Krebspatienten müssen sowohl körperlich als auch geistig stark kämpfen, insbesondere mit einer Vielzahl von Emotionen, wie Traurigkeit, Stress, Angst und der Furcht, dass die Behandlung nicht anschlägt oder keine Besserung eintritt. Daher ist die Palliativpflege (Palliative Care) wichtig, um die Lebensqualität von Krebspatienten und ihren Familien zu verbessern.
Was ist Palliativpflege?
Palliativpflege (Palliative Care) ist eine Pflegeform, die darauf abzielt, das körperliche, psychische und soziale Leiden in Verbindung mit der Hauptbehandlung der Krebskrankheit zu verringern. Sie bietet eine ganzheitliche Betreuung, die vom Zeitpunkt der Diagnose bis zum nahenden Tod reicht. Dies ermöglicht es den Patienten, ihre Krankheit, die Risiken, die Behandlungsmethoden und deren Nutzen besser zu verstehen und sich unter Berücksichtigung ihrer eigenen Bedürfnisse und der ihrer Familie für die Behandlung zu entscheiden.

Welche 5S-Techniken gibt es in der Palliativpflege?
Das Prinzip der 5S ist eine Technik in der Palliativpflege, die Krebspatienten hilft, sowohl körperlich als auch seelisch das Wohlbefinden zu steigern, wenn sie auf Unannehmlichkeiten stoßen. Es besteht aus:
1) Symptoms Control: Physische Symptome kontrollieren
Krebspatienten können körperliche Symptome haben, die die Psyche betreffen, daher ist ein effektives Management nach den Empfehlungen von Krebsspezialisten wichtig, z.B. bei Schmerzen, Atembeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Schwäche, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Wunden und Hautausschlag.
2) Spring – Resilience: Flexibilität und Anpassungsbereitschaft
Eine flexible Haltung kann das Wohlbefinden sichern, auch wenn Krebspatienten körperliches Unbehagen verspüren. Mit einer flexiblen Denkweise und Anpassungsfähigkeit können sie auch schwierige Situationen meistern.
3) Social Support: Unterstützung von geliebten Menschen erhalten
Von geliebten Menschen umgeben zu sein und gute Beziehungen zu Menschen im Leben zu pflegen, stärkt das Selbstvertrauen von Krebspatienten im täglichen Leben. Dies beinhaltet die Erkenntnis des eigenen Wertes, eine positive Einstellung, Lebenszufriedenheit, einfache Anpassung, selbstlose Hilfe für andere und die Förderung des Nutzens für die Gesellschaft und Umgebung.
4) Spiritualität: Spiritualität pflegen
Da jeder Mensch das Leben unterschiedlich definiert, sollten Krebspatienten in ihrer Spiritualität unterstützt werden, sei es durch Arbeit, die anderen hilft, durch die tiefe Liebe zu jemandem oder durch das Lernen aus schwierigen Situationen, um anderen zu helfen.
5) Surrogate Decision Maker and Advanced Care Plan: Stellvertretende Entscheidungsfindung und Vorausplanung der Pflege
In Fällen, in denen Krebspatienten im Endstadium sind, möchten sie oft eine Vorausplanung der Pflege (Advance Care Plan) erstellen, um Entscheidungen für die Pflege zu treffen, bevor sie nicht mehr fähig sind, selbst zu entscheiden oder bevor das Endstadium ihrer Krankheit erreicht ist. Dazu gehört die Gestaltung einer Gesundheitsvollmacht, Entscheidungen über lebensverlängernde Maßnahmen wie Beatmung oder Reanimation und die Art der Behandlung, die sie erhalten oder ablehnen möchten. Es sollte ein stellvertretender Entscheidungsträger (Surrogate Decision Maker) ernannt werden, der die Erlaubnis hat, diese Entscheidungen im Namen des Patienten zu treffen. Dieser Prozess kann eine sorgfältige Beratung zwischen dem Patienten, der Familie, Ärzten und einem interdisziplinären Team erfordern.
Palliativpflege-Spezialist
Dr.Darin Jaturapatporn, Expertin für Palliativpflege am Bangkok Cancer Hospital Wattanosoth
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Krankenhaus für Palliativpflege
Bangkok Cancer Hospital Wattanosoth bietet Palliativpflege für Krebspatienten durch ein spezialisiertes Ärzteteam an, das den Patienten während der Primärbehandlung unterstützt, um die Lebensqualität wiederherzustellen.
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