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    Herzinsuffizienz verstehen – Ursachen einer akuten Herzinsuffizienz

    14 Minuten zum Lesen
    Informationen von
    Dr. Kriengkrai Hengrussamee
    Dr. Kriengkrai Hengrussamee

    Bangkok Heart Hospital

    Aktualisiert am: 14 Jul 2026
    Dr. Kriengkrai Hengrussamee
    Dr. Kriengkrai Hengrussamee
    Bangkok Heart Hospital
    Herzinsuffizienz verstehen – Ursachen einer akuten Herzinsuffizienz
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    Translated by AI
    Bangkok Hospital Headquarter
    Aktualisiert am: 14 Juli 2026

    Das Herz ist ein wichtiges Organ, das ununterbrochen arbeitet, ohne jemals eine Pause einzulegen. Doch sobald der Herzmuskel eine Funktionsstörung entwickelt und nicht mehr genügend Blut in den Körperkreislauf pumpen kann, gerät der Körper in eine Herzinsuffizienz. Viele Menschen missverstehen dies und glauben, das Herz habe aufgehört zu arbeiten; tatsächlich ist es jedoch so, dass das Herz erschöpft ist und über seine Belastungsgrenze hinaus arbeiten muss.

    Das Beängstigende an dieser Erkrankung ist, dass Betroffene über lange Zeit hinweg schleichende Symptome entwickeln können, ohne es zu bemerken, bis ein auslösender Faktor wie eine Myokardischämie auftritt, die den Herzmuskel plötzlich schädigt und zu akuter Herzinsuffizienz führt – einer kritischen, lebensbedrohlichen Phase. Das Verständnis der Unterschiede der Symptome und das rechtzeitige Erkennen von Warnsignalen hilft, sich selbst und Angehörige rechtzeitig zu schützen.

    Was ist eine Herzinsuffizienz?

    Symptome einer Herzinsuffizienz

    Herzinsuffizienz (Heart Failure) ist ein Syndrom, das durch strukturelle oder funktionelle Störungen des Herzens verursacht wird. Dadurch ist das Herz nicht in der Lage, die Organe ausreichend mit Blut zu versorgen, um den Bedarf des Körpers zu decken, oder es ist ein abnormal hoher Druck innerhalb des Herzens erforderlich, um einen ausreichenden Blutkreislauf aufrechtzuerhalten.

    Dieser Zustand kann durch eine verminderte Pumpfunktion des Herzens oder durch eine abnorme Versteifung des Herzens entstehen, sodass es sich nicht ausreichend entspannt und nicht vollständig mit Blut füllen kann. Dadurch staut sich Blut im Herzen und in den Gefäßen, was zu Symptomen wie schneller Ermüdbarkeit, Atemnot, Unfähigkeit flach zu liegen sowie Schwellungen an Beinen, Knöcheln oder im Bauch führen kann.

    Obwohl Herzinsuffizienz eine häufige chronische Erkrankung ist, gibt es heute Medikamente und Behandlungstechnologien, die helfen, Symptome zu kontrollieren, Krankenhausaufenthalte zu reduzieren und die Lebensqualität sowie die Lebenserwartung der Patientinnen und Patienten signifikant zu verbessern – vorausgesetzt, sie wird frühzeitig angemessen diagnostiziert und behandelt.

    Wie viele Arten von Herzinsuffizienz gibt es?

    Herzinsuffizienz kann auf verschiedene Weise eingeteilt werden – nach dem Krankheitsverlauf, nach der betroffenen Herzseite und nach der Pumpleistung des Herzens.

    Einteilung nach Krankheitsverlauf

    • Chronische Herzinsuffizienz (Chronic Heart Failure)
      Die Beschwerden entwickeln sich schrittweise und über lange Zeit, z. B. schnelle Ermüdung, Atemnot oder Beinschwellungen; im Frühstadium können die Symptome noch nicht deutlich ausgeprägt sein.
    • Akute Herzinsuffizienz (Acute Heart Failure)
      Die Symptome treten rasch und schwer auf, z. B. plötzlich starke Atemnot, Lungenödem oder niedriger Blutdruck. Häufig bei Patientinnen und Patienten mit akutem myokardialem Ischämiesyndrom, schweren Herzrhythmusstörungen oder einer Exazerbation einer chronischen Herzerkrankung.

