Ein Schlaganfall ist die dritthäufigste Erkrankung nach Krebs und Herzkrankheiten.
Ein Schlaganfall kann verschiedene Symptome verursachen, wie zum Beispiel:
1. Gefäßverschluss, der zu einer Teil- oder Ganzkörperlähmung von Armen, Beinen, Gesicht oder Zunge führen kann, was zu undeutlichem Sprechen und Schwierigkeiten beim Schlucken führt.
2. Wenn ein Gefäß im Gehirn platzt, kann es zu einem Blutgerinnsel kommen, das das Hirngewebe zerstört und starke Kopfschmerzen und Bewusstseinsverlust verursacht, gefolgt von einer Lähmung, ähnlich wie bei einem Gefäßverschluss.
3. Vorübergehender Blutmangel im Gehirn durch niedrigen Blutdruck, verengte Gefäße oder Blutarmut kann Schwindel, Benommenheit, halbseitige Taubheit und Muskelschwäche verursachen. Die Gehirnzellen und das Gewebe erleiden eine zeitweise Mangeldurchblutung oder Sauerstoffmangel. Daher ist es wichtig, bei Gefäßverschluss-Symptomen innerhalb von drei Stunden medizinische Hilfe aufzusuchen, um die Chancen auf eine Erholung des betroffenen Hirnareals zu erhöhen, anstatt länger als drei Stunden zu warten.
Die Behandlung kann in verschiedene Phasen unterteilt werden:
1. In der Anfangsphase, wenn der Patient ins Krankenhaus kommt, wird er in der Regel in die Notaufnahme gebracht. Die Ärzte untersuchen den Blutdruck, kontrollieren auf Diabetes, Herzkrankheiten, unregelmäßigen Herzschlag und hohen Cholesterinspiegel, da diese Risikofaktoren für eine Lähmung darstellen. Diese müssen gleichzeitig behandelt werden. Die Neurologen untersuchen weiter die Position und Schwere der Gefäßproblematik, um die nächste Behandlungsstufe zu bestimmen.
2. Bevor der Patient auf die Station verlegt wird, wird bei Bewusstlosigkeit, Atemproblemen oder Lähmung eine Gehirn-Röntgenuntersuchung durchgeführt. Anschließend kommt der Patient auf die Intensivstation zur weiteren Behandlung. Bei leichteren Symptomen kann der Patient auf einer normalen Station unter strenger Überwachung bleiben und dort weiter untersucht werden.
3. Die Pflege und Behandlung sollte unter Aufsicht eines Neurologen erfolgen. Wenn der Patient innerhalb von drei Stunden ins Krankenhaus kommt und deutliche Indikationen vorliegen, könnten bestimmte Blutgerinnungsmedikamente wirksam sein, auch wenn sie teuer sind, da sie die Wiederherstellung ohne Behinderung fördern. Auch Medikamente, die Blutgerinnsel verhindern, sind hilfreich, wobei die Ärzte den Zeitpunkt und Zustand des Patienten abwägen. Patienten mit Herzproblemen, wie Herzinsuffizienz oder unregelmäßigem Herzschlag oder schwer kontrollierbarem Diabetes, sollten zusätzlich von einem Internisten oder Spezialisten behandelt werden.
4. Nachdem der Patient behandelt wurde und sich die Symptome innerhalb von zwei Tagen stabilisieren oder verbessern, sollte mit der Physiotherapie und Selbsthilfe im Alltag begonnen werden. Selbst bei einer Behinderung kann der Patient ein gewisses Maß an Selbstversorgung erreichen.
5. Nachdem der Patient genesen ist und nach Hause entlassen wird, sollte der Patient den ärztlichen Anweisungen strikt folgen, um einen erneuten Schlaganfall oder einen weiteren Gefäßverschluss zu vermeiden.




