Gute Nachrichten! Für Patienten mit Depressionen in Thailand Aktualisieren Sie sich bezüglich der Trends und Innovationen der neuen Depressionstherapie, die im Westen beliebt ist, nämlich die Transkranielle Magnetstimulation (TMS), die zur Behandlung von Gehirn- und Nervensystemerkrankungen eingesetzt wird und die Funktion des Gehirns wiederherstellt. Diese neue, schnelle Behandlungsmethode kann ambulant in Anspruch genommen werden. Sie wird bereits in führenden Krankenhäusern in Thailand eingesetzt.
Wir wissen, dass die Innovationen in der Behandlung von Gehirn- und Nervensystemerkrankungen erhebliche Fortschritte gemacht haben. In den USA ist die Behandlung solcher Erkrankungen mit TMS beliebt, da sie keine komplizierten medizinischen Geräte erfordert. Es sind keine chirurgischen Eingriffe, keine Implantation von Drähten und keine Anästhesie nötig. Das Verfahren ist sehr sicher und beeinträchtigt das Gehirn sowie die Körperorgane kaum, oder wenn, nur in sehr geringem Maße. Nach der Behandlung können Patienten sofort nach Hause gehen.
Bei der transkraniellen Magnetstimulation, bei der das betroffene Gehirnareal stimuliert wird, handelt es sich um das Erzeugen eines starken Magnetfeldes, um damit Krankheiten des Gehirns und des Nervensystems zu diagnostizieren und zu behandeln. Neben Depressionen wird die Methode auch bei Patienten mit Schlaganfällen eingesetzt, die durch eine unterbrochene Blutversorgung des Gehirns geschwächt wurden. Dies kann zu Schwäche auf einer oder beiden Körperhälften führen, was zu zusätzlichen Problemen wie Sprachstörungen, Schluckbeschwerden usw. führen kann. Zudem kann dies die psychologische Verfassung der Patienten beeinträchtigen, weshalb eine Therapie erforderlich ist, um die Muskelfunktion zu revitalisieren. Auch bei Migräne, Zwangsstörungen, Schlaganfall, Epilepsie, Parkinson sowie bei anderen Schmerzen, die mit dem Nervensystem in Zusammenhang stehen, wird die Methode eingesetzt.
Warum empfehlen Ärzte TMS?
Patienten, die für eine TMS-Behandlung in Frage kommen, zeigen folgende Symptome:
- Es werden die Hauptsymptome folgender Erkrankungen behandelt:
- Depressionen bei Patienten, die auf Antidepressiva nicht mehr ansprechen (Resistant Stimulation)
- Migräne-Patienten mit Vorzeichen (Migraine with aura)
- Zwangsstörungen (Obsessive compulsive Disorder)
- Behandlung von Patienten mit anderen Erkrankungen
- Nervensystemerkrankungen
– Gehirn- und Rückenmarksverletzungen (Damaged Brain on Spinal Cord)
– Traumatische Hirnverletzungen (Traumatic brain injury)
– Halbseitige Lähmung nach Schlaganfall (Post Stroke Hemiparesis)
– Kinder mit Zerebralparese, z.B. wackliger Gang (Ataxia), Sprachstörungen (Aphasia), Stottern (Stuttering), Schluckstörungen (Dysphagia)
– Epilepsie (Epilepsy)
– Abnorme Bewegungsstörungen ähnlich Parkinson (Parkinsonism)
– Chronische Muskelschmerzen (Fibromyaligia), Chronische Schmerzen (Chronic Pain)
– Schmerzursache durch Nervenenden (Neuropathic Pain)
- Psychiatrische Erkrankungen mit vielfältigen Symptomen
– Schizophrenie, z.B. Angststörungen (Anxiety Disorder), akustische Halluzinationen (Auditory hallucination) oder Suizidgedanken (Suicidal Idea)
– Nikotinabhängigkeit (Tobacco Addiction), Drogenabhängigkeit (Drug Addiction)
– Essstörungen (Eating Disorder)
– Autismus (Autism), Aufmerksamkeitsdefizit (Attention Deficits)
Wie bereitet man sich auf die TMS-Behandlung vor?
- Der Arzt beginnt die Behandlung mit der Bestimmung der zu stimulierenden Hirnareale.
- Es wird die geeignete Magnetstärke für die Behandlung ermittelt (Motor Threshold).
- Nachdem die Schritte 1 und 2 abgeschlossen sind, wird das Stimulationselement positioniert. Die Stimulation erfolgt rhythmisch mit Klickgeräuschen, während die Haut unter dem Gerät leicht berührt wird, ohne Schmerzen zu verursachen.
- Die Behandlung dauert etwa 30 – 60 Minuten und erfordert kontinuierliche Behandlung. Die Häufigkeit von TMS-Sitzungen hängt von der Erkrankung ab.
Vorsichtsmaßnahmen bei der Behandlung mit TMS
- Keine Verletzungen oder Wunden im zu behandelnden Bereich
- Keine Vorgeschichte von Anfällen
- Keine Vorgeschichte von Blutungsneigung
- Kooperationsunfähigkeit des Patienten
Kontraindikationen für TMS
- Keine implantierten Geräte im Körper wie Permanent Pacemaker, Defibrillators, Cochlea-Implantate, Tiefe Hirnstimulatoren, Ocular Implants, Vagusnerv-Stimulatoren, Medikamentenpumpen, Herzkatheter
- Keine Metallmaterialien im Kopfbereich wie Aneurysmaklammern oder Stents, Metallhaarklammern
Die Behandlung mit transkranieller Magnetstimulation oder TMS ist eine moderne medizinische Technik, die weithin anerkannt ist, um effektiv Erkrankungen zu behandeln. Eine kontinuierliche Beobachtung und Nachsorge ist wichtig, um den Heilungserfolg zu sichern und dem Patienten eine Rückkehr zu einem gesunden Leben zu ermöglichen.
Mit besten Grüßen
Fachärztin für Gehirn und Nervensystem
Zentrum für Gehirn und Nervensystem, Bangkok Hospital Chiangmai