    Einteilung nach der betroffenen Herzseite

    • Linksseitige Herzinsuffizienz (Left-sided Heart Failure)
      Die linke Herzkammer pumpt das Blut unzureichend, wodurch es sich zurück in die Lunge staut. Das führt zu Atemnot, Unfähigkeit flach zu liegen, und es kann zu einem Lungenödem kommen.
    • Rechtsseitige Herzinsuffizienz (Right-sided Heart Failure)
      Die rechte Herzkammer kann das Blut aus dem Körper nicht ausreichend aufnehmen und weiterbefördern. Dadurch staut sich Blut in den Venen, was zu Schwellungen an Beinen, Füßen, im Bauchraum oder zu einer Lebervergrößerung führen kann.

    Einteilung nach der Pumpleistung des Herzens (Ejection Fraction: EF)

    • HFrEF: Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion
      Die Pumpfunktion des Herzens ist deutlich vermindert; die EF liegt häufig unter 40 %. Für diese Patientengruppe gibt es klare Behandlungsleitlinien und meist ein gutes Ansprechen auf mehrere Medikamentenklassen.
    • HFpEF: Herzinsuffizienz mit normaler oder nahezu normaler EF
      Das Herz entspannt sich und füllt sich nicht ausreichend, obwohl die EF noch im Normbereich liegt. Häufig bei älteren Menschen, Frauen sowie bei Patientinnen und Patienten mit Hypertonie, Diabetes und Adipositas.
    • HFmrEF: Herzinsuffizienz mit leicht reduzierter EF
      Eine Gruppe mit EF zwischen HFrEF und HFpEF und gemischten Merkmalen beider Gruppen.

    Hinweis: Einige Patientinnen und Patienten können mehrere Formen gleichzeitig aufweisen, z. B. chronische Herzinsuffizienz zusammen mit linksseitiger Herzinsuffizienz. Daher ist die Diagnostik durch Fachärztinnen/Fachärzte wichtig, um einen passenden Behandlungsplan zu erstellen.

    Warnsignale prüfen: Welche Symptome passen dazu und wann ist Vorsicht vor einem akuten Zustand geboten?

    Die Symptome unterscheiden sich je nach Stadium und Schweregrad. Folgende Auffälligkeiten können beobachtet werden:

    Symptome der Herzinsuffizienz (chronisch, schleichend)

    • Schnelle Ermüdung, Abgeschlagenheit oder stärkere Atemnot als üblich bei Aktivitäten, die früher problemlos möglich waren
    • Atemnot im Liegen, Bedarf an mehreren Kissen oder nächtliches Aufschrecken, weil man nicht genug Luft bekommt
    • Schwellungen an Füßen, Knöcheln, Schienbeinen oder am Bauch
    • Rasche Gewichtszunahme innerhalb weniger Tage, z. B. mehr als 2 kg innerhalb von 3 Tagen oder mehr als 2–3 kg innerhalb von 1 Woche, durch Flüssigkeitseinlagerung
    • Häufiges Wasserlassen in der Nacht
    • Appetitlosigkeit, frühes Sättigungsgefühl, Übelkeit oder Völlegefühl

    Gefahrensignale bei akuter Herzinsuffizienz 

    Bei folgenden Symptomen sollte die betroffene Person umgehend in die Notaufnahme gebracht werden oder sofort 1669 anrufen, da dies ein Zeichen einer schweren Verschlechterung der Herzinsuffizienz oder eines kardiovaskulären Notfalls sein kann.

