Ursachen für Verengung oder Verschluss der Herzkranzgefäße
Die koronare Herzkrankheit entsteht durch Verhärtung der Arterien oder Fettablagerungen an den Arterienwänden, die die Herzmuskulatur mit Sauerstoff versorgen. Dadurch werden die Arterien verengt, was den Blutfluss einschränkt und zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Herzmuskels führt. Wenn die Arterien so stark verengt sind, dass sie blockiert werden, kann dies zum Herzmuskelinfarkt führen.



Symptome der koronaren Herzkrankheit
- Meistens asymptomatisch, aber bei Patienten mit schwereren Verengungen oder Verschlüssen treten starke Brustschmerzen auf, die wie ein Druckgefühl wirken. Der Schmerz kann von der Brust bis zum Kiefer oder bis zum linken Arm ausstrahlen.
- Engegefühl in der Brust oder im Bereich des Solarplexus, das kommt und geht, normalerweise nicht länger als 20 Minuten. Die Symptome verschwinden in der Regel nach einer Pause.
- Atemnot, Erschöpfung
- Schweißausbrüche, Herzklopfen
- Bewusstlosigkeit oder Herzstillstand (Herzinfarkt)
Unkontrollierbare Risikofaktoren
Unkontrollierbare Risikofaktoren sind:
- Alter: Das Risiko für Herzerkrankungen steigt in der Regel mit dem Alter.
- Genetik: Personen mit familiärer Vorbelastung für koronare Herzkrankheit.
- Geschlecht: Männer haben ein höheres Risiko für Herzerkrankungen als Frauen vor den Wechseljahren.
Kontrollierbare Risikofaktoren
Kontrollierbare Risikofaktoren für koronare Herzkrankheiten sind:
- Bluthochdruck: Länger andauernder Bluthochdruck führt dazu, dass das Herz mehr arbeiten muss, um den Körper zu durchbluten, was zu einer Verdickung des Herzmuskels führt. Die Arterien werden verengt und verstopfen, was letztendlich zu einer Herzinsuffizienz führen kann.
- Rauchen: Raucher haben ein 2- bis 4-fach höheres Risiko für Herzerkrankungen als Nichtraucher. Die Stoffe im Rauch schädigen die Endothelzellen der Gefäßwände, führen zu Verengungen und tragen zur Herzmuskelgefahr bei.
- Blutfettwerte: Hohe LDL-Cholesterinwerte erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten, weil die Arterienwände verdicken und die Gefäße verengt werden, was letztendlich zum Verschluss führt.
- Diabetes: Erhöht das Risiko für gefäßbedingte Herzkrankheiten, da es die Gefäße beeinträchtigt.
- Bewegungsmangel: Personen, die sich wenig bewegen, haben ein höheres Risiko für Gefäßerkrankungen. Regelmäßige Bewegung schützt das Herz und kontrolliert weitere Risikofaktoren wie Blutdruck, Cholesterinwerte, Diabetes und Übergewicht.
- Fettleibigkeit: Ein BMI von 30 kg/m² stellt ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten dar. Der BMI wird berechnet, indem das Gewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat geteilt wird. Bei zusätzlichen Risikofaktoren erhöht ein BMI ab 25 kg/m² ebenfalls das Risiko.
Behandlung verengter oder verschlossener Herzkranzgefäße
Beliebte Methoden zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit sind:
1. Ballondehnung und Stenteinlage

2. Koronararterien-Bypass-Operationen

Die Koronararterien-Bypass-Operation, auch als „Bypass-Operation“ bekannt, verwendet Blutgefäße aus der linken Brustwand oder dem linken Arm oder Venen aus dem Bein, um die Blutversorgung des Herzens über verengte Stellen hinweg wiederherzustellen.
In Fällen, in denen eine Operation erforderlich ist, erfolgt dies meist bei einem Verengungs- und Verschlussgrad von etwa 70 %. Bei jüngeren Patienten (30-40 Jahre), bei denen nur Fettablagerungen ohne Verkalkung vorliegen, kann medikamentös behandelt werden. Auch bei nur einer verstopften Arterie kann ein Stent oder Ballon einsetzt werden.
Aktuelle Bypass-Operationen bei koronarer Herzkrankheit umfassen zwei Methoden:
- Bypass-Operation ohne Herz-Lungen-Maschine (Off-Pump CABG) oder herzschonend
- Bypass-Operation mit Herz-Lungen-Maschine (On-Pump CABG), um die Herzarbeit komplett zu stoppen
Operationen ohne Herzstillstand erfordern weniger Blut, verkürzen die Operations- und Narkosedauer und reduzieren die Krankenhausaufenthaltszeit im Vergleich zu Operationen mit Herzstillstand.
Patientenverhalten bei koronarer Herzkrankheit
- Einnahme der vom Arzt verschriebenen Medikamente und Einhalten von Vorsorgeterminen
- Verzehr von Gemüse, Obst und mindestens 2-3 Liter Wasser pro Tag
- Maßvolles Essen und Pausen von 1/2 bis 1 Stunde nach dem Essen
- Regelmäßige Bewegung, vorzugsweise Gehen; allmähliche Steigerung des Tempos und der Distanz, aber nicht über die eigenen Grenzen hinaus
- Friedlicher Geisteszustand, Stressabbau, Entspannungsmöglichkeiten schaffen und Aufregendes meiden, z.B. spannende Spiele
- Vermeiden von fettreichen und stark salzigen Lebensmitteln
- Verzicht auf Alkohol, Tee, Kaffee und Rauchen
- Vermeidung schwerer, hektischer Jobs und lang anhaltender Aufgaben
- Bei Brustschmerzen sofort die Aktivität unterbrechen und so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen
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