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    Kathetertechnik über das Handgelenk – Technologie zur Behandlung von Herz und Blutgefäßen

    9 Minuten zum Lesen
    Informationen von
    Bangkok Heart Hospital
    Aktualisiert am: 10 ก.ย. 2026
    Kathetertechnik über das Handgelenk – Technologie zur Behandlung von Herz und Blutgefäßen
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    Translated by AI
    Bangkok Heart Hospital
    Aktualisiert am: 10 Sept. 2026

    Eine koronare Herzkrankheit ist gefährlich und kann in schweren Fällen zum Tod führen. Patientinnen und Patienten haben häufig ein Druck- oder Engegefühl links oder mittig in der Brust, Übelkeit. Bei solchen Symptomen sollte man möglichst rasch eine kardiologische Fachärztin bzw. einen kardiologischen Facharzt aufsuchen. Heutzutage kann die koronare Herzkrankheit mittels Herzkatheterbehandlung durch eine Kathetertechnik über das Handgelenk behandelt werden, was Komplikationen reduziert, weniger Schmerzen verursacht und eine schnellere Erholung ermöglicht. Darüber hinaus kann die Ärztin/der Arzt je nach Situation weitere geeignete Behandlungsverfahren auswählen, damit Herzpatientinnen und -patienten so schnell wie möglich wieder ein normales Leben führen können.

     

    Aktuelle Behandlungsansätze bei koronarer Herzkrankheit

    Aktuelle Behandlungsansätze bei koronarer Herzkrankheit

    Wenn Patientinnen und Patienten mit verdächtigen Symptomen zur Ärztin/zum Arzt kommen, erfolgt eine detaillierte Abklärung zur Differentialdiagnose, zur Einschätzung des Schweregrads und zur Auswahl der am besten geeigneten Therapie. Dabei gibt es folgende Methoden:

    1. Herzkatheteruntersuchung und Kontrastmittelgabe (Cardiac Catheterization & Coronary Angiography): Ein wichtiger diagnostischer Schritt. Die Ärztin/der Arzt führt einen dünnen Katheter über eine Arterie ein, unter Röntgendurchleuchtung bis zur Öffnung der Koronararterien. Anschließend wird Kontrastmittel in die Koronararterien injiziert, wodurch Zustand, Lokalisation sowie der prozentuale Grad der Verengung/Verschluss der Herzkranzgefäße beurteilt werden können.
    2. Ballondilatation und Stentimplantation (Balloon Angioplasty & Stenting): Eine kathetergestützte Behandlung ohne große Operation. Die Ärztin/der Arzt führt einen winzigen Ballon zur Engstelle, dehnt ihn zur Erweiterung des Gefäßlumens und setzt anschließend einen Stent zur Abstützung ein, um ein erneutes Kollabieren des Gefäßes zu verhindern.
    3. Koronare Bypass-Operation (CABG): Wird eingesetzt, wenn die Gefäße stark verengt sind oder an mehreren Stellen verschlossen, sodass eine Ballonbehandlung möglicherweise nicht erfolgreich ist oder ein hohes Risiko besteht. Die Thoraxchirurgin/der Thoraxchirurg erwägt dann eine Operation, bei der Blutgefäße aus anderen Körperregionen als Umgehung („Bypass“) an der Engstelle vorbeigeführt werden, damit das Blut den Herzmuskel wieder normal versorgen kann.

    Vorteile der Kathetertechnik über das Handgelenk, die eine schnelle Erholung unterstützt

    Vorteile der Kathetertechnik über das Handgelenk 

    Die Wahl der Kathetertechnik über das Handgelenk zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit ist eine sichere Option und bringt direkte Vorteile für die Erholung der Patientinnen und Patienten wie folgt:

    • Reduziert schwere Komplikationen: Da die Gefäße am Handgelenk kleiner und oberflächlicher als in der Leiste liegen, lässt sich die Blutung nach dem Eingriff deutlich leichter abdrücken. Das senkt das Risiko eines so starken Blutverlusts, dass eine Bluttransfusion erforderlich wird. 
    • Weniger Schmerzen und angenehmer: Nach dem Eingriff können Patientinnen und Patienten aufstehen, sitzen und gehen; sie müssen nicht lange regungslos im Bett liegen.

    Vergleich: Herzkatheter über das Handgelenk vs. über die Leiste

    Bei Herzkatheter-Eingriffen zur Diagnostik und Behandlung sticht die Kardiologin/der Kardiologe eine Arterie an, um einen dünnen Katheter einzuführen. Früher erfolgte dies meist über die Leistenarterie (Femoral Artery), da es sich um ein großes Gefäß handelt. Durch die Weiterentwicklung kleinerer Instrumente ist das Einführen über die Arterie am Handgelenk (Radial Artery) möglich geworden und zunehmend erfolgreicher.