    • Sehr starke Atemnot selbst im Sitzen oder in Ruhe, oder das Gefühl, keine Luft zu bekommen
    • Unfähigkeit flach zu liegen; man muss sich zum Atmen aufsetzen oder wacht nachts wegen Atemnot auf
    • Brustschmerz oder Druckgefühl in der Brust, insbesondere bei Verdacht auf begleitende Myokardischämie
    • Benommenheit, Schwindel oder Ohnmacht
    • Ungewöhnlich schneller Herzschlag, starkes Herzrasen oder unregelmäßiger Puls
    • Starker Husten mit rosafarbenem oder schaumigem Auswurf, was ein Hinweis auf ein Lungenödem sein kann

    Ursachen und Risikofaktoren für eine Herzinsuffizienz

    Ursachen der Herzinsuffizienz

    Herzinsuffizienz entsteht meist nicht plötzlich, sondern ist häufig die Folge von Erkrankungen oder Zuständen, die das Herz schädigen oder es über lange Zeit dauerhaft stark belasten. Häufige Ursachen und Risikofaktoren sind:

    • Koronare Herzkrankheit und Myokardischämie
      Eine wichtige Ursache der Herzinsuffizienz, da ein Herzmuskel, der unzureichend durchblutet wird oder bereits einen Herzinfarkt erlitten hat, an Pumpleistung verliert.
    • Bluthochdruck
      Langjährig erhöhter Blutdruck zwingt das Herz zu Mehrarbeit, wodurch der Herzmuskel dicker und steifer wird und das Risiko für Herzinsuffizienz in der Zukunft steigt.
    • Diabetes, Adipositas und chronische Nierenerkrankung
      Diese drei Krankheitsgruppen werden heute als wichtige Faktoren des kardiovaskulär-renalen-metabolischen Syndroms (Cardiovascular-Kidney-Metabolic Syndrome; CKM-Syndrom) anerkannt, das das Risiko einer Herzinsuffizienz deutlich erhöht.
    • Herzklappenerkrankungen
      Klappenstenosen oder -insuffizienzen führen zu einem gestörten Blutfluss und erhöhen langfristig die Arbeitsbelastung des Herzens.
    • Erkrankungen des Herzmuskels (Kardiomyopathie)
      Kann genetisch bedingt sein oder durch Infektionen, Entzündungen oder andere Ursachen entstehen und zu einer Schwächung oder abnormen Versteifung des Herzmuskels führen.
    • Herzrhythmusstörungen
      Insbesondere Vorhofflimmern (Atrial Fibrillation) oder anhaltende Tachykardien, die die Herzleistung beeinträchtigen können.
    • Schlafapnoe (Obstruktive Schlafapnoe)
      Ein häufiger, aber oft übersehener Risikofaktor, der den Blutdruck erhöht und die Arbeitsbelastung des Herzens steigert.
    • Verhalten und Lebensstilfaktoren
      Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und unzureichende Gewichtskontrolle erhöhen das Risiko einer Herzinsuffizienz.

    Beurteilung des Schweregrades

    Herzinsuffizienz ist bei jedem Menschen unterschiedlich schwer ausgeprägt. Ärztinnen und Ärzte verwenden häufig die NYHA-Klassifikation (New York Heart Association Classification), um die Auswirkungen auf den Alltag zu beurteilen und die Therapie zu planen 

    • NYHA Klasse I: Herzerkrankung oder Herzinsuffizienz liegt vor, aber alltägliche Aktivitäten sind normal möglich, ohne Atemnot, Kurzatmigkeit oder Müdigkeit.
    • NYHA Klasse II: Alltägliche Aktivitäten sind möglich, aber bei stärkerer Belastung als üblich treten Müdigkeit, Atemnot oder Erschöpfung auf.
    •  NYHA Klasse III: Deutliche Einschränkung der Belastbarkeit; selbst bei leichter Aktivität wie kurzem Gehen oder Hausarbeit können Müdigkeit oder Atemnot auftreten.
    •  NYHA Klasse IV: Atemnot, Kurzatmigkeit oder Erschöpfung bereits in Ruhe; körperliche Aktivität ist meist nicht ohne Beschwerden möglich.

    Neben der Symptombeurteilung verwenden Ärztinnen und Ärzte כיום auch das Stadien-System (ACC/AHA Stages A–D), das Personen mit Herzinsuffizienz-Risiko bereits vor Symptombeginn identifiziert, um frühzeitig vorbeugen und behandeln zu können, wie folgt: 

    • Stadium A: Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas, aber noch keine Herzerkrankung 
    • Stadium B: Strukturelle/organische Herzveränderungen, aber noch keine Symptome 
    • Stadium C: Herzveränderungen mit beginnenden Symptomen der Herzinsuffizienz 
    • Stadium D: Fortgeschrittene schwere Herzinsuffizienz, die eine hochspezialisierte Therapie erfordert 

    Wie wird Herzinsuffizienz diagnostiziert?

