, Röntgenaufnahmen der Lunge, Herzultraschall und eine Bewertung der Symptome und Schwere der Erkrankung durchführt.

Jugendliche und Herzinsuffizienz
Jugendliche können ebenfalls von Herzinsuffizienz betroffen sein. Meistens wird dies durch angeborene Herzfehler, abnormale Verdickung des Herzmuskels, unzureichende Blutversorgung des Herzmuskels, Herzmuskelentzündungen oder Herzklappeninfektionen verursacht, oder durch Herzprobleme, deren sie sich zuvor nicht bewusst waren. Wer bereits weiß, dass er eine Herzerkrankung hat, kann seine Herzgesundheit eher überwachen. Da Jugendliche jedoch selten Herzuntersuchungen vornehmen lassen, sollten sie auf Symptome achten und bei Bedarf schnell einen Kardiologen aufsuchen. Zu den häufigsten Symptomen zählen außer Atem zu sein, übermäßige Erschöpfung beim Treppensteigen, Schmerzen und Engegefühl in der linken Brust, Atembeschwerden, blau gefärbte Lippen, Herzklopfen, Schwindel, Ohnmacht. Bei schweren Fällen kann ein plötzlicher Tod eintreten, daher ist es wichtig, sofort ein Krankenhaus aufzusuchen.
Erwachsene und Herzinsuffizienz
Bei Erwachsenen besteht, neben dem Risiko eines plötzlichen und lebensbedrohlichen Herzversagens, auch ein Risiko, an Herzinsuffizienz infolge anderer Erkrankungen zu leiden, wie z.B. Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Fettleibigkeit, koronare Herzkrankheit, Herzmuskelentzündung, Herzklappenverengung oder -insuffizienz, und Arrhythmien. Herzgesundheitsuntersuchungen sind wichtig, da sie helfen, Fehlfunktionen frühzeitig zu erkennen und den Gesundheitszustand korrekt zu verwalten. Zu den Symptomen der Herzinsuffizienz gehören: frühe Ermüdung, Atemnot im Liegen, nächtliches Erwachen aufgrund von Atemnot, geschwollene Füße oder Beine, Blähungen, Flüssigkeitsansammlungen im Körper, Schwäche, Herzklopfen, Schwindel, Ohnmacht. Personen mit einer Vorgeschichte von Myokardischämie sind einem höheren Risiko für Herzinsuffizienz als andere ausgesetzt.
Ältere Menschen und Herzinsuffizienz
Ältere Menschen haben ein höheres Risiko für Herzinsuffizienz als andere Altersgruppen. Dieses Risiko steigt bei älteren Menschen mit Herzerkrankungen. Weitere Risikofaktoren für Herzinsuffizienz bei älteren Menschen sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, Rauchen, abnormale Herzmuskel- und Herzklappenfunktion, Herzrhythmusstörungen, koronare Verstopfung und Herzmuskelentzündungen. Zu den häufigen Symptomen gehören Müdigkeit, schnelle Ermüdung, Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden beim Liegen, geschwollene Beine oder Füße, Eindellungen, Blähungen, Verdauungsprobleme, Herzklopfen, schnelles Herzklopfen sowie neurologische Symptome wie Verwirrtheit, Verwirrung, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit infolge einer unzureichenden Blutzirkulation. Bei abnormalen Symptomen sollte umgehend ein Facharzt für Kardiologie aufgesucht werden. Ein jährlicher umfassender Herzgesundheits-Check ist wichtig.

Behandlung von Herzinsuffizienz
Die Behandlung der Herzinsuffizienz richtet sich vorrangig nach den Symptomen und der Schwere der Erkrankung. Der erste Schritt besteht darin, so schnell wie möglich einen Kardiologen aufzusuchen, insbesondere bei Symptomen wie Brustschmerzen und Atemnot. Bei Atemproblemen könnte der Arzt ein Beatmungsgerät einsetzen. Bei Flüssigkeit in der Lunge kann ein Diuretikum verabreicht werden, um die Schwere der Erkrankung zu verringern. In dringenden Fällen kann eine Herzkatheteruntersuchung mittels Ballondilatation der Herzkranzgefäße erforderlich sein, Automatische Geräte zur Unterstützung der Herzfunktionseffizienz oder eine Herztransplantation oder Herzklappenoperation sind mögliche Therapien. Der Patient sollte alle Arzttermine einhalten.
Herzvermeidung sowohl bei sich selbst als auch bei nahen Personen
- Achten Sie ständig auf Unregelmäßigkeiten
- Informieren Sie sich über Herzinsuffizienz
- Lassen Sie regelmäßig Herzuntersuchungen sowohl für sich selbst als auch für nahe Personen nach ärztlicher Empfehlung durchführen
- Bei bestehenden Erkrankungen nehmen Sie die verordneten Medikamente regelmäßig ein und tragen Sie diese ständig bei sich
- Wählen Sie eine gesunde Ernährung, treiben Sie regelmäßig Sport, und erholen Sie sich ausreichend
- Vermeiden Sie das Rauchen und den Alkoholkonsum
- Pflegen Sie Ihre mentale Gesundheit, um Depressionen zu vermeiden
- Herzpatienten sollten nie allein weite Strecken reisen, sondern immer in Begleitung nahestehender Personen
Die Bedeutung tiefergehender Herzuntersuchungen
Herzerkrankungen zeigen oft keine eindeutigen Symptome, können jedoch plötzlich zum Tod führen, da sie jederzeit ohne Vorwarnung auftreten können. Daher sind regelmäßige jährliche tiefgehende Herzuntersuchungen unerlässlich. Dies betrifft nicht nur die eigene Herzgesundheit, sondern auch die von Familienmitgliedern und nahestehenden Personen. Besonders für Personen mit Herzrisikofaktoren und ältere Menschen ist eine Betreuung durch einen Kardiologen wichtig, da eine frühzeitige Erkennung der Krankheit eine schnellere Reaktion und eine korrekte Bewertung des potenziellen Schweregrads in der Zukunft ermöglicht, um das Herz korrekt zu pflegen und auf lange Sicht eine gute Herzgesundheit zu erhalten.