    Vergleichspunkt

    Herzkatheter über die Leiste

    Herzkatheter über das Handgelenk

    Gefäßgröße

    Großes Gefäß, Eingriff einfacher

    Kleineres und stärker gewundenes Gefäß 

    Verhalten nach dem Eingriff

    Patientinnen und Patienten müssen flach liegen und das Bein in der Leiste für 6 Stunden nicht beugen.

    Patientinnen und Patienten müssen nicht flach liegen, können sofort aufstehen, gehen oder zur Toilette gehen.

    Komplikationsrisiko

    Höheres Risiko für starke Blutungen; es kann ein Aneurysma entstehen.

    Das Gefäß liegt näher an der Haut, daher ist die Blutstillung einfacher und sicherer.

    Tiefgehende Analyse zur Auswahl einer individuell passenden Therapie

    Individuell passende Therapie

    Die Entscheidung zur Behandlung von Koronarstenosen unterscheidet sich nicht nur zwischen verschiedenen Patientinnen und Patienten; selbst bei derselben Person können sich die einzelnen Gefäße unterscheiden. Jede Läsion kann eine andere Therapie erfordern: von medikamentöser Behandlung über Ballondilatation, Stentimplantation, den Einsatz spezieller Geräte bis hin zur Bypass-Operation. Die Wahl der passenden Behandlung für jede einzelne Person ist ein entscheidender Punkt, um Nutzen und Risiko in ein Gleichgewicht zu bringen. Grundsätze und Vorgehensweisen sind grob wie folgt:

    1) Die Beurteilung der Stenose anhand der Koronarangiographie (coronary angiogram) kann in drei Schweregrade eingeteilt werden: geringe Stenose oder normal, deutlich hochgradige Stenose bzw. Verschluss sowie grenzwertige (intermediäre) Stenose. Bei geringer Stenose bringt eine Gefäßerweiterung keinen Nutzen. Bei hochgradiger Stenose kann – zusammen mit Symptomen und weiteren unterstützenden Untersuchungsbefunden – eine Gefäßerweiterung erwogen werden. Bei mittelgradiger, grenzwertiger Stenose (z. B. etwa zwischen 30–40% bis 70–80%, je nach Studie) kann eine Entscheidung allein auf Basis einer einzigen Betrachtungsrichtung mehr Schaden als Nutzen verursachen.

    2) Für grenzwertige Läsionen zeigt sich heute, dass der Einsatz von Messverfahren zur Bestimmung des Koronarflusses (FFR: Fractional Flow Reserve / iFR: Instantaneous wave-Free Ratio) durch Einführen eines Druckmessdrahtes hilfreich ist. Die Beurteilung des Druckunterschieds vor und nach der Stenose zeigt die funktionelle (physiologische) Relevanz der Engstelle (physiologic study). Die Nutzung dieser Werte zur Therapieentscheidung kann unnötige Ballon- und Stentbehandlungen der Koronararterien reduzieren. Zudem gibt sie dem Behandlungsteam und den Patientinnen und Patienten Sicherheit, in diesem Moment auf eine Gefäßerweiterung zu verzichten (defer PCI).

    Ballondilatation der Koronararterien

    3) Eine weitere Methode zur Beurteilung von Koronarstenosen ist die intravaskuläre Bildgebung (intravascular imaging), entweder mittels Ultraschall (IVUS: IntraVascular UltraSound) oder Licht (OCT: Optical Coherence Tomography). Dabei wird ein 360-Grad-Bild aus dem Inneren des Gefäßes erstellt. Die Stenosebeurteilung erweitert sich von der Gefäßweite (luminal diameter stenosis) zur Querschnittsfläche (luminal area); außerdem lässt sich die Menge der Plaque im Gefäß berechnen. Wie bei FFR/iFR gibt es Daten, dass die Verwendung der luminalen Querschnittsfläche die Detailtiefe und Genauigkeit der Therapieentscheidung zwischen Medikamenten und Gefäßerweiterung erhöht. Darüber hinaus liefert die intravaskuläre Bildgebung Informationen zur Zusammensetzung der Plaque, was für die Auswahl spezieller Instrumente – insbesondere bei stark verkalkten Läsionen – erforderlich ist und hilft zudem bei der Bestimmung der passenden Gerätegröße.

    Wie behandelt man hochkomplexe koronare Herzkrankheiten?

    Das Bangkok Heart Hospital setzt sich dafür ein, hochkomplexe koronare Herzkrankheiten zu diagnostizieren – z. B. bei Patientinnen und Patienten mit chronischem Koronarverschluss, Stenosen im Bereich des Koronarostiums, Koronarstenosen mit ausgeprägten Verkalkungen an der Gefäßwand sowie Stenosen an Gefäßgabelungen, deren Behandlung komplex ist. Daher stehen Sicherheit und Behandlungsergebnis im Mittelpunkt. Zusätzlich zur intravaskulären Bildgebung gibt es mehrere weitere Geräte, die den Erfolg erhöhen und gute Behandlungsergebnisse unterstützen, darunter der Einsatz der Rotationsatherektomie in Kombination mit Ballondilatation und Koronarstentimplantation (Rotational Atherectomy and Coronary Stenting) sowie die Stoßwellentherapie zur Zertrümmerung von Kalkplaques (Coronary Intravascular Lithotripsy oder Coronary IVL) bei dicken Kalkablagerungen. Diagnostik und Behandlung folgen dabei Prozessen und Leitlinien nach US-Standards des American College of Cardiology (ACC) und der Society of Cardiac Angiography and Coronary Intervention (SCAI).