    Wenn Patientinnen und Patienten mit verdächtigen Symptomen ärztlich vorstellig werden, erfolgt eine Anamnese und körperliche Erstuntersuchung, ergänzt durch weitere Labor- und Zusatzuntersuchungen, um die Diagnose zu bestätigen, die Ursache zu finden und die Schwere der Erkrankung zu beurteilen, wie folgt:

    • Blutuntersuchungen:  Zur Beurteilung der Funktion von Organen, die das Herz beeinflussen können, z. B. Nieren, Leber, Blutbild und Schilddrüse, einschließlich der Bestimmung von NT-proBNP, einer Substanz, die das Herz bei erhöhter Belastung freisetzt; erhöhte Werte können auf eine Herzinsuffizienz hinweisen 
    • Elektrokardiogramm (EKG): Zur Beurteilung des Herzrhythmus, zum Nachweis von Rhythmusstörungen oder Hinweisen auf koronare Herzkrankheit und Herzmuskelerkrankungen 
    • Röntgenaufnahme des Brustkorbs: Zur Beurteilung der Herzgröße sowie zum Nachweis von Flüssigkeitsstau in der Lunge oder Pleuraergüssen 
    • Herzultraschall (Echokardiogramm): Eine zentrale Untersuchung zur Diagnose der Herzinsuffizienz; sie beurteilt Kontraktion und Relaxation, die Ejektionsfraktion (EF), die Größe der Herzkammern und Herzklappenanomalien 
    • Untersuchung der Koronararterien: Bei Verdacht auf koronare Herzkrankheit kann die Ärztin/der Arzt zusätzliche Untersuchungen erwägen, z. B. CT-Koronarangiographie (CT Coronary Angiography) oder invasive Koronarangiographie mit Kontrastmittel (Coronary Angiography) 

    Wie wird Herzinsuffizienz behandelt?

    Behandlung der Herzinsuffizienz

    Ziel der Behandlung ist die Linderung der Symptome, die Entlastung des Herzens und die Vorbeugung von Komplikationen. Die wichtigsten Ansätze sind:

    1. Lebensstiländerungen und medikamentöse Therapie

    Selbstmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Patientinnen und Patienten sollten die Natriumzufuhr in der Ernährung kontrollieren, gemäß ärztlicher Empfehlung trainieren, das Gewicht kontrollieren, mit dem Rauchen aufhören und den Alkoholkonsum begrenzen.

    Bei der medikamentösen Therapie gibt es כיום mehrere Wirkstoffgruppen, die Symptome lindern, Krankenhausaufenthalte reduzieren und die Überlebenschance erhöhen können, z. B. SGLT2-Inhibitoren, ACE-Hemmer, ARBs oder ARNI, Betablocker, Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten (MRAs) sowie Diuretika zur Reduktion von Ödemen und Flüssigkeitsüberladung.

    Die Ärztin/der Arzt wählt die Medikamente aus und passt die Dosierung individuell an. Patientinnen und Patienten sollten Medikamente nicht eigenständig ohne ärztlichen Rat absetzen.

    2. Therapie mit medizinischen Geräten

    Bei manchen Patientinnen und Patienten mit Störungen des elektrischen Herzsystems oder mit Risiko für schwere Rhythmusstörungen kann eine Behandlung mit speziellen Geräten erwogen werden, z. B.:

    • Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (Implantable Cardioverter-Defibrillator): Überwacht den Herzrhythmus und gibt bei gefährlichen Rhythmusstörungen einen elektrischen Schock ab zur Verhinderung des plötzlichen Herztods
    • Kardiale Resynchronisationstherapie  (Cardiac Resynchronization Therapy): Sendet elektrische Signale, damit linke und rechte Herzkammer synchron und effizient kontrahieren, um die Pumpleistung zu verbessern

