Frauen-Gesundheitsvorsorge

Das Wunder der Muttermilch… Übertragung von Nährstoffen an das Baby
Muttermilch ist ein sehr nahrhaftes Lebensmittel und gilt als die umfassendste Nahrungsquelle für Säuglinge. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass Mütter mindestens 6 Monate ausschließlich stillen und das Stillen bis zu 2 Jahre oder länger fortsetzen können. Denn Muttermilch enthält zahlreiche bioaktive Substanzen wie Antikörper und verschiedene Proteine, die das Immunsystem stärken, Antioxidantien und Vitamine für das Baby liefern. Zudem enthält sie lebende Zellen, darunter mütterliche Zellen, sowie nützliche Bakterien, die das Verdauungssystem des Säuglings unterstützen. Wenn das Baby angemessen gestillt wird, hilft dies, Infektionen vorzubeugen und verringert das Risiko, später im Leben chronische Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes usw. zu entwickeln.
Wesentliche Vorteile für das Kind
- Enthält alle wichtigen Nährstoffe
- Stärkt das Immunsystem
- Sauber, leicht verdaulich, fördert regelmäßigen Stuhlgang und verhindert Verstopfung
- Unterstützt die Gehirnentwicklung und die geistige Leistungsfähigkeit
- Fördert Liebe, Geborgenheit und emotionale Bindung
Weil wir ein wichtiger Bestandteil bei der Förderung und Unterstützung des stillenden Stillens sein möchten, steht das Team aus Gynäkologen, Stillberaterinnen und Pflegepersonal des Bangkok Hospital bereit, um Wissen zu vermitteln, Schulungen anzubieten, die Gesundheit von Mutter und Kind zu beurteilen und wichtige Tipps zu geben, damit Mütter richtig stillen und langfristig Erfolg beim Stillen erzielen, was das Herzstück des optimalen Stillens darstellt.

Ganzheitliche Betreuung für den Erfolg des Stillens
Mit der Bereitschaft und Erfahrung unseres Ärzteteams, bestehend aus Gynäkologen und Geburtshelfern, Stillberaterinnen, Kinderärzten, Neonatologen (NICU), Ernährungsberatern und Physiotherapeuten, sind wir bereit, Ratschläge zu geben, zuzuhören, auf jedes Detail zu achten und Probleme umgehend zu lösen, damit Mütter erfolgreich und vollständig stillen können
Vor der Geburt
- Bei einer Schwangerschaftsdauer von 3 Monaten: Treffen mit Ärzten und Stillberaterinnen zur Untersuchung der Brust und Brustwarzen, Vorbereitung und grundlegenden Informationen zum Stillen
- Bei einer Schwangerschaftsdauer von 3–5 Monaten: Teilnahme an einem Kurs „Schwangerschaftsqualität (frühe Schwangerschaft)“ durch Gynäkologen, Ernährungsberater, Physiotherapeuten und Stillberaterinnen. Es werden die Vorteile der Muttermilch, milchfördernde Nahrungsmittel und Lebensmittel, die vermieden werden sollten, besprochen
- Bei einer Schwangerschaftsdauer von 6–8 Monaten: Teilnahme an einem Kurs „Schwangerschaftsqualität (späte Schwangerschaft)“ mit Kinderärzten, Neonatologen (NICU) sowie Übungen wie Yoga für werdende Mütter und Schulungen durch Pflegepersonal zur Säuglingspflege, z. B. richtige Haltepositionen und Badeanleitungen
Geburt und nach der Geburt
- Das Baby sofort nach der Geburt anlegen, um Bindung und Wärme zwischen Mutter und Kind (Bonding) zu fördern und die Milchproduktion der Mutter schneller und stärker anzuregen
- Ab dem 2. Tag nach der Geburt besucht die Stillberaterin die Mutter zur Stillvorbereitung und betont das häufige Anlegen des Babys, etwa alle 2 Stunden, um die Milchbildung zu beschleunigen und den Bedarf des Säuglings zu decken
- Das Neugeborenenpflegepersonal (Nursery) zeigt der Mutter die richtige Halteposition und übt das problemlose Anlegen des Babys an die Brust
- Falls die Mutter noch keine Milch hat, kann die ergänzende Gabe von Säuglingsnahrung mit der Flasche ein Hindernis für den Stillerfolg darstellen. Die Pflegekräfte werden der Mutter das Füttern mit Löffel oder Becher statt der Flasche beibringen, damit das Baby sich nicht an die Flasche gewöhnt und die Mutter beim Stillen erfolgreich ist
- Nach Abschluss aller Schritte erfolgen regelmäßige Besuche der Pflegekräfte zur zusätzlichen Beratung
Es gibt zahlreiche Probleme, die Mütter beim Stillen beunruhigen können, z. B. verstopfte Brust, ausbleibende Milch, verstopfte Milchkanäle, Brustspannung bis hin zu Fieber oder dass das Baby die Brust nicht annimmt. All diese Probleme werden durch Behandlung und enge Beratung gelöst, so als stünden wir die ganze Zeit an der Seite der Mutter, um ihr Selbstvertrauen im Umgang mit dem Baby zu stärken.