    Krankenhaus mit besonderer Expertise in der Behandlung koronarer Herzkrankheit

    Die Herzkatheter-Klinik des Bangkok Heart Hospital ist bereit, alle Herzerkrankungen in jeder Dimension zu betreuen – insbesondere die koronare Herzkrankheit. Wir verfügen über ein erfahrenes Ärzteteam, standardisierte und moderne Geräte sowie die Einsatzbereitschaft des Pflegeteams und weiterer Fachspezialistinnen und -spezialisten, um Herzoperationen effektiv durchzuführen, Risiken und Komplikationen der Eingriffe zu reduzieren und großen Wert auf Service und fürsorgliche Betreuung zur Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten zu legen – für eine langfristig starke Herzgesundheit.

    Ärztinnen und Ärzte mit Expertise in der Behandlung koronarer Herzkrankheit

    Dr. Kriengkrai Hengrussamee Direktor, Bangkok Heart Hospital

    Dr. Vira Luvira Kardiologe, Bangkok Heart Hospital

    Sie können hier klicken, um selbst einen Termin zu vereinbaren.

    Zusammenfassung des Artikels

    Die koronare Herzkrankheit ist eine stille Gefahr, die lebensbedrohlich sein kann. Die heutige Behandlung mit der „Kathetertechnik über das Handgelenk“ erhöht die Sicherheit, senkt das Risiko von Komplikationen und ermöglicht eine schnelle Erholung, ohne dass Patientinnen und Patienten viele Stunden flach liegen müssen. In Kombination mit präziser Durchflussmess-Technologie (FFR/QFR) und komplexen Techniken zur Kalkmodifikation unterstützt dies Ärztinnen und Ärzte dabei, eine zielgerichtete Behandlungsplanung entsprechend dem Krankheitszustand jeder einzelnen Person zu erstellen, damit Patientinnen und Patienten möglichst sicher und schnell wieder in den Alltag zurückkehren können. Die Auswahl der Technik und das Behandlungsergebnis hängen jedoch von der ärztlichen Einschätzung und den individuellen körperlichen Voraussetzungen der jeweiligen Patientin bzw. des jeweiligen Patienten ab; oberste Priorität hat die maximale Sicherheit.


    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Behandlung koronarer Herzkrankheit

    1. Worin unterscheidet sich der Herzkatheter über das Handgelenk von dem über die Leiste?

    Der Zugang über das Handgelenk reduziert lokale Komplikationen besser, die Wunde ist kleiner und die Blutstillung einfacher. Dadurch müssen Patientinnen und Patienten nicht viele Stunden flach liegen und können unmittelbar nach dem Eingriff aufstehen und gehen.

    2. Wie werden Patientinnen und Patienten mit sehr dicken Kalkablagerungen an der Gefäßwand behandelt?

    Die Ärztin/der Arzt nutzt die Rotationsatherektomie (Rotational Atherectomy) oder die Stoßwellentherapie zur Kalkauflösung (IVL), um eine vollständige Ballondilatation und Stentimplantation zu ermöglichen.

    3. Nach welchen Kriterien entscheidet die Ärztin/der Arzt zwischen Ballonbehandlung und Bypass-Operation?

    Bei mehreren Engstellen oder hoher Komplexität bewertet die Ärztin/der Arzt Anzahl und Lokalisation der Stenosen anhand eines Scoring-Systems (z. B. SYNTAX-Score) zusammen mit Risikoscores basierend auf Alter und Begleiterkrankungen der jeweiligen Person, um ggf. an eine Thoraxchirurgin/einen Thoraxchirurgen zur Beurteilung einer Bypass-Operation zu überweisen, um bessere Erfolgsaussichten zu erzielen.

    4. Wie lange dauert die Erholung nach einer kathetergestützten Behandlung über das Handgelenk?

    Patientinnen und Patienten bleiben in der Regel nur 1–2 Tage zur Beobachtung im Krankenhaus.

    5. Kann diese Herzkathetertechnik über das Handgelenk bei allen Patientinnen und Patienten angewendet werden?

    Es gibt Einschränkungen bei Patientinnen und Patienten, deren Arterie am Handgelenk zu klein ist, oder bei sehr hochkomplexen Eingriffen. Die Ärztin/der Arzt beurteilt die Eignung daher immer individuell.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

    Cardiothoracic Surgery Center

    2nd Floor, Bangkok Heart Hospital.

    Service Hours: Monday-Sunday 07.00 a.m. – 04.00 p.m.

    (+66) 2310 3033

    (+66) 2755 1033

    1719 (local mobile calls only)

    [email protected]

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