    3. Herzoperationen und andere Eingriffe

    Wenn die Herzinsuffizienz durch eine behandelbare Herzerkrankung verursacht wird, kann die Ärztin/der Arzt eine ursächliche Behandlung in Betracht ziehen, z. B.:

    • Koronarangioplastie (Ballonangioplastie) oder koronare Bypass-Operation (Coronary Artery Bypass Grafting; CABG) : zur Behandlung von Koronarstenosen
    • Operation zur Reparatur oder zum Ersatz von Herzklappen : zur Korrektur von Herzklappenfunktionsstörungen
    •  Katheterablation (Ablation) : zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
    • Bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz, die auf Standardtherapien nicht anspricht, können fortgeschrittene Behandlungsoptionen erwogen werden, z. B.:
    •  Linksventrikuläres Unterstützungssystem (Left Ventricular Assist Device; LVAD) : zur Unterstützung der Herzpumpfunktion bei Patientinnen und Patienten, die auf eine Operation warten
    •  Herztransplantation (Heart Transplantation): Eine Option für Patientinnen und Patienten mit schweren Symptomen und fehlendem Ansprechen auf andere Therapien; hierfür ist ein Spenderherz erforderlich

    Wie kann man Herzinsuffizienz vorbeugen und sich selbst richtig versorgen?

    Obwohl Herzinsuffizienz eine chronische Erkrankung ist, kann eine angemessene Selbstfürsorge helfen, Symptome zu reduzieren, Krankenhausaufenthalte zu verringern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Wichtige Maßnahmen sind:

    1.       Medikamente regelmäßig nach ärztlicher Anweisung einnehmen
      Medikamente nicht eigenständig absetzen, anpassen oder ohne Rücksprache kaufen und einnehmen.
    2.       Körpergewicht und Auffälligkeiten beobachten
      Täglich zur gleichen Zeit wiegen. Wenn das Gewicht um mehr als 2 kg innerhalb von 3 Tagen steigt oder Schwellungen und Atemnot zunehmen, sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
    3.       Ernährung kontrollieren und Natrium reduzieren
      Stark salzige Speisen, verarbeitete Lebensmittel und natriumreiche Lebensmittel vermeiden, um Flüssigkeitsretention zu reduzieren.
    4.       Begleiterkrankungen kontinuierlich behandeln
      Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Nierenerkrankungen im angemessenen Bereich halten.
    5.       Geeignet trainieren
      Regelmäßiges Gehen, Radfahren oder leichtes bis moderates Ausdauertraining kann die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern. Vor Beginn eines Trainingsprogramms sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
    6.       Rauchen aufgeben und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden
      Diese Faktoren können die Verschlechterung der Herzfunktion beschleunigen und das Risiko für Komplikationen erhöhen.
    7.       Ausreichend schlafen und Schlafapnoe behandeln
      Bei lautem Schnarchen, ausgeprägter Tagesschläfrigkeit oder Verdacht auf Schlafapnoe sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
    8.       Impfungen gemäß Empfehlung erhalten
      Insbesondere die Influenza-Impfung und Impfungen gegen Atemwegsinfektionen können das Risiko einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz senken.

    Die Beobachtung eigener Symptome, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und die kontinuierliche Behandlung der Grunderkrankung sind Schlüssel, um mit Herzinsuffizienz eine gute Lebensqualität zu erreichen.

    Fachärzte für die Behandlung der Herzinsuffizienz

    Dr. Kriengkrai Hengrussamee, Direktor des Bangkok Heart Hospital

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    Dr. Wasupol Manomaiphan, Facharzt für Innere Medizin (Kardiologie), Bangkok Heart Hospital

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    Krankenhaus mit Expertise in der Behandlung der Herzinsuffizienz

    Herzerkrankungen sind Zustände, die nicht warten können – insbesondere, wenn eine Störung lebensbedrohlich ist. Die Wahl einer gut ausgestatteten Einrichtung kann das Risiko eines Verlustes verringern. In der kardiologischen internistischen Klinik des Bangkok Heart Hospital verfügen wir über ein Team erfahrener Kardiologie-Spezialistinnen und -Spezialisten unter der Leitung von Dr. Kriengkrai Hengrussamee, Direktor des Bangkok Heart Hospital, sowie über moderne Medizintechnologie.

