Parkinson ist nicht nur Zittern, sondern kann schwerwiegender sein, als Sie denken. Lernen Sie Parkinson aus einer Perspektive kennen, die Sie vielleicht noch nicht kennen, und beobachten Sie Symptome, Diagnosen und die moderne Technologie der Tiefenhirnstimulation… denn Parkinson: Früherkennung und Behandlung zur Verbesserung der Lebensqualität.
Parkinson tritt häufiger bei älteren Menschen auf. Ein richtiges Verständnis ist wichtig, und eine frühzeitige Behandlung hilft, die Schwere der Krankheit zu verringern und die Selbstpflege zu verbessern.
1) Müssen Parkinson-Patienten immer zittern?
Oft denken die Leute, dass alle Parkinson-Patienten zittern müssen, aber tatsächlich sind nur 75% der Parkinson-Patienten solche, die Zittern erleben. Ein weiterer 1 von 4 oder 25% zeigt jedoch nicht zwangsläufig Zittern, sodass man auch bei Patienten, die nicht zittern, an Parkinson erkranken kann.
2) Wie äußern sich Parkinson-Symptome?
Parkinson hat 4 Hauptsymptome, nämlich:
- Zittern
- Steifigkeit
- Langsame Bewegungen
- Verlust des Gleichgewichts
3) Wie äußert sich das Zittern bei Parkinson?
Das Zittern bei Parkinson ist ein spezieller Tremor, der beim Entspannen oder in Ruhe (Ruhetremor) auftritt. Wenn ein Patient fern sieht, könnte er Zittern in den Händen erleben, das aufhört, wenn die Muskeln angespannt werden.
4) Wie unterscheiden sich echte und sekundäre Parkinson-Syndrome?
Parkinson entsteht durch den Zerfall von Gehirnzellen, insbesondere denjenigen, die Dopamin produzieren, welches für die Steuerung der Körperbewegungen zuständig ist. Sowohl bei echten als auch bei sekundären Parkinson-Syndromen gibt es einen Verlust von Dopaminzellen, jedoch an unterschiedlichen Stellen. Standardtests wie Bluttests oder Bildgebung (MRT oder CT) können zwischen echten und sekundären Parkinson-Syndromen nicht unterscheiden. Eine Untersuchung mittels PET-Scan (F-DOPA PET-Scan) oder funktionelle Hirntätigkeitstests sind notwendig, bei denen Dopamin injiziert wird, um an Gehirnrezeptoren zu binden und so zwischen den Syndromen zu unterscheiden. Ein PET-Scan zusammen mit einem FDG – PET-Scan oder Glucose-PET-Scan (F-DOPA PET-Scan) wird verwendet, um die Funktion anderer Gehirnbereiche zu untersuchen und zwischen echten und sekundären Parkinson-Syndromen zu differenzieren.
5) Wie wird Parkinson behandelt?
Die derzeit wichtigste Behandlung bei Parkinson ist die Medikation, da sie das Dopamin im Gehirn der Patienten ersetzen kann. Allerdings wird die Medikamentenwirkung nach einer gewissen Zeit weniger effektiv. Daher ist die Tiefenhirnstimulation (Deep Brain Stimulation – DBS) eine weitere Behandlungsoption, bei der kleine Elektroden in der Brust implantiert werden, um das Gehirn tief im Inneren zu stimulieren, Zittern und Steifigkeit zu verringern, die Bewegungen der Patienten zu verbessern und den Medikamentenverbrauch zu reduzieren. Dies ist besonders geeignet für Patienten, die bereits über Jahre medikamentös behandelt wurden, jedoch nicht mehr darauf ansprechen. Die DBS-Therapie kann die Kontrolle über Parkinson verbessern und den Bedarf an Medikamenten reduzieren.
Information bereitgestellt von
Dr. Apichart Pisarnpong Leiter der Neurologieabteilung am Brain and Nerve Center des Bangkok International Hospital





