Grundlagen
Die nuklearmedizinische Diagnostikhilfe ist eine nuklearmedizinische Untersuchung zur Diagnose von Krankheiten, die in Organen durchgeführt werden kann. Das Prinzip besteht darin, eine Substanz, die als Radiopharmakon bekannt ist, zu injizieren. Diese Substanzen können in verschiedene Körpersysteme gelangen, z.B. sich an entzündeten oder degenerierten Knochen binden, die Funktion von Nieren und Leber beurteilen, in der Magen-Darm-Trakt-Bleeding-Region binden oder sich speziell an der Schilddrüse binden. Anschließend verwendet der Arzt ein Gerät, das als Gamma-Scan bezeichnet wird, um die von diesen Organen ausgestrahlte Strahlung zu scannen und die Bilder dieser Organe darzustellen sowie die Funktion dieser Organe anzugeben.
In der Regel wird eine kleine Menge des Radiopharmakons intravenös in den Arm von einer Krankenschwester injiziert, wobei die Substanz relativ sicher ist. Danach könnte es erforderlich sein, eine gewisse Zeit zu warten, bis sich die Substanz verteilt hat, und dann legt sich der Patient auf ein Bett mit einem Gamma-Scan-Kopf für etwa 20 – 40 Minuten, wonach der Arzt die Diagnose anhand der angezeigten Bilder stellt.
Indikationen für die Untersuchung
Wie zum Beispiel
- Prüfung bestimmter Knochenkrankheiten wie Infektionen, Tumore, Knochensterben
- Untersuchung der Schilddrüsenfunktion
- Untersuchung zur Lokalisierung von Blutungen im Verdauungstrakt
- Bewertung der Nierenfunktion
- Erkennung bestimmter Anomalien im Gallengang