    Wir legen den Schwerpunkt auf Diagnostik zur Ermittlung der tatsächlichen Ursache und auf eine passende, individualisierte Behandlungsplanung – medikamentös, interventionell und chirurgisch – um Patientinnen und Patienten in kritischen Situationen rechtzeitig zu helfen. Zudem bieten wir eine kontinuierliche Betreuung zur Wiederherstellung der Lebensqualität, damit Patientinnen und Patienten wieder zu einer starken Herzgesundheit zurückfinden.

    Zusammenfassung des Artikels

    Herzinsuffizienz bedeutet nicht, dass das Herz aufgehört hat zu arbeiten, sondern ist ein Warnsignal, dass das Herz erschöpft ist und dringend Betreuung benötigt – insbesondere bei Risikofaktoren durch Myokardischämie. Wer die Signale des Körpers aufmerksam beobachtet und bei akuter Herzinsuffizienz wie schwerer Atemnot, Unfähigkeit flach zu liegen oder Benommenheit umgehend eine Fachärztin/einen Facharzt aufsucht, erhöht die Chancen auf rechtzeitige Behandlung. Frühes Erkennen und Therapie, kombiniert mit Lebensstiländerungen, können die Funktionsdauer des Herzens verlängern und Patientinnen und Patienten langfristig eine bessere Lebensqualität ermöglichen.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Herzinsuffizienz

    1. Kann Herzinsuffizienz vollständig geheilt werden? 

    Herzinsuffizienz ist meist eine chronische Erkrankung, die nicht zu 100 % vollständig heilbar ist. Eine kontinuierliche Einnahme der vom Arzt verordneten Medikamente, die Behandlung der Grunderkrankung sowie eine richtige Selbstfürsorge helfen jedoch, die Symptome zu kontrollieren, eine Verschlechterung zu verhindern und den Betroffenen zu ermöglichen, den Alltag normal zu bewältigen.

    2. Wie unterscheidet sich akute Herzinsuffizienz von einem Herzinfarkt? 

    Ein Herzinfarkt (Heart Attack bzw. akuter Myokardinfarkt) entsteht durch einen plötzlichen Verschluss der Koronararterien, sodass der Herzmuskel nicht mehr durchblutet wird. Betroffene haben häufig starke, drückende Brustschmerzen. 

    Die akute Herzinsuffizienz hingegen ist ein Zustand, in dem das Herz nicht schnell genug Blut pumpen kann, wodurch ein Lungenödem und schwere Atemnot entstehen. Ein Herzinfarkt ist häufig die Hauptursache, die zu akuter Herzinsuffizienz führt.

    3. Dürfen Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz Sport treiben? 

    Ja, das ist möglich und hat positive Effekte, jedoch sollte es sich um leichte bis moderate Bewegung handeln, z. B. zügiges Gehen mit Armschwung oder Fahrradfahren auf dem Ergometer. Aktivitäten mit hoher Kraftbelastung oder Wettkampfsport, der den Puls zu stark erhöht, sollten vermieden werden. In jedem Fall sollte vor Trainingsbeginn eine ärztliche Beurteilung der Herzleistung erfolgen.

    4. Warum haben Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz häufig geschwollene Beine oder Füße? 

    Weil die rechte Herzkammer das Blut nicht effizient zurück zum Herzen pumpen kann, staut sich das Blut und fließt zurück, wobei es sich in den Venen der unteren Körperregionen ansammelt, z. B. in Beinen, Knöcheln und Fußsohlen, wodurch Ödeme entstehen.

    5. Wie viel Wasser sollten Betroffene pro Tag trinken, um ein Lungenödem zu vermeiden? 

    Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz müssen unter Umständen die tägliche Trinkmenge sowie andere Flüssigkeiten wie Suppe oder Milch begrenzen, damit das Herz beim Pumpen nicht übermäßig belastet wird und das Risiko eines Lungenödems sinkt. Die passende Menge ist individuell und hängt von der ärztlichen Beurteilung ab; daher sollten Betroffene die Empfehlungen der behandelnden Ärztin/des behandelnden Arztes strikt befolgen.

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